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PATENTSCHRIFT ? 17331.
FREDERIC JEAN MAX HILBIG IN PARIS.
Anschliesser für Kleider, Schirme, Stöcke, Fahrräder u. dgl.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Anschliesser, mittelst deren irgendein tragbarer Gegenstand (Schirm, Stock, Fahrrad etc.), welcher am Eingang eines Öffentlichen Lokals zurückgelassen wird, derart festgelegt werden kann, dass nur der Eigentümer ihn wieder zu entnehmen vermag, u. zw. mittelst eines Schlüssels, der durch einfachen Druck wirkt, um das Öffnen des Anschliessers zu bewirken.
Die Nachteile ähnlicher Allschliesser sind : 1. Wenn der Schlüssel steckt und durch den Druck auf denselben das Öffnen des Anschliessers hervorbringt, so wird er durch den Druck der Sperreinrichtung fortwährend nach aussen gedrückt ; man muss also während der ganzen Zeit, die nötig ist, um den Anschliesser offen zu erhalten, den Schlüssel in denselben hineindrücken. 9. Es kann vorkommen, dass jemand einen Gegenstand aus dem Anschliesser und zugleich aus Zerstreutheit den Schüssel, der durch die Sperreinrichtung nach aussen gedrückt wird, herauszieht und dass dieser, wenn nicht sofort wieder in den Anschliesser eingesteckt, leicht abhanden kommt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und sind auf den Zeichnungen zwei Ausführungsformen des Anschliessers dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Anschliesser im Vertikalschnitte nach der Linie A-B der Fig. 2.
Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie C-D der Fig. 1. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie E-F der Fig. 2. Fig. 4 zeigt in Vorder-und Seitenansicht den zum Öffnen des Anschliessers erforderlichen Schlüssel. Fig. 5 veranschaulicht einen Einzelteil. Fig. 6 zeigt einen Vertikalschnitt nach der Linie G*-ss der Fig. 7. Fig. 7 ist ein llorizontalschnitt nach der Linie 7-. 7 der Fig. 6.
Die Fig. 1-5 veranschaulichen einen Anschliesser für Fahrräder ; er besteht aus
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geschlossen ist.
Dieselbe besteht aus (Fig. 1-3) zwei Zangenarmen al und a2, die auf einer unbeweglichen Achse a drehbar angeordnet sind und deren senkrecht gegen den Kasten A gerichtete Arme b, b1 durch Platten B, auf welche Gegenfedern b2 wirken, in Eingriff gebracht werden. Der Schlüssel C, welcher gleichzeitig die Platten B durch einfachen, der Wirkung der Federn b2 entgegengesetzten Druck senkt, wird in dieser Stellung durch das äusserste Ende d einer Feder/) festgehalten, die in eine lierbe r des Schlüssels C eintritt (Fig. 1-3 und G und 7). Der Schlüssel (7 wird also durch das äusserste Ende d der Feder D allein im Allschlipsser und in der Ausrückstellung festgehalten.
Unter den Zangenarmen al, a2 (Fig. 1-3) sind auf derselben Achse a zwei Arme E, E1 einer Zange drehbar angeordnet, welche durch die zwei Enden e, e einer um a gelegten Feder einander genähert worden ; der Arm E hat eine nach hinten rechtwinklig abgebogene Verlängerung, deren äusserstes Ende e1 in eine Kerbe cl des Schlüssels C eingreift, wenn
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durch einen von einer Feder e in der Richtung des Pfeiles y gedrückten, um dia Achse a drehbaren Winkelhebel in ersetzt, dessen, Ende 61 in die Kerbe cl des Schlüssels eingreift, sobald kein Gegenstand zwischen dem Boden der Höhlung und einem quer zu dieser Höhlung stehenden Arme des Drehkreuzes eingeklemmt ist.
Der Arm B2 ist auf der Achse a unter dem Drehkreuz drehbar angeordnet und wenn ein Gegenstand in den Anschliesser eingeHbrt wird, so dreht man mit demselben den Armf, der quer zur Höhlung angeordnet ist und gleichzeitig auch den Winkelhebel E2 ; das Drehkreuz dreht sich in der Richtung des Pfeiles x, der Arm 11 nimmt den Platz des Armes f ein und der Gegenstand wird auf diese Weise zwischen dem Winkelhebel E2 und jenem j1 eingeklemmt ; da nun das Ende el des Winkelhebels E2 frei ist (siehe die punktierte Linie in Fig. 7), kann man den Schlüssel aus dem Anschliesser herausziehen ; dies bewirkt die Sperrung des Armes ja, der quer zu den Platten B angeordnet ist.
Um einen Gegenstand aus den Anschliesser zu entnehmen, steckt man den Schlüssel ein, wie vorhergehend beschrieben ; dieser wird durch das Ende d der Feder D in der offenen Stellung festgehalten, worauf man den Stock oder Schirm an sich zieht, indem man das Drehkreuz in der Richtung des Pfeiles y dreht ; der Winkelhebel E2 hält den
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