AT166726B - Vorrichtung zum Abdecken von Badewannen für deren Gebrauch zu Schwitz-, Dampf- oder Inhalationsbädern - Google Patents
Vorrichtung zum Abdecken von Badewannen für deren Gebrauch zu Schwitz-, Dampf- oder InhalationsbädernInfo
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Description
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Vorrichtung zum Abdecken von Badewannen für deren Gebrauch zu Schwitz-, Dampfoder Inhalationsbädern
Die Erfindung trifft eine Verbesserung der im Stammpatent Nr. 164161 unter Schutz gestellten Vorrichtung zum Abdecken von Badewannen, um dieselben zu Schwitz-, Dampf-oder Inhalationsbädem benützen zu können.
Das wesentliche der Erfindung besteht darin, dass das aus einem gewölbeartig ausgebildeten Gehäuse aus durchsichtigem, splitterfreiem und wärmebeständigem Material wie Zelluloid, Kunstglas od. dgl. bestehende Badewann'*paufsatz- aggregat mit dem Grundrahmen starr verbunden ist, wobei der gleichzeitig den unteren Versteifungsrahmen bildende Grundrahmen mit seiner auf der Wanne aufsitzenden Fläche so ausgebildet ist, dass diese sich in der Form dem Badewannenrand anschmiegt.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass der Badewannenaufsatz im Gewicht wesentlich leichter und in der Konstruktion einfacher wird. Ausserdem ist das Aufsetzen des Aggregates bedeutend erleichtert, da das Festklemmen und Abdichten eines gesonderten Grundrahmens entfällt.
In der Zeichnung sind verschiedene zweckmässige Ausführungsformen dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1-3 unter Anlehnung an die Darstellung in der Stammanmeldung drei verschiedene Ausführungen in Ansicht, und die
Fig. 4-8 Variationsmöglichkeiten der Quer- schnittsform des Grundrahmens.
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6 und 8 zugrunde gelegt wurden, ergibt sich eine günstige Form des Grundrahmens 2, wenn derselbe ein nach unten offenes U-Profil 13 (Fig. 1 und 4) oder ein querliegendes Z-Profil (Fig. 6 und 8) aufweist, wobei entweder die durch das U-Profil gebildete Rinne oder der von dem abwärts gerichteten Leistenteil 14 und dem Steg 15 begrenzte Rahmenteil die negative Form des Badewannenrandes bildet.
Im Falle eines U-Profils wird der Badewannenrand beim Aufsetzen des Gehäuses von dem Grundrahmen satt überdeckt. Bei Verwendung von Z-Profilen erfolgt die Überdeckung entweder am Bade- wanneninnens l oder am Aussenrand (Fig. 6 und 8). In allen Fällen genügt aber der dadurch erzielte Abschluss zum Abdichten gegen aus- tretenden Dampf und macht eine eigene Dichtung überflüssig. Die Ausführung nach Fig. 6 stellt eine besonders günstige Lösung dar, die nicht nur ausserordentlich leicht ist, sondern auch noch jedes Austreten von kondensiertem Tropfwasser verhindert, da die innenliegende Leiste 14 gleichzeitig als Tropfleiste wirkt, die das Wasser wieder der Badewanne zuführt.
Die Ausführungsformen nach den Fig. 5 und 7 stellen Spezialquerschnitte dar, die für Wannen anwendbar sind, welche ausschliesslich für den Gebrauch zu Schwitz-und Dampfbädern verwendet werden sollen. Nach Fig. 5 greift die abwärts gerichtete Leiste 16 in eine stufenförmige Ausnehmung des inneren Badewannenrandes 17 ein, wodurch die Abdichtung noch wesentlich erhöht wird. Gemäss Fig. 7 weist der Badewannenrand eine weitere Umbördelung 20 auf, welche als Sitzfläche für die Rahmenunterkante 19 wirkt.
Diese Ausführungsform eignet sich insbesondere für Einbaubadewannen.
Der Rahmen 2 kann entweder aus Leichtmetall oder aus irgend einem Kunststoff, wie
Kunstharz, Zelluloid, Hartgummi u. dgl. aus- geführt sein und durch Beimengung von Farben dem Farbton der Badezimmereinrichtung ange- passt werden. Es ist auch möglich, den Grund- rahmen aus demselben Mateiial wie das Gehäuse zu machen und mit diesem aus einem Stück herzustellen.
Bei zweiteiliger Ausbildung des Wannenauf- satzes kann der eine Teil 10 (Fig. 1) vom Badenden vor Zubereitung des Bades aufgesetzt werden und der zweite Teil 11 nach dem Einsteigen in die Wanne angefügt werden. Zweckmässigerweise empfiehlt sich dabei eine schräge Schnittführung des Gehäuses. Die Lüftungsöffnungen sind dabei vorteilhaft in dem für den Einstieg verwendeten
Teil 11.
Für den Anschluss des Inhalationsdampf- erzeugers kann die hiefür notwendige Apparatur mit dem von innen zugänglichen Absperr-und
Regulierventil im Grundrahmen 2 selbst an- geordnet sein. Fig. 3 zeigt den Anschluss des im
Stammpatent beschriebenen Inhalationsdampf- erzeugers mit Spiritusflamme, sofern Gas-oder elektrische Beheizung nicht zur Verfügung steht.
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Der für'die Bedienung der Kalt-und Warmwasserhähne notwendige Durchbruch durch das Gehäuse ist einfachheitshalber nicht dargestellt.
Dasselbe gilt für die Anordnung der Thermostaten für die Regelung der Dampftemperatur.
PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Abdecken von Badewannen für deren Gebrauch zu Schwitz-, Dampf-oder Inhalationsbädem nach Patentschrift Nr. 164161, bestehend aus einem gewölbeartig ausgebildeten Gehäuse aus splitterfreiem, durchsichtigem und wärmebeständigem Material, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der Wanve aufsitzende Grundrahmen (2) mit dem Gehäuse (10, 11 bzw. 12) starr verbunden ist, gleichzeitig den unteren Versteifungsrahmen des Gehäuses bildet und mit seiner auf dem Wannenrand aufsitzenden Fläche so ausgebildet ist, dass diese sich in der Form dem Wannenrand anschmiegt.
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Claims (1)
- Verwendung handelsüblicher Badewannen im wesentlichen aus einer unten offenen U-förmigen Leiste (13 in Fig. 1 und 4) besteht, wobei die durch das U-Profil gebildete Rinne die negative Form des Badewannenrandes aufweist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Grundrahmen (2) im wesentlichen ein querliegendes Z-Profil aufweist, wobei die abwärts gerichtete Leiste (14) und der querliegende Steg (15) sich in der Form an das Profil des halben Badewannenrandes anschmiegen (Fig. 6 und Fig. 8).4. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundrahmen im wesentlichen aus einer querliegenden Z-Leiste besteht, wobei die abwärts gerichtete Ansatzleiste (16) des Steges (15) in eine stufenförmige Ausnehmung (17) des Badewanneninnenrandes eingesetzt wird und mit dem Steg (15) sich in der Form mindestens dem halben Badewannenrand anschmiegt.5. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundrahmen im wesent- EMI2.2 des Badewannenrandes abstützt und mit dem Steg (15) sich in der Form mindestens aem halben Badewannenrand anschmiegt.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundrahmen (2) aus Leichtmetall, Bakelit, Kunstharz, Hartgummi od. dgl. besteht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT164161T | 1948-04-24 | ||
| AT166726T | 1948-05-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| AT166726B true AT166726B (de) | 1950-09-11 |
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ID=34218614
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|---|---|---|---|
| AT166726D AT166726B (de) | 1948-04-24 | 1948-05-13 | Vorrichtung zum Abdecken von Badewannen für deren Gebrauch zu Schwitz-, Dampf- oder Inhalationsbädern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT166726B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3119122A (en) * | 1962-02-23 | 1964-01-28 | George T Weisbeck | Bath hood |
| US3375534A (en) * | 1965-12-08 | 1968-04-02 | Vieceli Angelo | Steam bath apparatus for bathtubs |
| US3467968A (en) * | 1967-03-16 | 1969-09-23 | Hokusan Kk | Portable bath box |
-
1948
- 1948-05-13 AT AT166726D patent/AT166726B/de active
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