AT167496B - Schwimmerventil - Google Patents

Schwimmerventil

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AT167496B
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Austria
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valve
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valve body
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lever
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Rudolf Ing Jonak
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Rudolf Ing Jonak
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  Schwimmerventil 
Bei Schwimmerventilen unterliegt der Ventil- körper und der Ventilsitz dem grössten chemischen und mechanischen Verschleiss. Es ist daher üblich, dieselben auswechselbar zu fertigen. Um jedoch das Auswechseln und die teuren Montage- kosten bei der Reparatur zu vermeiden, wurden korrosionsfeste Sitze vorgeschlagen, z. B. aus
Glas oder keramischem Material, die entweder in das Gehäuse eingeschraubt oder bei glatter zylindrischer Mantelfläche in diese eingekittet wurden. Die Verschraubung musste besonders feinfühlend vorgenommen werden, da sonst der Sitz zersprang. Das Einkitten der zylindrisch geformten Sitze erwies sich als unzulänglich, da sie sich nach längerer Zeit von ihrer Unterlage lösten.

   Weiters ergab die Erfahrung, dass lose im Anschlussstutzen geführte Ventilkörper, deren
Spiel beim Schliessen nur von der Wasserströmung abhängig ist, bei geringfügigen
Reibungsursachen im Stutzen steckenblieben. 



   Beim erfindungsgemässen Schwimmerventil treten diese Mängel nicht auf und ausserdem ist es trotz seiner Einfachheit qualitativ auf der Höhe. Das Schwimmerventil ist in Fig. 1 im
Schnitt ABCD der Fig. 2 und in Fig. 2 in Ansicht von oben dargestellt, wobei das Gehäuse aus einem einzigen Körper besteht, bei dem die Ventilkammer 4 von dem Wasserzuflussstutzen   1   (Pfeil) zugänglich ist. Als Ventilsitz 5 ist ein konischer Ring aus Porzellan eingekittet, der als dauernd korrosionsfest angesprochen werden kann. 



  Erfindungsgemäss muss der Öffnungswinkel des Kegels so gewählt werden, dass Selbsthemmung zustande kommt, damit bei eventuellen Rückschlägen im Leitungsnetz eine Selbstlösung nicht eintritt. Die Gummidichtung 3 besteht aus einem zylindrischen, eben zugeschnittenen Schlauchstück, welches in dem Ventilkörper 2 eingepresst ist. Entsprechend des konvexen Bodens dieses Ventilkörpers 2 wird das hervorstehende Schlauchstück an seiner Oberfläche kalottenförmig geformt. Der Ventilträger ist mit einer Stange   6,   die in einen umgebogenen Haken endet und von hier aus gesteuert wird, durch Verschraubung verbunden und durch einen an der Stirnseite angeordneten Schlitz mittels Schraubenzieher lösbar.

   In Fig. 3 a und   3 b   ist   eine Abart   des Ventilkörpers dargestellt, wobei an Stelle des Schlitzes für den Schraubenzieher ein Griff 12 eingesetzt ist, der nach Lösen der Zuleitung vom Anschlussstutzen 1 das Abschrauben des Ventilträgers bzw. sein Auswechseln mit den blossen Fingern ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen ermöglicht. 



   Die Betätigung des Ventils erfolgt über die Ventilstange   6,   die mit ihrem rechtwinkelig abgebogenen Ende in Längsnuten 11 des Gehäuses gleitet und durch einen gabelförmig ausgebildeten Hebel 10 gesteuert wird. Um eine zu starke Abnützung dieses Endes durch den Hebel zu vermeiden, ist darüber ein Röllchen 8 geschoben, welches der Breite des Hebels entspricht und zwischen dessen Zinken geführt wird. Dieser gabelförmig ausgebildete Hebel 10 besitzt als Welle das hakenförmig abgebogene Ende der Schwimmerhebelstange 9 und ist mit einem Keil fixiert. Der gezeichnete Doppelpfeil von der Symmetrale des Hebels aus zeigt die Bewegungsmöglichkeit. Die Hubbegrenzung ergibt sich einerseits aus dem Anschlag des Hebels an der Gehäusewand, anderseits aus dem Anschlag des Fixierungskeiles.

   Bei dieser Konstruktion ist der Wasserstand im Reservoir bereits bei der Fabrikation auf ein Normalmass festgelegt. Für besondere Wünsche des Verbrauchers in dieser Richtung ist ein anderer Hebel (Fig. 4 a, 4 b) vorgesehen, der infolge eines Schlitzes 13 und einer Schraube 14 ein Verstellen des Hebels auf der Schwimmerhebelstange 9 und dadurch ein Einstellen eines bestimmten Wasserniveaus im Spülbehälter er- 
 EMI1.1 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schwimmerventil mit im Anschlussstutzen geführtem Ventilkörper und korrosionsfestem Ventilsitz, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (2) durch eine Ventilstange (6), die am hinteren Ende rechtwinkelig abgebogen ist, mit einem Hebel (10), der auf dem Schwim- EMI2.1 konischer Mantelfläche ausgebildet ist, wobei der Öffnungswinkel des Kegels so gewählt ist, dass Selbsthemmung zustande kommt.
    2. Schwimmerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (2) ein Prisma ist, bei dem der Umkreisdurchmesser annähernd gleich dem Innendurchmesser des Anschlussstutzens ist, so dass die Kanten des Prismas als Führungen bei Bewegen des Ventilkörpers dienen.
    3. Schwimmerventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des zur Aufnahme der Gummidichtung (3) dienenden Raumes des Ventilkörpers (2) konvex ausgebildet ist, so dass die Oberfläche der Gummidichtung (3), die aus einem ebenen zylindrischen Schlauchstück besteht, zwangsläufig konvexe Form annimmt.
    4. Schwimmerventil nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, dass der Ventilkörper (2) der in bekannter Weise mit der Ventilstange (6) verschraubt ist, an seiner Aussenstirnseite einen Schlitz aufweist, so dass er mit Hilfe eines Schraubenziehers von der Ventilstange gelöst werden kann. EMI2.2 dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper an seiner Aussenstimseite einen Griff (12) trägt, womit die Verbindung des Ventilkörpers mit der Ventilstange ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges gelöst werden kann.
    6. Schwimmerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das hakenförmig abgebogene Ende der Ventilstange (6) in Führungsnuten (11) eines gabelförmigen Endes des Ventilgehäuses gleitend gelagert ist und ein Röllchen (8) trägt, dessen Länge der Zinkenentfernung des gabelförmigen Endes des Gehäuses entspricht.
    7. Schwimmerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der auf einer rechtwinkelig EMI2.3 der Ventilkörper (2) über die Ventilstange (6) bewegt werden kann.
    8. Schwimmerventil nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (Fig. 4 a, 4 b) einen Schlitz (13) und eine Schraube (14) aufweist, so dass er auf dem hakenförmig abgebogenen Ende der Schwimmerhebelstange (9) federnd, verdrehbar und klemmend aufsitzt und entsprechend dem gewünschten Wasserstand im Spülbehälter eingestellt werden kann.
AT167496D 1949-11-23 1949-11-23 Schwimmerventil AT167496B (de)

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AT167496T 1949-11-23

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