AT16730B - Selbstkassierender Stromzähler. - Google Patents

Selbstkassierender Stromzähler.

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AT16730B
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Description


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 EMI1.1 
 PATENTSCHRIFT Nr 16730. CIE. POUR LA FABRICATION DES COMPTEURS   ET MATERIELD'U8INRS     À   GAZ IN PARIS. 
 EMI1.2 
 



   Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein   selbstkaasierender   Stromzähler, welcher in bekannter Weise bezweckt, aus einer   Abonnenteuleitl1ug   gegen vorherigen Geldeinwurf Strom entnehmen zu können, respektive die Abonnentenleitung insolange an das Hauptnetz geschaltet zu erhalten, bis die dem erfolgten Geldeinwurf entsprechende Stromentnahme stattgefunden hat. 



   Diese Aufgabe wird im Sinne der vorliegenden Erfindung in der Weise gelöst, dass durch den jedesmaligen Einwurf einer Münze ein von aussen zu betätigender Schalthebel mit einer   Fedortrommel   gekuppelt wird, so dass es möglich ist, dieser letzteren, der Wirkung der Feder entgegen, obensoviele sich summierende Winkelverdrehungen zu erteilen, als Geldeinwürfe hintereinander stattgefunden haben und dass bei der ersten Winkelverdrehung der Federtrommel eine, gegen die letztere gedrückte, auf der Federachse gekeilte Nutenscheibe vermittelst passend angeordneter   Aniaufflächen von   der Federtrommel abgedrückt wird und hiedurch einen in die Abonnentenleitung geschalteten Unterbrecher schliesst und dass des weiteren die Federachse durch eine, in ein Sperrad eingreifende Ankerhemmung festgehalten wird,

   welche bei jeder Schwingung des Ankers die Trommelachse und die auf   ihr gekeilte Scheibe um eine   Zahndistanz   zurückschnellen   lässt und der die Ankerhemmung   betätigende Elektromagnet   in einen   Stromkreis   geschaltet ist, welcher vermittelst einer an 
 EMI1.3 
 gehend geschlossen wird. 



   In der Zeichnung ist eine im Sinne der Erfindung konstruierte Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt : Fig. 1 eine Vorderansicht des selbstkassierenden Stromzählers bei entfernt gedachter, den Münzkanal nach vorne   abschliessender Vorderdeckwand.   Fig. 2 ist eine mit
Fig. 1 korrespondierende Draufsicht. Fig. 3 ist eine von links der Fig. 2 betrachtete, partiell nach A, B der Fig. 2   geschnittene   Seitenansicht. Fig. 4 ist eine Ansicht des   Apparates von rückwärts bei entfernter Gehäuserückwand.   Fig. 6 ist eine Ansicht jener, die Schaltung durch   l\1Ünzeinwurf   betätigenden Apparatteile, welche nach Entfernung der, die in Fig. 4 gezeigten Teile   tragenden Montierungsplatte 2,   von   rückwärts   gesehen, sichtbar werden.

   Fig. 6 ist eine von rechts betrachtete, mit Fig. 4 korrespondierende Seitenansicht und Fig. 7 eine von links betrachtete, mit Fig. 4 korrespondierende Seitenansicht des Apparates. 



  Fig. 8   und K   ist die am Normalzähler angeordnete Vorrichtung in Seitenansicht und
Draufsicht. 



   Die Konstruktion der Vorrichtung ist folgende : In einem ringförmigen Absatze der   Gehäusevorderwand   (Fig. 5,6) ist ein, mit einem radial gestellten Daumen z versehener
Ring 5 gelagert, dessen etwa 30 Grade betragender Drehhub einerseits durch eine die   Münzenrille   seitlich begrenzende Platte 13, andererseits durch einen auf der Grundplatte 1 
 EMI1.4 
 diese beiden   Anschlage   gegebenen Grenzen kann durch einen, an der Aussenseite des Gehäuses angeordneten Griffbügel   s   (Fig. 2, 3, 6,7) erfolgen, der an zwei vom   Ringe 1)   getragene Ohren   f angelenkt ist.   

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 EMI2.1 
 schiebt.

   In einem ringförmigen Absatze des Ringes 5 ist ein zweiter Ring 4 konzentrisch gelagert, welcher gleichfalls einen radial gestellten Arm v trägt, dessen Drehbub einerseits von dem früher erwähnten Stifte 6 und andererseits durch die seitliche Wand 13 des Münzkanales begrenzt wird. Der Arm   v   des Ringes 4 liegt in einer   segmentförmigen   Ausnehmung des grösseren Ringes 5 derart, dass letzterer den Ring 4 während eines Teiles seines Hubes mitnimmt. 
 EMI2.2 
 klinke w in Eingriff, während eine zweite, fixe Sperrklinke y die Gegensperre bewirkt.

   Die segmentförmige Ausnehmung des Ringes 5 ist eine derartige, dass, wenn der Arm      in seiner, in Fig. 5 vollgezeichneten Endstellung steht, der Arm v des Ringes 4 soweit mitgenommen worden ist, dass sich derselbe in der in Fig. 6 gleichfalls voll gezeichneten, durch den Stift 6 begrenzten Endstellung befindet, in welcher er den Münzkanal 1 teilweise sperrt. Infolge dieser Anordnung wird eine durch den Münzkanal einfallende Münze x (Fig. 5) bis zu dem Arme v gelangen, daselbst aber festgehalten werden und in dieser Lage vor dem Arme z der Ringscheibe 5 stehen. 



   Wird nunmehr vermittelst des Griffbügels s die Ringscheibe 5 verdreht, so wird die eingeworfene Münze x von dem Daumen z erfasst und nach unten verschoben, wodurch auch der die Sperrklinke   ru'tragende   und hinter der Münze liegende Arm t'bis an sein, in Fig. 5 punktiert gezeichnetes Hubende verschoben wird und das auf   der Trommel 72 fest-   gekeilte Sperrad 15 um eine gewisse Distanz vorwärts schaltet. Ist der   Arm t)   in die, das Hubende markierende, in Fig. 5 punktiert gezeichnete Stellung      gelangt, so gleitet die Münze unter demselben hinweg und wird durch den seine Drehung weiter fortsetzenden Daumen   z   durch den Münzkanal ausgeworfen (Stellung x1).

   Beim Rückdrehen des Griffes 8 wird der Arm v durch die zweite Endkante des segmentförmigen Ausschnittes des Ringes 5 wieder in die Stellung v zurückgedreht, wobei die Sperrklinke w auf dem Sperrade 15 leer zurückgeht, während die Sperrklinke y das Rückschnellen der Trommel verhindert. 



   In die Mantelfläche der Federtrommel h ist eine gegen die Erzeugende geneigte   Rille i oingeschnitten, in   welche ein gleichfalls mit Anlauffläche versehener Ansatz k, der auf dem Vierkantteile der Welle p (Fig. 6) sitzenden Nutenscheibe/, eingreift, wenn sich die beiden Organe   h,   f in der Ruhelage befinden. Die   Nutel1scheibe f wird   durch eine gegen den   Bügel./9 des Lagerbockes M   sich stützende Feder g gegen die Trommel h gedrückt und direkt an letzterer anliegen, wenn der mit Anlauffläche versehene   Zahn A'in   die mit Anlaufflächen versehene Ausnehmung i eingefallen ist. 



   Auf der Vierkantwelle p ist des weiteren ein Sperrad it gekeilt, welches in einem der Wirkung des Rades 15 entgegengesetzten Sinne sperrend wirkt, so dass bei der durch den Bügel s stattfindenden Verdrehung der Trommel h die Trommelachse p und mit ihr auch die Nutenscheibe f durch das Sperrad n festgehalten wird, während, wenn nach
Verdrehung der Trommel h das Sperrad n freigegeben wird, die Achse p samt der Nuten- scheibe f sich in einem der   Aufziehvorrichtnng   entgegengesetzten Sinne bewegt.

   Das Sperr- rad   n   und damit auch die gespannte   Trommelachse j ?   wird in ihrer gespannten Lage durch eine Ankerhemmung gesperrt, dessen 3chwingbar montierter Anker 22 in bekannter Weise alternativ in diametral stehende Zähne des Rades n eingreift und von dem Anker 20 eines
Elektromagneten   m   betätigt wird, so dass bei vorübergehender Stromgebung unter dem
Einflusse der Spannfeder 21 ein   Vor-und Rückwärtsschwingen   des Ankers 22 erfolgt, wobei sich das Steigrad um eine einzige Zahndistanz verdrehen kann, deren   Winkolgrösse   jenem
Winkel gleicht, um den die Trommel      mit Hilfe des Bügels 8 nach jedem Münzen- einwurfe verdreht wird ; sind z.

   B. vier Münzen hintereinander eingeworfen worden, so wird die Trommel h insgesamt eine derartige Verdrehung erlitten haben, dass auch vier
Freigebungen des Sperrades nötig sein werden, um die   Nutenscheibe/wieder in ihre Ruhe-   lage hinsichtlich der Trommel h gelangen, respektive den Zahnradansatz 1c wieder in die
Ausnehmung i einfallen zu lassen. Ein, seitlich von dem beschriebenen Apparatteile schwingbar befestigter, doppelarmiger Hebel b bildet mit einem feststehenden Teile c einen in den Abonnentenstromkreis geschalteten Stromunterbrecher (vorzüglich ein   Kohlenkontakt),   welcher bei einer Stellung des Hebels b geschlossen, bei der zweiten unterbrochen ist.

   An einem Arme des Hebels b ist ein Kurbelstift e befestigt, welcher in die Nut der auf der   Vierkantwelle   p verschiebbaren   Nutenscheibe   f eingreift und die Disposition ist derart ge- troffen, dass der Kohlenkontakt a, C geschlossen ist, wenn die Scheibe f der Wirkung der 

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 Feder   9   entgegen von der Trommel abgedrückt, jedoch unterbrochen ist, wenn sie an der Trommel   1.   anliegt, was dann der Fall sein wird, wenn der früher erwähnte, mit schiefer 
 EMI3.1 
 der Trommel h eingreift. 



   Die Funktion dieses Teiles der Vorrichtung ist folgende : Wird nach dem Einwerfen einer Münze der Griffhebel 8 verdreht, so wird, nach dem früher Beschriebenen, auch die Trommel h bei feststehender Trommelachse p um eine gewisse Winkeldistanz verdreht und während dieser ersten   Vorwärtssehaltung   wird die schiefe   Anlauffläche   der Ausnehmung i unter der schiefen   Anlauffläche   des Ansatzes k hinweggleiten und hiebei die Nutenscheibef der Wirkung der Feder 9 entgegen von der   Federtrommel     1.     abdrücken,   so dass der Ansatz k auf der vollen Fläche der Federtrommel h zu liegen kommt, wodurch nach dem früher Gesagten der zweiarmige Hebel b derartig verdreht wird, dass der Kontakt a,   c     ge.   schlossen wird. 



   Wie ersichtlich, wird schon durch das, nach dem Einwerfen der ersten Münze erfolgende Drehen des Griffhebels s der Abonnentenstrom geschlossen. Wird eine weitere   Münze eingeworfen und der Griffhebel 8 abermals verdreht, so die Federtrommel h abermals bei feststehender Achse um die gleiche Winkeldistanz vrdreht und können      soviele Schaltungen vorgenommen, werden, bis ein   an der Trommel in bekannter Weise angeordneter Anschlag ein weiteres Drehen derselben verhindert. An dem Kontakte a, c wird durch das weitere Einwerfen von Münzen resp. durch das dem Einwurfe jeder Münze folgende Verdrehen des   GriShebeIs   s keinerlei Veränderung mehr vorgenommen und derselbe bleibt in der ihm nach dem ersten Münzeneinwurfe gegebenen Kontaktstellung.

   Die Anzahl der erfolgten Schaltungen der Trommel wird an der Vorderseite des Apparates dadurch ersichtlich, dass eine auf der Trommelachse gekeilte Zifferblattscheibe 23 sich unter einer in dem rohrförmigen Lagerzapfen 25 der Trommel eingefügten,'mit einem Fenster 26 versehenen Scheibe 24 verdreht. 



   Es kann nunmehr nach erfolgtem Einwerfen einer oder mehrerer Münzen aus der Abonnentenleitung Strom entnommen werden, da diese Leitung durch den   Kohlenkontakt a, c   an die Hauptleitung angeschlossen ist. An dem in Verwendung stehenden Zähler ist eine derartige Anordnung getroffen, dass nach einer gewissen Anzahl Umdrehungen einer beliebigen Welle des Zählers ein momentaner Strom durch die Windungen des Elektromagneten m gesandt wird. Ist beispielsweise die einzuwerfende Münze eine derartige, dass ihr Wert dem Preise eines Kilowatts entspricht, so ist an dem Zähler eine derartige Anordnung getroffen, dass nach Vorwärtsschalten desselben um ein Kilowatt der momentane   Stromschluss   stattfindet.

   Durch diesen momentanen Stromschluss wird die früher beschriebene Anker-   hemmung 22   in der Weise betätigt, dass sie eine einzige Hin und Herschwingung vollzieht, wodurch nach dem früher Erwähnten das auf der Welle p gekeilte Steigrad   ? t um   eine Zahndistanz nach rückwärts schnellt.

   Durch dieses   Rückwärtsschnellen   des Steigrades n wird auch die auf der Welle p gleichfalls gekeilte   Nutenscheibe f   dieselbe Winkelverdrehung erleiden,   so dass   nach einer der Zahl der früheren Vorwärtsschaltungen der Trommel h gleichen Anzahl von Rückwärtsschaltungen der Trommelwelle p der Ansatz k wieder in die   Ausnehmung   i einfallen wird, durch welche Bewegung aber nach dem früher Erläuterten der   Kohlenkontakt a, c geöffnet   und der Abonnentenstrom von der Hauptleitung abgeschaltet wird. 



   Aus dieser Darlegung geht hervor, dass dem Abonnenten automatisch die Strommenge zugemessen wird, für welche derselbe im voraus bezahlt hat. 



   Der Apparat ist in bekannter Weise mit einem versperrbaren Münzenbehälter ver-   sohn. m   folgenden soll noch beispielsweise eine der Anordnungen beschrieben werden,   wel ho   dazu dient, den Stromkreis des in   einer N ebenschh) Stellung   der Hauptleitung liegenden Elektromagneten   m   vorübergehend zu schliessen, wenn eine gewisse Stromentnahme stattgefunden, respektive eine Achse des Zählwerkes eine bestimmte Anzahl von Um- drehungen erfahren hat.

   Auf einer Welle 14 (Fig. 8,9) des Zählwerkes sitzt lose ein mit einem kleinen Gewichte belasteter Arm 10, dessen Nabe 9 bis auf einen schmalen, mit leitendem   Materiale   bedeckten, parallel zur Achse laufenden Streifen 11 aus isolierendem
Materiale besteht ; auf der Nabe 9 gleiten zwei voneinander isolierte Kontaktfedern 12, 12, welche in dem die Wicklungen des Elektromagneten m umfassenden Nebenschlussstromkreis liegen, so dass, wenn der leitende Streifen 11 beide Kontaktfedern 12 passiert, ein vorüber- gehender   Stremscbluss     stattfindet   und der Elektromagnet   m   erregt wird.

   Der auf der Welle lose sitzende, belastete   Hebfl M wird   von einem auf der Welle 14 aufgekeilten Mitnehmer- stift von seiner tiefsten (punktiert gezeichneten), in seine höchste (vollgezeichnete) Lage mitgenommen und fällt nach   Überschreiten   des   {l1Jminationspunlrtes   durch sein eigenes   Gewicht nach abwärts in seine punktiert gezeichnete Ruhelage, von welcher er, nachdem der Mitnehmer 9 die halbe Umdrehung leer zurückgelegt hat. wieder ergriffen, über seinen   

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 höchsten Punkt   hinweggefolirt   wird, wieder   hinabfallt u. s. f.   Die leitende Stelle   1.

   1'der   Nabe 9 ist mit Bezug auf die Kontaktfedern   12, 12   derartig gestellt, dass letztere   Über   diese Stelle schleifen, wenn der Arm 10 von seiner höchsten in seine tiefste Lage plötzlich hinabfällt, so dass ein kurzer Stromschiuss stattfindet,   welcher in der. früher erwähnten   Weise zur Rückschaltung   dea   Apparates verwendet wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Selbstkassierender Stromzähler, bei welchem durch den jedesmaligen Einwurf einer Münze ein von aussen zu betätigender Schalthebel mit einer Federtrommel gekuppelt wird, so dass es möglich ist, dieser letzteren, der Wirkung der Feder entgegen, bis zu einer gewissen Anzahl ebensoviel sich summierende Winkelverdrehungen zu erteilen, als Geldeinwürfe stattgefunden haben, wobei weiters die Federacbse durch eine in ein Sperrad eingreifende Hemmung festgehalten wird, welche bei jeder Schwingung des Sperrhebels die Trommelachse um eine Zahndistanz zurückschnellen lässt, dadurch gekennzeichnet, dass hei der ersten Winkel verdrehung der Federtrommel eine gegen die letztere gedrückte,
    auf die Federachse gekeilte Scheibe vermittelst passend angeordneter Auflaufflächen von der Federtrommel abgedrückt wird und hiedurch einen in die Al) onnentenleitung geschalteten Unterbrecher schliesst und dass die oben genannte Hemmung, welche mit der Trommelachse auch die auf diese gekeilte Scheibe je um eine Zahndistanz zurückschnellen lässt, von einem Elektromagneten betätigt wird, welcher in einen Stromkreis geschaltet ist, der vermittelst einer an dem Zähler angeordneten Vorrichtung nach jeder Stromabgabe bestimmter Grösse vorübergehqpd geschlossen wird.
AT16730D 1902-05-06 1902-05-06 Selbstkassierender Stromzähler. AT16730B (de)

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