AT76957B - Spüldrehbohrer. - Google Patents

Spüldrehbohrer.

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Jakob Schoenstein
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Jakob Schoenstein
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spüldrehbohrer. 



   Es sind   Spüldrehbohrer   bekannt, bei denen der Bohrer durch Druckwasser, und zwar dadurch angetrieben ist, dass in den Weg des Spülstromes ein Druckmittelmotor eingeschaltet wird, wobei zwischen Motorgehäuse und der Verrohrung ein ringförmiger Zwischenraum verbleibt, durch welchen das Spülwasser nach erfolgter Spülung aufwärts strömt. Vorliegende Erfindung betrifft einen   Spüldrehbohrer   der vorstehend angeführten Art und bezweckt, dem Bohrer eine hin und her schwingende Drehbewegung zu erteilen.

   Sie ist hauptsächlich darin gelegen, dass der Druckmittelmotor aus einem die Bohrerwelle umschlkiessendert zylindrischen Gehäuse besteht, in welches das Spülwasser abwechselnd zu beiden Seiten einer sich radial bis zur Welle erstreckenden   Längswand   eingeleitet wird, so dass es auf die eine oder andere Seite eines von der Welle getragenen Flügels einwirkt, wodurch dem Bohrer eine hin und her schwingende Drehbewegung erteilt wird. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt die Fig. 1 die Antriebsvorrichtung im Längsschnitt, Fig. 2 im Quer- 
 EMI1.1 
 Fig. 4 im Querschnitt nach der Linie e-f in Fig. 1. 



   An das untere Ende der nicht dargestellten Spülwasserzuleitung ist mit dem Anschlussstutzen 1 ein unten offenes, zylindrisches Gehäuse 2 angeschlossen, in welchem durch zwei horizontale   Querwände 5,   eine Kammer 6 gebildet ist, welche die Antriebseinrichtung für den   Erdbohrer o   enthält. Der Bohrer ist von einer vertikalen Welle 7 getragen, welche in der Längsachse des Gehäuses liegend in den Querwänden 3, 4 gegen Verschiebung gesichert drehbar lagelt. 



  Innerhalb der Kammer 6 trägt die Welle 7 einen Flügel 8, welcher gegen die Gehäuseseitenwand und den Querwänden in geeigneter Weise so abgedichtet ist, dass die Dichtung die Drehung der Welle nicht hindert. Die Kammer 6 hingegen weist eine radiale   Längswand   9 auf, die sich bis zur Welle erstreckt und gegen diese in entsprechender Weise abgedichtet ist. 



   Zu beiden Seiten der   Längswand   9 sind in der oberen und unteren Querwand zwei Eintritts- 
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 gefüllte   Kammerteil geössnet,   so dass das Spülwasser aus diesem durch die bezügliche Austritts-   öffnung austreten kann und sohin das Zurückschwingen des Wellenflügels nicht hindert. Das   aus der Kammer austretende Spülwasser strömt durch das unten offene Gehäuse 2 gegen die Bohrsohle, nimmt das von dem Bohrer gelöste Material mit und führt es durch den ringförmigen Zwischenraum 19 zwischen Gehäuse 2 und der Verrohrung 19 nach aufwärts, über Tag. 



   Zur Sicherung des Gehäuses 2 gegen ein Teilnehmen an die Bohrerbewegung und sohin gegen Verdrehung dienen zwei Winkelhebel 21, 21', welche an diametral gegenüberliegenden Stellen an der Innenwand des Gehäuses 2 unterhalb der unteren Querwand 4 drehbar befestigt sind und mit ihrem einen Arme durch   Längsschlitze   22,22'des Gehäuses 2 nach aussen ragen. 



    An den anderen, nach, abwärts gerichteten Armen tragen die Winkelhebel Gewichte 23, 23', welche sohin bestrebt sind, die Winkelhebel in der aus Fig. 1 ersichtlichen Lage zu halten, in   welcher die aus den Gehäuseschlitzen ragenden Armen horizontal liegen. Die wagerechten Hebelarme greifen in an dem unteren Ende der Verrohrung 20 vorgesehenen Längsschlitze   24,   24'ein und sichern damit das Gehäuse 2 gegen ein Verdrehen. 



   Im Falle der Bohrer aus der Verrohrung ausgehoben wird, werden die Winkelhebel   21,     21'   entgegen der Wirkung ihrer Gewichte 23, 23' beim Auftreffen ihrer wagerechten Arme auf die Oberkante der Schlitze 24, 24' der Verrohrung 20 nach abwärts verschwenkt, so dass sie aus diesen Schlitzen austreten und das Heben des   Gehäuses   2 nicht hindern. Wird nun das Gehäuse 2 mit dem Bohrer in die Verrohrung 20   ? herabgelassen, so schwingen   die Winkelhebel   21,   21'ihre 
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 diese unter dem   Einflusse   der Gewichte 23,   23'ein   und stellen damit das Gehäuse fest. 



    PATENTANSPRÜCHE :  
1.   Spüldrehbohrer,   dessen Antrieb durch das unter Druck zugeleitete   Spülwasser   bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckmittelmotor aus einem die Bohrerwelle um-   schliessenden zylindrischen   Gehäuse besteht, in welches das   Spülwasser   abwechselnd zu beiden Seiten einer sich radial bis zur Welle erstreckenden Längswand eingeleitet wird, so dass es auf die eine oder andere Seite eines von der Welle getragenen Flügels einwirkt.

Claims (1)

  1. 2. Spüldrehbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Motorgehäuse zur Sicherung gegen eine Verdrehung Winkelhebel schwingbar gelagert sind, die mit einem Arm unter dem Einflüsse einer Gewichtsbelastung des anderen Armes mit nahe dem unteren Ende der Verrohrung vorgesehenen Längsschlitzen in Eingriff gehalten werden.
AT76957D 1916-11-14 1916-11-14 Spüldrehbohrer. AT76957B (de)

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AT76957B true AT76957B (de) 1919-06-25

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