AT16779B - Fadenbremse für Kettengarntrommeln von Trommeldruckmaschinen. - Google Patents

Fadenbremse für Kettengarntrommeln von Trommeldruckmaschinen.

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AT16779B
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brake
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Franz Schmidt
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Franz Schmidt
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Description


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 FRANZ SCHMIDT IN   OBERSCHÖNEWEIDE BEI BERLIN.   



   Fadenbremse für Kettengarntrommeln von Trommeldruckmaschinen. 



   Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Fadenbremse für   Rettengarn-   trommeln von Trommeldruckmaschinen. 



   . Bekanntlich wird bei den bisherigen Fadenbremsen für Kettengarntrommeln durch eine Feder oder einen Gewichtshebel ein direkter Druck auf das auf der Spule aufgewickelte   Fadenmaterial   ausgeübt und dadurch beim Abziehen des Fadens die Spannung erzeugt. Diese Vorrichtung hat wesentliche Nachteile. Es wird eine Ungleichmässigkeit der Bremsung dadurch hervorgerufen, dass die Spule anfangs einen grossen Durchmesser hat, welcher sich um so mehr verkleinert, je mehr Fadenmaterial abgezogen wird. Dadurch ändert sich stetig der Druck der Feder bezw. des Gewichtshebels gegen das Fadenmaterial, was zur Folge hat, dass auch die Spannung des abgezogenen Fadens sich stetig ändert. 



   Diese Ungleichmässigkeit in der Spannung wird dadurch vermehrt, dass die volle Spule 
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 fast leere Spule, so dass der   Reibungskoëffizient zwischen   der Feder bezw. dem Gewichtshebel und dem Garne entsprechend der verschiedenen Geschwindigkeit ein anderer wird. 



  Diese Verschiedenheit in der Bremsung der einzelnen Spulen macht sich beim Bedrucken von Fadenmaterial auf Kettengarntrommeln darin ungünstig bemerkbar, dass die einzelnen Gespinste verschieden ausgedehnt werden und dass infolgedessen die Faden nicht in gleicher Länge auf die Trommel gelangen, was zur Folge hat, dass die Weiterverarbeitung (Setzen und Weben) erschwert wird und dass das fertige Muster schlecht aussieht. 



   Weiter zeigt sich bei diesen Vorrichtungen der Übelstand, dass das Aufspannen verhältnismässig langsam vorgenommen werden muss, um zu häufige Fadenbrüche zu vermeiden. 



  Da bei solchen   Fadenbrüchen   ein schnelles Anhalten der Trommel nötig ist, so laufen die Spulen, die bei feinen Nummern nur schwache Bremsung vertragen, nach und geraten häufig durcheinander. 



   Ein weiterer Nachteil bei dieser   Bremsung   an der Oberfläche der Spule besteht darin, dass viel   Schleiss   entsteht. 



   Bei der vorliegenden Erfindung kommt es darauf an, dass zwischen den Vorrichtungen,   von welchen das Fadenmaterial abgenommen wird (Spulen, Cops oder dgl. ) und der Garn-   trommel aine Bremswalze angeordnet ist, welche durch das an ihrer Oberfläche angreifende Garn in   Umdrehung   gesetzt wird. Die Bremsung der Walzen kann in beliebiger Weise geschehen, z. B. durch   Klemm- oder Gewichtshelastung   der Zapfen, durch Fadenbremsen gewöhnlicher Art   LI.   dgl. Es ist wichtig, dass die Bremsbelastung der Walze geändert worden kann, indem man beispielsweise verstellbare Federn oder einstellbare Gewichtshebel zur Bremsung verwendet. Da sich die Bremswalze in ihren Lagern drehen muss, ist es ferner wesentlich, dass sie zur Verhinderung des Gleitens der Fäden mit einer rauhen
Oberfläche versehen ist. 



   Die Vorteile, welche die neue Fadenbremse für Kettengarntrommeln gewährt, sind mehrfacher Natur. Da die Bremswalze einen scharfen Trennungspunkt zwischen demjenigen
Teile des Fadens, welcher auf die Kettengarntrommel aufgezogen wird und zwischen den 
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 führenden Fäden den gleichen Widerstand bietet, so ist die Spannung zwischen der   Bretons-   walze und der   Kettcngarntromme ! für alte Fäden   dieselbe, gleichgiltig, welchen Durchmesser die Spulen bezw. die Cops der einzelnen Fäden haben. 



   Es kann also nie vorkommen, dass eine ungleichmässige Drehung der Fäden stattfindet, so dass bei der Weiterbehandlung des Materiales tadellose Fabrikate entstehen. 



   Infolge der stets gleichmässigen Belastung sind Fadenbrüche so gut wie ausgeschlossen und damit ist der mit solchen verbundene unliebsame Zeitverlust vermieden. Da die Fäden nicht mehr unter Belastung an einer Fläche entlang gleiten, sondern sich am Umfange einer Fläche abwickeln, tritt ein Schleiss nicht mehr auf. 



   Die Einstellbarkeit der Bremsbelastung hat den Vorteil, dass die Spannung aller Fäden gleichmässig beliebig verändert werden kann. Infolge der Anordnung der rauhen Oberfläche kann die Belastung der Fäden recht hoch gemacht werden, ohne dass ein Gleiten derselben zu befürchten ist. 



   Auf der Zeichnung ist die neue Bremsvorrichtung in einer Ausführungsform dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Kettengarntrommel mit der Bremsvorrichtung :
Fig. 2 eine Vorderansicht auf dieselbe. 



   Von dem Cops 1 werden die Kettenfäden   2   durch die Kettengarntrommel 3 abgezogen, indem die letztere in Richtung des Pfeiles gedreht wird. Die mit rauher Oberfläche versehene Bremswalze 4 ist zwischen den Fadenteilen 2 und den Fadenteilen 5 eingeschaltet, wobei die Fäden um die Bremswalze ein-oder mehrmals geschlungen sein oder auch einen Teil der Oberfläche derselben berühren können. Bevor die Fäden auf die Bremswalze 4 geführt sind, gehen sie durch Fadenaugen 6 und über Führungsstangen 7, 8 ; ebenso sind hinter der   Bremswalze   eine Führungsstange 9 sowie Fadenaugen 10 angeordnet. Die Bremswalze 4 ist drehbar und an ihrem Ende mit Gewichten 13 belastet. 



  Diese Gewichte sind vermittels Fäden über Endrollen der Bremswalze geführt, so dass auf die Bremswalze stetig ein Drehmoment bezw. Reibungsmoment ausgeübt wird. 



   In Fig. 2 ist punktiert ein Gewichtshebel 11 angedeutet, auf welchem ein Gewicht 12 verschiebbar angeordnet ist. Dieser Gewichtshebel kann als Ersatz des Gewichtes 13 dienen. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung beruht darauf, dass infolge der
Bremswirkung der Vorrichtung   13, 14 bezw. 11, 12   eine gleichmässige Belastung der Bremswalze 4 stattfindet, so dass diese dem abgezogenen Faden 5 stets den gleichen Widerstand darbietet. Beim Abziehen der Fäden 5 dreht sich die Bremswalze 4 und die Fäden 5 haben, während sie sich an der Oberfläche der Bremswalze "abwickeln, den gleichmässigen
Widerstand derselben stetig zu überwinden. 



   Die Vorrichtung kann in verschiadener Weise abgeändert sein ; so können beispiels- weise die Führungsstangen 7, 8, 9 drehbar oder feststehend eingerichtet sein, im letzteren
Falle tragen sie zur Bremswirkung bei ; sie können durch Fadenaugen ersetzt sein u. dgl. 



   Man kann sie auch ganz fortlassen und statt dessen die Kettengarnfäden ein-oder mehr- mals um die Bremswalze herumschlingen. 



   Auch die Belastung der Bremswalze kann in verschiedener Weise ausgeführt sein ; so können beispielsweise statt der angegebenen Gewichtsbelastungen gegebenenfalls Federn zur Erzeugung des Bremsdruckes dienen. Wesentlich ist in jedem Falle, dass eine für sämtliche Kettenfaden gemeinsame Bremswalze vorhanden ist, welche einem auf die Ketten- fäden ausgeübten Zug ständig denselben Widerstand entgegensetzt, unabhängig von den
Spulen oder Cops, welche zur Abgabe   dei Fäden   dienen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Fadenbremse für Kettengarntrommeln von Trommeldruckmaschinen, dadurch ge-' kennzeichnet, dass für alle auf die   Drucktrommeln   aufzuwickelnden Fäden eine gemeinsame, gegebenenfalls mit rauher Oberfläche versehene Bremswalze (4) angeordnet ist, so dass alle
Fäden mit der gleichen Spannung auf die Drucktrommel auflaufen. 

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Claims (1)

  1. 2. Fadenbremse für Kettengarntrommeln bei Trommeldruckmaschinen gemäss An- spruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine verstellbare, mit der Bremswalze verbundene Bremsbelastungsvorrichtung (11, 12) zur Einstellung der Spannung für alle Fäden ge- meinsam dient. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT16779D 1903-08-17 1903-08-17 Fadenbremse für Kettengarntrommeln von Trommeldruckmaschinen. AT16779B (de)

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