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Österreichische
EMI1.1
AXEL FREDRIK ABRAHAMSON ROXENDORFF IN STOCKHOLM.
Flügelpumpe.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung an Flügelpumpen, wodurch Kanäle im Pumpen- gehäuse vermieden werden und das letztere um einen Winkel von ungefähr 90 um seine eigene Achse gedreht werden kann, ohne dass dadurch die Wirkung der Pumpe be- einträchtigt wird. Ausserdem wird bei der Anordnung nach der Erfindung der Drehungs- winkel des Flügelkolbens möglichst gross. Das in gewöhnlicher Weise angeordnete Ventil- gehäuse ist mit einer Wand versehen, die zusammen mit dem Flügel oder Kolben die
Pumpe in zwei Kammern trennt, die abwechselnd als Saug-bezw. Druckkammer dienen.
Das Ventilgehäuse ist gleichfalls durch eine Wand in zwei Kammern, eine Saug-und eine
Druckkammer geteilt, und die Ventilsitze sind derart geneigt zum Saug-und Druckrohr angeordnet, dass die Ventilklappen sich durch ihr Eigengewicht selbsttätig schliessen, ohne
Rücksicht auf die. Lage der Pumpe innerhalb bestimmter Grenzen.
In der Zeichnung ist die Flügelpumpe veranschaulicht, u. zw. in Fig. 1 im Schnitt nach der Linie 7)-JP der Fig. 2 und 3, in Fig. 2 im Schnitt nach der Linie -B der
Fig. 1 und in Fig. 3 im Schnitt nach der Linie A-C der Fig. 1.
Die Pumpe besteht aus einem zylindrischen Gehäuse a, in dem eine zentrale Welle b gelagert ist, die einen im Gehäuse schwingenden Flügel oder Kolben c trägt. Im Gehäuse a ist ferner ein Ventilgehäuse l vorgesehen, in dem sämtliche Ventilsitze angeordnet sind und das sowohl die Saugventile d, dl als auch die Druckventile e, el trägt. Die Ventil- sitze sind derart geneigt zur Richtung des Saug- und Druckrohres f bezw. g, dass die
Klappenventile durch ihr Eigengewicht bestrebt sind, sich selbsttätig zu schliessen, gleich- giltig ob die Pumpe um ihre Achse so gedreht wird, dass die Saug-und Druckrollre f bezw. g lotrecht zu stehen kommen (wie in der Zeichnung), oder wagerecht oberhalb des Pumpengehäuses liegen oder in eine Zwischenlage gelangen.
Das Ventilgehäuse l besitzt eine gegen die Nabe cl des Kolbens c abdichtende Wand k, die in Vereinigung mit dem
Kolben die Pumpe in zwei Kammern t und i teilt. Auch das Ventilgehäuse l ist durch eine Wand 11 in zwei Kammern geteilt, von denen die eine mit dem Saugrohr f und die andere mit dem Druckrohr 9 in Verbindung steht. Die Welle b kann in bekannter Weise ausserhalb des Gehäuses a mit einem Handhebel oder dgl. versehen werden, um dem
Kolben c eine schwingende Bewegung zu erteilen.
Die Wirkungsweise der Flügelpumpe ist folgende : Wenn der Kolben c nach abwärts bewegt wird (Fig. 3), saugt er die Flüssigkeit durch das Saugrohr f und das Saugventil d an und füllt die Kammer i. Gleichzeitig wird die in der Kammer h befindliche Flüssigkeit durch das Druckventil e in das Druckrohr 9 gedrückt (Fig. 2). Wird dagegen der Kolben in entgegengesetzter Richtung bewegt, so saugt er die Flüssigkeit durch das Rohr fund das Ventil d an und füllt die Kammer A, während die in der Kammer i befindliche
Flüssigkeit durch das Ventil e'in das Druckrohr 9 gedrückt wird u. s. w.
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