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Österreichische
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UND ELEMÉR MEITNER IN BUDAPEST.
Vorrichtung zum Anzeigen der Leitspindelatellungen an Drehbänken beim Schneiden von
Schraubengewinden.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung nn I. oitspindel- drohbankon, um beim Schneidon von Schraubengewinden die Stellungen der Leitspindel,
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Zeigers entsprach. Das Zifferblatt wurde nun mit einer Anzahl Kreisteilungen versehen, deren jede je einer Gewindeart eutsprach. Es konnte also für die betreffende Gewindoart das Schloss jedesmals eingerückt werden, wenn der Zeiger mit einem Teilstriche der entsprechenden Kreisteilung zusammenfiel.
Die Nachteile einer solchen Vorrichtung bestehen nun darin, dass dieselbe nur für eine beschränkte Anzahl von Gewindearten gebaut werden kann und dass, falls die Anzahl der schneidbaren Gewindearten und somit die Anzahl der konzentrischen Kreisteilungen eine grössere ist, es schwer wird, die jeweilig in Betracht kommende Kreisteilung im Auge zn behalten, so dass hieraus leicht Irrtümer und Feinschnitte entstanden.
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Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass der durch die Leitspindel angetriebenen Zeigorvorrichtung statt der bisherigen gleichmässigen eine periodische Bewegung erteilt wird, u. zw. entspricht der Anfang bo/. w. das Ende der Periode (in weicher die Zeiger- vorrichtung in die Anfangsstellung zurückgekehrt ist) stets der Stellung der Leitspindel, in welcher das Schloss eingerückt werden kann.
Diese periodische Bewegung der Zeigervorrichtung kann entweder dadurch hervor- gebracht werden, dass der Zeigervorrichtung eine geradlinige oder im Kreisbogen erfolgende
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übrige, mit der geringeren Geschwindigkeit zurückgelegte Abschnitt ist.
Die den obigen Anforderungen entsprechende, durch die Leitspindel zu bewirkende periodische Bewegung der Zoigorvorrichtung lässt sich nun in mannigfacher Weise ausführen
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Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung im Schnitt, Fig 2 ein Teil derselben zum Teil in Ansicht, zum Teil im Schnitt, und Fig. 3 und 4 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausfuhrungsform.
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das auf der Welle 3 befestigte Kcgetrad 5 durch Vermittlung eines auf dem Gehäuse 6 drehbar befestigten Kegelrades 7 ein um die Welle 3 lose drehbares Kegelrad 8 in entgegengesetzter Richtung zum Glockenrad 4 dreht.
Das Had S ist ebenfalls zu einem Glockenrade ausgebildet, welches dos Glockonrad 4 derart umgibt, dass die mit einer aus Fig. 2 ersichtlichen spitzen Zahnung versehenen oberen Ränder beider Glockenräder nahezu in einer Ebene liegen.
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tt'ile 16'und 17 mittelst einer an geeigneter Stelle angebrachten Teilung dem zu schneidenden Gewinde entsprechend eingestellt wird, so kehrt der Zeiger stets nach der entsprechenden Zahl der Leitspindetumdrchungen in seine durch ein Zeichen kenntlich gemachte Anfangsstellung zurück ; in dieser Stellung kann also das Schloss stets eingerückt werden.
Die Vorrichtung ist naturgemäss am Support befestigt, so dass sie sich mit diesem zugleich tangs der Leitspindet bewegt. Für die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist es nebensächlich, ob die beiden Glockenräder sich mit gleicher oder ungleicher Geschwindigkeitbewegen.
Natürlich lässt sich beim Bau dieser Vorrichtung jedes beliebige Wendegetriebe anwenden, welches durch geeignete verstellbare Anschläge gesteuert wird.
Auch lassen sich die Anschläge ausserhalb des Gehäuses anordnen, wobei dieselben auch in einer Schraubenlinie vorstellbar sein können, so dass eine Drehung von mehr als : 1600 möglich ist, be\or die Wendung erfolgt, wodurch der Wirkungsbereich der N'or- richtung vergrössert wird.
Eine derartige Ausführungsform ist in Fig. ri und 7 dargestellt.
Die Anschläge J. ? und 74 sind in der am Deckel des Gehäuses angebrachten schrauben- linienförmigen Nut 19 verstellbar. Da sich die Anschläge auerhalb des Gehäuses befinden, so kann der Hebel 11, 12 das Anhalten der Drehbewegung nicht bewirken, sondern es
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Diese Vergrösserung des Bereiches kann auch mittelst geeigneter Zahnrndübersetzungen oder dgl. erfolgen, wie dies aus den Fig. 6 und 8 ersichtlich ist, indem hier der anschlagende Zeiger auf eine durch die Zahnräderübersetzung mit geringerer Umlauf-
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vorrichtung, abwächelnd mit, der einen oder anderen Schraube bezw. mit dem einen oder anderen Teil des Bandes gekuppelt wird.
Derartige Ausführungsformen sind in Fig. 9 und 10 bezw. 11 und 12 schematisch dargestellt.
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gelagert ist. Die Bewegung des Klotzes 23 wird durch die Anschläge 13, 14 begrenzt.
Wird nun die Bewegung des Klotzes 23 aufgehalten, so hebt die mit dem Umschalthebel in Eingriff stehende Zahnung der Scbranbenprofile oder des endlosen Bandes 4, 8 den Umschalthebel aus und bringt den Umschalthebel in der oben beschriebenen Weise mit dem Gewinde der anderen Spindel oder mit der Zahnung des der anderen Bowogungs- richtung entsprechenden Teites des Bandes in Eingriff.
Wie aus den Figuren ersichtlich, ist bei der Ausuhrungsform Fig. 11 und 12 der
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sich beide in gleicher Richtung, in der Zeichnung in der Richtung dos Pfeiles 18, jedoch mit verschiedenen Geschwindigkeiten drehen, u. zw. bewegt sich das Glockonrad 8 mit bedeutend höherer Geschwindigkeit als das Glockenrad 4.
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in beliebiger geeigneter Weise von der Leitspindel orfolgen. Der Zeiger 15 ist ebenfalls ähnlich wie in Fig. 1 mittelst eines zweiarmigen Hobels 11, 12 wechselweiso mit dem einen oder anderen Glockenrade gekuppelt. Das Umschalten des Hebels kann durch einen feststehenden und einen einstellbaren Anschlag 13 bezw. 14 erfolgen.
Hier wirken beide An- schläge auf den gleichen Hebelarm, z. H. 12, n. zw. derart, dass der Hebel nach erfolgter Umschaltung aus dem Bereiche dese betreffenden Asnchlages gelangt (s. Fig. 4). Der Zeiger 15 wird also durch das Glockonrad 8 mitgenommen, die Strecke von 0 bis X mit der höheren Geschwindigkeit, die Strecke y von. Y zurück bis zu 0 mit der geringeren Geschwindigkeit durchlaufen.
Dadurch nun, dass die Stellung des Anschlages 14 bezw. des Punktes X geändert und dementsprechend ein grösserer oder geringerer Teil der Kreisbahn mit der höheren Geschwindigkeit durchlaufen wird, kann die Zeitdauer eines vollen Umlaufes des Zeigers 15, beliebig derart geändert werden, dass jo ein Umlauf der gewünschten Zahl der Leitspindel- umdrehungen entspricht und dass demnach jedesmal, wenn sich der Zeiger in der Stellung 0 befindet das Schloss eingerückt werden kann.
Bei dieser Bewegung wird also statt eines Wendegetriebes ein zweistufiges Wechselgetriebe angewendet, dessen Umschattung ehenfalls durch zwei gegeneinander einstellbare Anschläge erfolgt, wobei ein beliebiges geeignetes Wechselgetriebe als Grundlage beim Bau der Vorrichtung dienen kann.
Selbstverständlich lässt sich die Vorrichtung sowohl mit den Drehbänken zusammen- bauen als auch als selbständige Vorrichtung ausführen und an bestehende Drehbänke leicht abnehmbar anbringen.