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Österreichische
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JOHANN GLATZ IN FREISTADT (OBERÖSTERREICH.)
Ziegelfördermaschine.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Ziegelanfzugmaschine, nittels welcher die Mauersteine bei entsprechender Wahl der Förderschlauchlänge unter geringem Kraftaufwand auf die Höhe der verschiedenen Stockwerke ohne Gefahr einer Verletzung der Bedienungsmannschaft durch herabfallende Steine gebracht werden können.
Der Ertindung gemäss ist an dem unteren Ende eines schräg nach oben ansteigenden Förderschlauches eine zum Auflegen der Ziegel dienende Klappe angeordnet, welche von einem an der Schlauchrückwand gleitenden Hebefuss bei seinem Niedergang hoch gedreht wird und den Ziegel an den Hebefuss abgibt, der densetben unter Rückdrehen der Klappe zum neuerlichen Auflegen eines Ziegels und bei gleichzeitigem Hochschieben der bereits im förderschlauch befindlichen Ziegel bis über einen an der Schlauchvorderwand vorgesehenen Sperrzahn anhebt, welcher die im Schauch befindlichen Ziegel während des folgenden
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Hebefuss nebeneinander anzuordnen und die beiden Hebefüsse von einer gemeinsamen Welle mittels um 180 gegeneinander versetzter Kurbeln zu betätigen, derart,
dass während des Hochganges des einen Hebefusses der andere zur neuerlichen Aufnahme eines Ziegels niedergeht.
In der Zeichnung ist eine solche Ziegelfordermaschine beispielsweise in einer Ausführungsform in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. r in ruckwärtiger Stirnansicht mit teilweise vorgenommenem Schnitt dargestellt. Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Förder-
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und den Hebefuss.
Zwischen den Längsbalken des MaschinengesteHes ist ein schräg nach oben ansteigender, an der Vorderwand offener Doppelfördorschtauch n angeordnet, dessen Länge der beabsichtigten Forderhöhe entspricht. An der Schlauchrückwand sind je zwei eiserne
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wand zu verringern. Am unteren Förderschlauchendo ist die Yorderwand gänzlich weggelassen. In jedem Förderschlauch gleitet ein Hebefuss c, welcher mit einem Ansatz durch
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um dadurch eine angenähert kontinuierliche Förderung zu erreichen. In jedem Förder- schlauch ist nahe dem unteren Ende eine Klappe i drehbar gelagert, welche gewöhnlich mit ihrem vorderen Ende auf einem Querriegel j ;. aufruht.
Die beiden Klappen sind von- einander durch eine Wand k geschieden. Weiters ragt noch in jeden Förderschlauch ein an der Unterkante der Schlauchvorderwand angeordneter federnder Sperrzahn 1.
Die Gebrauchs-und Wirkungsweise der beschriebenen Maschine ist folgende : Der
Ziegel tn wird auf die Klappe i aufgelegt, wobei sich seine Rückseite gegen den Klappen- steg il stützt. Beim Niedergehen des Hebefusses c drückt derselbe auf die Rückwand der Klappe i und dreht diese mit dem Ziegel hoch, derart, dass der Ziegel von der Klappe an den Hebofuss abgegeben wird. Bei der folgenden Aufwärtsbewegung des mit dem Ziegel beladenen Hebefusses drückt die hebefussnase c1 gegen die Unterseite des KlappenEteges il, wodurch die Klappe i zum neuerlichen Auflegen eines Ziegels in die Anfangsstellung
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zurückgebracht wird.
Der mit dem Hebefuss c hochgehende Ziegel drückt den Sperrzahn 1, welcher die im Frderschlauch a befindlichen Ziegel stützt, zurück und schiebt bei der
Weiterbewegung die im Forderschiauch vorhandenen, aufeinander aufgesetzten Ziegel um das Mass einer Steinlänge nach oben, derart, dass der oberste Ziegel aus dem Förder- schlauch a entfernt wird. Der Hochgang des Hebefusses c ist so bemessen, dass der auf ihm ruhende Ziegel etwas über den Sperrzahn I gehoben wird, so dass dieser sicher wieder vorspringt und der unterste Ziegel erst beim Niedergang des Hebefusses auf den Sperrzahn aufgesetzt wird.
Es ist zweckmässig, den Hebefuss c nach oben zu verjüngen, damit die Ziegel an ihrer Oberkante mit der Schlauchrückwand in Berührung kommen, wodurch die Reibung wesentlich herabgemindert wird.