AT17408B - Fischband. - Google Patents

Fischband.

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AT17408B
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Franz Jun Benedikt
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Franz Jun Benedikt
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 17408. FRANZ BENEDIKT   Juin. m   ST.   PÖLTEN (NIED.-ÖSTERREICH.)  
Fischband. 



    Ein Fischband für Fenster, Türen u. dgl. ist bekannt geworden, welches durch zwei an jedem Bandlappen angeordnete, mit einer Schlitzparallelführung ausgestattete Widerhakenplatten, welche durch einen Keil in das Holz vorgetrieben werden, befestigt wird. 



  Da das Vordringen der Widerhakonplatten stets senkrecht zur Eintreibrichtung des Keiles erfolgt, bleibt das Kraftübersetzungsvorhältnis stets dasselbe, so dass bei unvorsichtigerweise gleich zu Beginn des Eintreibens kräftig geführten Schlägen infolge der sich sofort in voller Grösse äussernden Kraftwirkung ein Splittern des Holzes eintreten kann. Um nun diesen Übelstand zu beseitigen, sind im vorliegenden Falle die Widerhaken an dem Bandlappen drehbar befestigt und mit ihren Rückfläche derart schräg gegeneinander gestellt, dass der nur eine kurze Zuschrägung aufweisende Keil zn Beginn des Eintreibens knapp an den Drehbolzen der Widerhaken zur Wirkung kommt und sich der Angriffspunkt des Keiles beim Vordringen der Widerhaken von den Drehbolzon entfernt.

   Dadurch wird das Eindringen der Widerhaken unter stetig steigender Kraftwirkung vor sich gehen, wodurch ein Splittern des Holzes auch bei anfänglich kriiftig geführten Schlägen vermieden wird.   
 EMI1.1 
   und leichtere Lösbarkeit ohne   ein Verschlagen der Widerhaken. 



   Auf der Zeichnung ist ein solches Fischband in beispielsweiser   Ausführungsform   in
Fig. 1 in Seitenansicht und
Fig. 2 in Draufsicht dargestellt. 



  Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Bandes. 



   An jedem Bandlappen a sind um die Nietbolzen b zwei Widerhaken c drehbar, welche beim Einstecken des Bandes in das Holz innerhalb der Begrenzungslinien des
Bandlappens a zu liegen kommen (rechte Hälfte Fig. 1). Nach erfolgtem Einstecken des
Bandes in das Holz wird zwischen die   Widerhakeb Keil   d eingetrieben, welcher gegen die Rückseiten der Widerhaken c wirkend, diese über den Bandlappen a in das Holz ein- treibt und in dieser Stellung festlegt (linke Hälfte Fig. 1). Um das eindringen der
Widerhaken c und das Einführen des Keiles d in das Holz zu erleichtern, sind dieselben zugeschärft. 



   Zum Herausnehmen des Bandes aus dem Holze wird der Keil   d   entfernt, was mittelst eines in das Loch c eingeführten Hakens geschehen kann. Wird nun auf das Band ein
Zug nach aussen ausgeübt, so worden die Widerhaken c infolge des auf ihren nasonartig vorspringenden Teil wirkenden Holzwiderstandes nach einwärts gedreht, so dass das Band hernach ohne   Beschädigung   dos Holzes aus diesem entfernt worden kann. 



   Eine zweite Art der Lösung der Angeln wird dadurch ermöglicht, dass nach Entfernung   @ des Keiles d durch Schläge, die   auf einen, gegen den kurzen nach aussen ragenden Arm des Widerhakens angesetzten Treiber ausgeübt werden, die Widerhaken ohne ein Ver- schlagen derselben aus dem Holze zurückgedrängt werden. 
 EMI1.2 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Fischband fUr Fenster, Türen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die zur Befestigung dienenden, in das Holz eindringenden Widerhaken am Bandlappen drehbar angeordnet sind. zum Zwecke, beim Eintreiben der Widerhaken durch einen Keil infolge der stetig anwachsenden Kraftwirkung auch bei anfänglich kräftig geführten Schlagen ein Splittern des Holzes zu verhüten, sowie eine leichtere Lösbarkeit des Bandes zu erzielen. EMI2.1
AT17408D 1903-11-21 1903-11-21 Fischband. AT17408B (de)

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AT17408T 1903-11-21

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ID=3519978

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