AT17326B - Schaltung zur Transformation elektrischer Wellen. - Google Patents

Schaltung zur Transformation elektrischer Wellen.

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AT17326B
AT17326B AT17326DA AT17326B AT 17326 B AT17326 B AT 17326B AT 17326D A AT17326D A AT 17326DA AT 17326 B AT17326 B AT 17326B
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  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Ni. 17326.   Schaltung zur Transformation elektrischer Wellen. 



   Es ist bekannt, dass bei der Transformation schneller Schwingungen die günstigste Wirkung bei einer ganz bestimmten Grösse der Transformatorspulo erreicht wird, d. h. wenn die Transformatorspule in Resonanz mit der   Sehwingungszahl   des Schwingungskreises ist. Man ist aus diesem Grunde bei gegebener Schwingungszahl auf eine bestimmte Drahtlänge bezw. Grösse der Transformatorspule angewiesen und es ist die Aufgabe des Praktikers, diese Drahtlänge in günstigster Weise auszunutzen. Die Regeln hiefür ergeben sich aus den verschiedenen praktischen Verhältnissen und können leicht Modifikationen durch besondere Nebenumstände erfahren. Während man z.

   B. die magnetischen Kraftlinien des primären Kreises möglichst auszunutzen bestrebt ist und daher   Primär-und Sekundär-   windungen möglichst nahe aneinander legen möchte, können hohe gegenseitige Spannungen dieses verbieten (etwa beim Sender), während diese Rücksicht bei den Anordnungen des Empfängers wegfällt. 



   Fig. 1 stellt einen Kondensator c, Funkenstrecke a und die Primärspule eines Trans-   formatons   enthaltenden Schwingungskreis dar, bei welchem die Sekundärspule auf die   Schwingungszahl   des primären Kreises abgeglichen ist. Will man eine Steigerung der durch die Transformation umgesetzten Energie erreichen, so gelingt dies unter Benutzung mehrerer auf die gewollte   Schwingungszahl   abgestimmter parallel geschalteter Primärspulen. Um die   Schwingungszahl   des Kreises, dessen Selbstinduktion bei n parallel geschalteten   Spulen 1/n   beträgt, nicht zu stören, ist erforderlich, die Kapazität c auf das   n-fauche   zu erhöhen.

   Man gelangt also zu der durch Fig. 2 gekennzeichneten Schaltung, wo zwei abgestimmte Primärspulen parallel geschaltet sind und ebenso zu dem Kondensator c ein zweiter Kondensator von gleicher Grösse parallel liegt. Der die   Sekundärwicklungen   hintereinander aufnehmende 
 EMI1.1 
 die Impulse der einzelnen Sekundärspulen, deren Länge und Abstand voneinander verhältnismässig klein zur Länge der erzeugten Welle sind, addieren. Diese Schaltung ist, wie bereits bemerkt, nur dann von Nutzen, wenn die Spulen genau abgestimmt sind. Voraussetzung ist dabei, wenn die einfachen Verhältnisse gelten sollen, dass die   Kreise I   und II möglichst wenig magnetische Kraftlinien aus dem einen in den anderen Kreis schicken. Die Kondensatoren c (Fig. 2) können natürlich auch durch einen einzigen von der Kapazität 2 c ersetzt werden. 



   Fig. 3 veranschaulicht eine gemäss vorliegender Erfindung angeordnete Geberschaltung bei welcher im Erregerkreis zwei abgestimmte Primärspulen parallel geschaltet sind, während die ebenfalls auf das   Primärsystem abgestimmten Sekundärspulen   hintereinander in den in einer Viertelwelle schwingenden Luftleiter eingeschaltet sind, um so eine erhöhte Spannung zuzuführen. 



   Fig. 4 veranschaulicht eine entsprechende Empfängerschaltung, bei welcher die beiden 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Derselbe Zweck kann auch dadurch erreicht werden, dass die abgestimmten Transformatorspulen einzelnen, auf die gleiche Schwingungszahl abgestimmten   Scbwiugungskreis6n   zu- 
 EMI2.1 
 wirken, welche entsprechend parallel oder hintereinander in dem Luftleiter liegen. Der- artige Anordnungen veranschaulichen    Fig.'5 und   6. Bei der in Fig. 5 dargestellten Geber- schaltung sind die abgestimmten Erregerkreise hintereinander in den Ladekreis eingeschaltet und wirken auf entsprechend in den Luftleiter eingeschaltete   Sekundarspulen.   



   Die Parallelschaltung der Schwingungskreise sowie der in dem Luftleiter liegenden
Sekundärspulen veranschaulicht Fig. 6. In beiden Fällen ist es für die Erreichung einer . günstigen Wirkung notwendig, dass die Spulen untereinander genau abgestimmt sind. 



   In dem Patent 109378 ist bereits die Parallel-und Hintereinanderschaltung ganzer, einzeln auf dieselbe Schwingungszahl abgestimmter Schwingungskreise, welche ebenfalls   Transformatorspulen   enthalten, beschrieben. Indessen wird dort jeder Kreis mit einer
Funkenstrecke ausgestattet, so dass er sich in sich selbst entladet ; man könnte ein solches
System als für die Entladung parallel geschaltet bezeichnen. Der durch die vorliegende
Erfindung angestrebte Effekt, die   Energieumsetzung   in einem geschlossenen System zu er- höhen und für die verschiedenen Zwecke günstig zu gestalten, wird dort nicht erreicht. 



   Der in den einzelnen Figuren angegebene Pfeil soll andeuten, dass der Luftleiter geerdet werden oder mit einem der Erde äquivalenten Leiter in Verbindung stehen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   
1. Eine Schaltung zur Erhöhung der umgesetzten Energie bei der Transformation elektrischer Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehreren auf dieselbe Schwingungs- zahl abgestimmten, parallel oder hintereinander bezw. parallel und hintereinander ge- schalteten primären Schwingungskreisen, welche auf ein und dasselbe Sekundärsystem induktiv einwirken, das sekundäre auf die gleiche Schwingungszahl der primären ab- gestimmt ist.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform der Schaltung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in zwei aufeinander abgestimmten Schwingungssystemen mehrere zueinander parallel oder hintereinander bezw. parallel und hintereinander geschaltete Teile induktiv aufeinander einwirken.
AT17326D 1903-06-02 1903-06-02 Schaltung zur Transformation elektrischer Wellen. AT17326B (de)

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