AT165454B - Schiffchenstickmaschine - Google Patents

Schiffchenstickmaschine

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AT165454B
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AT
Austria
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embroidery machine
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shuttle embroidery
needle
turret
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Leopold Hron
Original Assignee
Leopold Hron
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schiffchenstickmaschine 
Die Erfindung bezieht sich aui eine   Schiffchen-   stickmaschine mit jedem Rapport zugeordneten, mehrere Nadeln tragenden Revolverköpfen zur Herstellung bunter Stickereien. Bisher wurden derartige Stickereien in der Weise durchgeführt, dass bei einem Farbenwechsel der bisherige Faden aus der Sticknadel entfernt werden musste und der neu zur Verwendung gelangende Faden eingefädelt werden musste. Diese Arbeit ist überaus zeitraubend und erschwert die Ausführung bunter Stickereien so weit, dass in der
Regel von der Ausführung solcher Stickereien
Abstand genommen werden muss. Es sind
Schiffchenstickmaschinen mit auswechselbaren
Nadelreihen bekannt, bei welchen die Nadeln sternförmig auf Stellkörper untergebracht sind, die um eine vertikale Achse verdrehbar und in dieser Achse vertikal verschiebbar sind.

   Derartige
Schiffchenstickmaschinen sind zur Ausführung bunter Stickereien bei einem üblichen Nadel- abstand im   4, 4-Rapport nicht   geeignet, da die
Stellkörper einen zu   grossen   seitlichen Abstand aufweisen müssen, um entsprechend verdreht werden zu können. 



   Die Erfindung bezweckt eine Schiffchenstick- maschine zu schaffen, die die Herstellung bunter
Stickerien ohne Umfädeln und ohne Entfernung einzelner Nadeln bei einem üblichen Nadel- abstand von   l   französisches Zoll im   4/1-Rapport   ermöglicht. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die Revolver- köpfe mit horizontal liegenden Achsen in einem
Lineal drehbar befestigt sind, während die
Sticknadeln parallel zu den Revolverkopfdreh- achsen unabhängig voneinander verschiebbar und feststellbar in den Revolverköpfen gelagert sind. 



   Jede der Nadeln ist bei der Erfindung in einem im Revolverkopf gleitenden Schlitten befestigt, der durch einen Nadelschieber betätigt wird. 



  Der Nadelschieber trägt erfindungsgemäss einen
Kupplungsteil, der bei der Verdrehung des
Revolverkopfes automatisch in den Nadelschlitten eingreift und der zum Stillsetzen einer in der
Arbeitsstellung befindlichen Nadel verschwenkt   i werden   kann. Dieser Kupplungsteil ist nach einer Ausführungsform der Erfindung als Haken ausgebildet, der drehbar an dem Nadelschieber befestigt ist. Die Schlitten weisen erfindungs- gemäss Einkerbungen auf, in die dieser Haken ) eingreifen kann, wobei der Revolverkopf eine, mit den in Ruhestellung befindlichen Einkerbungen korrespondierende Ringnut aufweist, in der der Haken bei der Verdrehung des Revolverkopfes gleitet. Zwischen Schlitten und Revolverkopf sind bei der Erfindung Blattfedern zur Sicherung der Schlitten in der Ruhestellung vorgesehen. 



   Die Erfindung erstreckt sich ferner darauf, dass an sich bekannte zur Drehung der Revolverköpfe durch eine sämtlichen Revolverköpfen   gemein-   same Zahnstange dienende Zahnräder als hinterer Anschlag für die die Nadeln tragenden Schlitten ausgebildet sind. Als Vorderanschlag für die in Ruhestellung befindlichen Nadel dient nach der Erfindung eine Scheibe, die an dem vorderen Ende der Drehzapfen befestigt ist und einen Ausschnitt zum Durchtritt der in Arbeitsstellung befindlichen Nadeln aufweist. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an
Hand der Zeichnung erläutert, die in einer beispielsweisen Ausführungsform eine Vor- richtung zur Herstellung bunter Stickereien in fünf verschiedenen Farben auf einer Schiffchen- stickmaschine darstellt. Es zeigt : Fig.   l   einen
Querschnitt durch das die Revolverköpfe tragende
Lineal, Fig. 2 einen Schnitt durch den Revolver- kopf nach der Linie II-II der Fig.   l,   Fig. 3 eine Stirnansicht auf den Revolverkopf und Fig. 4 eine Rückenansicht auf das Lineal. 



   Das Lineal 1 ist auf einer Führungsstange 2 verstellbar. In diesem Lineal ist für jeden Rapport ein Revolverkopf 3 auf einem Drehzapfen 4 angeordnet. Die Drehzapfen 4 sind auf der
Rückseite des Lineals 1 mit Hilfe von Schrauben   5   befestigt. Der Revolverkopf 3 trägt an seinem hinteren, im Lineal liegenden Ende ein Zahn- rad   6,   in welches zur Verdrehung eine für sämt- liche Revolverköpfe gemeinsame Zahnstange 7, die im Lineal gelagert ist, eingreift. Der Revolver- kopf 3 weist Ausnehmungen 8 auf, die im Quer- schnitt zweckmässig trapezförmig sind. In diesen
Ausnehmungen 8 gleiten Schlitten 9, in welchen die Nadeln 10 befestigt sind. In der Ruhe- stellung sind diese Schlitten 9 mit den Nadeln 10 zurückgezogen und durch im Revolverkopf ange- ordnete Blattfedern 11 festgehalten (dünn ein- gezeichnete Stellung nach Fig. 1).

   Als hinterer
Anschlag in der zurückgezogenen Stellung dient das Zahnrad 6, während als vorderer Anschlag eine Scheibe 12 auf dem Drehzapfen 4 befestigt ist. 

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. 2. Schiffchenstickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Nadeln (10) in einem im Revolverkopf (3) gleitenden Schlitten (9) befestigt ist, der durch einen Nadelschieber (14) betätigt wird.
    3. Schiffchenstickmaschine nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet ; dass der Nadelschieber (14) mit einer lösbaren Kupplung (15) zur Verbindung mit den Schlitten (9) versehen ist.
    4. Schiffchenstickmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung aus einem verdrehbaren Haken (15) besteht.
    5. Schiffchenstickmaschine nach einem der Ansprüche l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten (9) Ausnehmungen (16) zum Eingriff der Kupplungshaken (15) aufweisen, EMI2.2 Ruhestellung befindlichen Ausnehmungen (16) korrespondierende Ringnut (17) aufweist, in der der Haken (15) bei der Drehung des Revolverkopfes (3) gleitet.
    6. Schiffchenstickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Schlitten (14) und Revolverkopf (3) Blattfedern (11) zur Sicherung der Schlitten (9) in der Ruhestellung vorgesehen sind.
    7. Schiffchenstickmaschine nach einem der Ansprüche l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an sich bekannte zur Verdrehung der Revol- EMI2.3 die die Nadel tragenden Schlitten (9) ausgebildet sind.
    8. Schiffchenstickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem vorderen Ende von Drehzapfen (4) für die Revolverköpfe je eine Scheibe (12) befestigt ist, die einen Anschlag für die in Ruhestellung befindlichen Nadeln bildet und einen Ausschnitt (13) zum Durchtritt der in Arbeitsstellung befindlichen Nadel (10) und zur Führung des Stickfadens aufweist.
AT165454D 1948-06-29 1948-06-29 Schiffchenstickmaschine AT165454B (de)

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