AT167316B - Verfahren zur Herstellung von Betondecken, insbesondere bei Hochhäusern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Betondecken, insbesondere bei Hochhäusern

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AT167316B
AT167316B AT167316DA AT167316B AT 167316 B AT167316 B AT 167316B AT 167316D A AT167316D A AT 167316DA AT 167316 B AT167316 B AT 167316B
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ceiling
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rise buildings
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concrete ceilings
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Helmut Dipl Ing Machatti
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Helmut Dipl Ing Machatti
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  Verfahren zur Herstellung von Betondecken, insbesondere bei Hochhäusern 
 EMI1.1 
 
Vertikalschnitt durch ein mehrstöckiges Gebäude, der die Aufhängung der Schalung erkennen lässt.
Fig. 2 ist ein Teilausschnitt aus Fig. 1 in grösserem
Massstab, der die Ausbildung der Schalung und der fertigen Decke veranschaulicht. 



   In Fig. 1 sind die z. B. im Gleitbauverfahren, mit Kletterrüstung oder in Stahlskelettbauweise aufgeführten Wände oder Tragmauem mit   1,   2 und 3 bezeichnet. Die Wände werden in Richtung von unten nach oben ohne Zwischendecken aufgeführt, doch ist es zweckmässig, die Auflager 4 für den Einbau der Decken bereits auszusparen. Die zweckmässig zu ebener Erde gezimmerte Schalung 5 wird an Seilen 6 aufgehängt und mittels Winden 7 zur Höhe der obersten Decke, z. B. zum Dachboden 8, hochgezogen und dort festgemacht. Die Schalung ruht auf Bindern   9,   an welchen die Windenseile angreifen und die beim Festmachen der Schalung unterstellt werden. Die Unterstellung stützt sich dabei auf die Aussparungen 4 für die nächst tiefere Decke und gegebenenfalls auf die bereits vorhandenen Fenster-und Türöffnungen.

   Der Anschluss der Schalung an die Wände wird sodann entsprechend ausgekeilt, die Bewehrung-falls vorgesehen-in normaler Weise eingebracht und die für die Installation usw. notwendigen Aussparungen werden geschalt. Dann kann die Decke 10 in üblicher Weise betoniert werden, wobei die Zubringung der Baustoffe so wie vorher beim Gleitbau erfolgen kann. 



   Nach dem Abbinden der Decke wird die Unterstellung der Schalung vom Hängegerüst 11 aus entfernt, die Randverkeilung gelöst und die Deckenschalung als Ganzes mittels der Winden um einen Stock hinabgelassen. Um das Loslösen der Schalung von der ganzen Deckenfläche auf einmal zu ermöglichen, ist die Schalung einerseits entsprechend geformt, anderseits auf ihrer Oberfläche entsprechend behandelt, zweckmässig mit einer Isolierschicht, z. B. aus 2-5 cm starken Heraklithplatten, belegt, die an der Deckenunterseite haften bleibt und als Putzträger dient. 



   Die Schalung wird dann in der gleichen Weise festgemacht und die nächstfolgende Decke betoniert. So wird von oben nach unten fortschreitend eine Decke nach der anderen mit ein und derselben Schalung, ohne Umbau derselben, errichtet. Bei Hochbauten mit sehr 

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 vielen Stockwerken kann es sich lohnen, gleichzeitig noch mit einer zweiten Schalung in halber Höhe beginnend, zu arbeiten. Selbstverständlich ist   gewünschtenfalls   noch eine weitere Unterteilung möglich. 



   Die Form der Decke ist so gewählt, dass sowohl der Vorgang des Ausschalens erleichtert, als auch ein Minimum an Baustoffen erforderlich wird und die Einpressung der Decke in das vorgesehene Auflager gewährleistet ist. Ausserdem wird die Untersicht der Decke gleichzeitig mit dieser hergestellt, so dass die Anordnung einer besonderen Stuckdecke od. dgl. entfällt. Die gemäss der Erfindung ausgebildete Decke besitzt eine ebene Mittelfläche 12 (Fig. 2) und schräg nach unten verlaufende Seitenflächen 13, so dass sie die Form eines hohlen Pyramidenstumpfes aufweist. Eine nach oben verlaufende Randleiste 14 dient zur Abstützung in den Ausnehmungen 4 der Tragwände und gegebenenfalls zur Aufnahme von Befestigungsmitteln, wie z. B. von Eiseneinlagen 15. 



   Bei der   erfindungsgemässen     Deckenfbrm   treten statisch unbestimmte Schubkräfte auf, welche das Einpressen der Decke in die Auflager gewährleisten, wobei dennoch die Beanspruchung der Wände in sehr engen Grenzen bleibt, da diese Kräfte beim elastischen Nachgeben der Wände rasch gegen Null abfallen, ohne diesen Wert aber je zu erreichen. Die erfindungsgemässe Form der Decke ermöglicht ausserdem in sehr einfacher Weise die Unterbringung aller Installationen (Wasser, Gas, Licht, Zentralheizung, Warmwasser, Abwasser), die in dem durch die Abschrägung 13 entstehenden Hohlraum 16 bequem Platz finden. Für die Decke, die in bekannter Weise kreuzweise bewehrt sein kann, sind annähernd quadratische Felder am günstigsten. 



   Sofort nach der Errichtung der Decken kann die Rohrverlegung und Installation begonnen, anschliessend der Wand und Deckenputz aufgebracht und der innere Ausbau vollendet werden. Diese Bauvorgänge schreiten ebenfalls von oben nach unten fort, so dass der Bau bald nach Fertigstellung der letzten, also untersten Decke, fertig ist. Die Bauweise setzt voraus, dass die Tragwände in allen Stockwerken an der gleichen Stelle stehen, was z. B. beim Gleitbauverfahren zutrifft. Leichte Zwischenwände können nach Belieben aufgestellt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von Betondecken, insbesondere bei Hochhäusern, dadurch gekennzeichnet, dass die Decken mehrerer Stockwerke in zeitlicher Aufeinanderfolge in der Richtung von oben nach unten unter Verwendung der gleichen heb-und senkbar aufgehängten Schalung hergestellt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Deckenhöhe angehobene Schalung durch Streben gegen Aussparungen in den Tragwänden, die auch zum Einbinden der nächst tieferen Decke herangezogen werden, abgestützt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Bauten mit vielen Stockwerken, z. B. bei Hochhäusern, mit zwei oder mehreren Schalungen in verschiedenen Stockwerkshöhen gleichzeitig gearbeitet wird.
AT167316D 1947-06-26 1947-06-26 Verfahren zur Herstellung von Betondecken, insbesondere bei Hochhäusern AT167316B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3213572A (en) * 1960-12-14 1965-10-26 Hohla Johannes Multi-storied building construction
US3275719A (en) * 1963-08-07 1966-09-27 Brian H Dudson Method of building in situ construction using sequential molding techniques
US4029286A (en) * 1972-11-16 1977-06-14 Ahl B Apparatus for the construction of ceiling in multi-story concrete buildings

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