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FIRMA.. ERBE IN SCHMALKALDEN.
Schaufel für körniges Gut.
Die Erfindung betrifft eine beim Abwiegen von Kolonialwaren, Drogen, Farben und ähnlichen Waren zu verwendende Schaufel, welche bei verhältnismässig geringen Abmessungen einen grossen Fassungsraum besitzt und sich infolge ihrer vorteilhaften Ausbildung beim Ablegen auf die Tischplatte oder andere ebene Fläche ganz von selbst aufrecht stellt, d. h. eine solche Lage einnimmt, dass das in derselben zurückgebliebene Abwiegegut weder nach vorn noch über die seitlichen Ränder herausfallen kann, vielmehr selbst körniges, leicht rollendes Gut in zuverlässiger Weise in der Schaufel gehalten wird. Bekanntlich werden diese Schaufeln beim Abwiegen von körnigen, pulverförmigen bezw. gemahlenen und dgl.
Waren dazu benutzt, letztere aus den Behältern in die auf der Wage befindlichen Düten oder sonstige Gefässe zu bringen, wobei gewöhnlich ein Überschuss an Wiegegut in in der Schaufel zurückbleibt. Da nun die Vorratsbehälter sich nur selten in unmittelbarer Nähe der Wage hefinden ist es üblich, die Schaufel einstweilen bis zur Abfertigung des Käufers zur Seite zu legen, um sie hierauf in den entsprechenden Vorratsbehälter zu entleeren. Bei Benützung der bisher üblichen Schaufeln lässt es sich selbst bei grösster Vorsieht nicht vermeiden, dass ein grösserer oder geringerer Teil des Wiegegutes aus der weggestellten Schaufel herausfällt und entweder verloren geht oder doch dem Verkäufer unnötige Arbeit macht, die zu vermeiden bei flott gehendem Geschäft tunlichst angestrebt werden muss.
Diesen Missst. i. ndcn wird mit vorliegender Erfindung dadurch nachdrücklich abgeholfen, dass infolge angemessener Verteilung der Nassen der Schaufel deren Schwerpunkt in die Symmetrieachse der Schaufelschale und zwar nach deren hinterem abgeplatteten Teil verlegt ist.
Die Schaufelschale a ist. am vorderen Teile offen und steigen deren seitliche Ränder a', von der Symmetrieachse beginnend, allmählich derart an, dass am rückwärtigen Teile ein geschlossener oder doch nahezu geschlossener Hohlzylinder entsteht, an welchem sich die Rückwand cl anschliesst. Am rückwärtigen Teile, d. h. in der Nähe der Rückwand d besitzt die Schaufel eine angemessene Abflachaiig k, die im stumpfen Winkel zur Längsachse der Schaufel steht.
Dadurch nun, dass sich die Schaufeischale nach hinten zu einem Hohl- zylinder nahezu schliesst. während sich dieselbe nach vorn mehr und mehr öffnet, wird der Schwerpunkt sowohl tief als auch nach hinten verlegt, so dass die unbelastete oder zum Teil mit Wiegegut belastete, auf die Seite gelegte Schaufel sich von selbst in solche
Lage einstellt und aufrichtet, dass deren vorderer Rand hochsteht, das Gut also unmöglich herausfallen kann. Aber auch bei in der Schaufel befindlichen grösseren Mengen Wiegegut ist deren Aufrechtstellen schon dadurch bedingt, dass deren Fassungsraum sich nach hinten vergrössert also an dieser Stelle die grössere Masse zurückbleiben muss, deren Gewicht allein schon genügt, die Schaufel auf ihre Abplattung zu bewegen.
Ferner wird das richtige Halten und Weglegen der Schaufel noch dadurch begünstigt, dass der Griff 9 aufwärts gerichtet ist, wodurch der Verkäufer gezwungen wird, den Löffel beim Weglegen auf die
Abplattung zu stellen.
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