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Österreichische PATENTSCHRIFT Ni. 16968.
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wäschemangel, bei welcher zwischen zwei im Rahmen fest gelagerten und einer in einem herabpressbaren schwingbaren Rahmen angeordneten Walze die mit Wäsche belegte Rolle eingelegt wird, wobei die auf die Wäscherolle einwirkenden Walzen an ihrer Oberfläche mit Riffolungen versehen sind, um ein Verschieben der Wäsche zu verhindern.
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Veranschaulichung gebracht, und zwar ist : Fig. 1 eine Seitenansicht der Wäschemangel und Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe.
Zwischen zwei Rahmen 1 sind die Walzen 2 und 3 fest angeordnet. Diese Walzen besitzen, wie aus der Draufsicht in Fig. 2 ersichtlich ist, an ihrer Oberfläche Riffelungen, die den Zweck verfolgen, einerseits ein Verschieben der auf der Wäscherolle befindlichen Wäsche während des Mangeins zu verhindern, andererseits das Mangeln von besetzten Wäschestücke unter Vermeidung des Zerreissens zu erleichtern. Zwischen den beiden Walzen 2
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den Enden durch einen Querbalken 10 zwecks Versteifung miteinander verbanden sind.
Dieser Rahmen 8 ist daher um die Welle 7 schwingbar und legt in der offenen Stellung die Schlitze 4 der Seitenrahmen 1 zum Einlegen der Wäscherolle frei, während in der
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riffelte Walze 11 auf die Wäscherolle zur Einwirkung bringt. Diese Wäscherolle steht unter Wirkung einer Fi) der 12, deren Spannung durch Verstellung einer Schraubenmutter 13 verändert werden kann.
Unabhängig von dieser Einrichtung ist an einem Fuss 14 ein gebogener schwingender Hebel 15 angeordnet, durch dessen freies Ende eine mit Handgriff versehene Schraube 16 geht. Diese Schraube wirkt auf einen auf dem Querbalken 10 angeordneten Metallansatz 17 derart, dass bei Hineindrehen der Schraube 16 der Rahmen 8 und damit die Walze 11 auf
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einer Kurbel versehen und direkt in Umdrehung versetzt. Ist dieselbe mit Wäsche belegt, so nimmt sie etwa die in Fig. 1 punktiert gezeichnete Lage ein.
Die Arbeitsweise mit dieser Wäschemangel ist folgende :
Es sei angenommen, dass die Wäscherolle 5 mit Wäsche belegt, sich in der Mangel befindet. Hierbei wird mit der rechten Hand die an der Rolle 5 befindliche Kurbel gedreht und mit der linken Hand die Schraube 16 mehr und mehr auf den Ansatz 17 bezw. auf den Rahmen 8 zur Einwirkung gebracht, so dass durch den Druck der Walze 11 auf die
Wäscherolle auch die Walzen 2 und 3 stärker auf diese zur Einwirkung kommen. Würde die Wäsche auf der Rolle 5 nicht ganz gleichmässig aufgewickelt, so dass diese beispiels- weise eine konische Gestalt erhält, so wird der Unterschied durch die elastische Lagerung I der Walze 11 ausgeglichen.
Diese Ausgleichung kann auch noch dadurch erleichtert werden, dass man mit Hilfe der zu beiden Seiten der Walze 11 angeordneten Schrauben 13 die Wirkung der Feder J'3 mehr oder minder verstärkt bezw. schwächt, so dass mit Hilfe dieser
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Einrichtung selbst bei sehr unegal gewickelten Wallen ein Ausgleich erzielt werden kann, Infolge der auf allen drei Walzen 2, 81 und 11 vorhandenen Riffelungen wird die Wäsche stets in ihrer richtigen Lage auf der Walze erhalten, wobei ein Zerreissen namentlich von besetzter Wäsche, wie es mit glatten Walzen stets der Fall ist, vollkommen verhindert wird.
Zweckmässig sind hiebei die RiffeluTtgen der einzelnen Walzen zueinander um je ein Drittel versetzt, so dass jeder einzelne Punkt der Wäsche gleichmässig gemangelt wird. Ist die Arbeit auf einer Wäscherolle beendet, so wird zunächst die Schraube M zurückgedreht, der Hebel 15 heruntergelegt und der Rahmen 8 um die Welle 7 hochgeschwungen, so dass der Schlitz 4 in dem Seitenrahmen frei wird und die Rolle 5 herauskommen, bezw. durch eine neue ersetzt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wäschemangel mit drei Arbeitswalzen und einer dazwischenliegenden Wickelrolle, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelrolle (5) in Schlitzen (4) eines Rahmens drehbar gelagert ist, um eine seitliche und Qnerschiebung derselben zu verhindern, während die obere Arl) eitswalze (11) in einem am Hauptrahmen drehbar gelagerten Hilfsrahmen (8), der vollständig herausschwingbar ist und in geschlossener Stellung unter Wirkung einer Anpressschraube (16) steht, angeordnet ist, um einen freien Zutritt zur Wickelrolle zu er- möglichen.
2. Ausführungsform der unter 1 beschriebenen Wäschemangel, dadurch gekennzeichnet,
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die eventuell ungleich aufgewickelte Wäsche gleichmässig zu beeinflussen.
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