<Desc/Clms Page number 1>
Der Gegenstand der Erfindung ist ein verstell- barer und fixierbarer Sackoffenhalter, der es er- möglicht, ohne Zuhilfenahme einer separaten
Arbeitskraft jeden Sack bei der Füllung straff und gänzlich offenzuhalten. Es sind schon
Sackoffenhalter bekannt, bei welchen aber der
Apparat innerhalb des Sackes verwendet wird.
Die Befestigung des Sackes erfolgt bei diesen durch Aufhängen an aus dem Bandeisen ausge- brochenen Haltespitzen. Dies führt jedoch zur
Beschädigung des Sackes bzw. zum voll- ständigen Abreissen des Sackrandes, wenn der Sack während der Füllung nicht ganz am Boden aufliegt. Auch behindern diese
Haltespitzen das Verstellen des Ringes auf engeren Sackdurchmesser, da der Ring nur bis zu den Haltespitzen in einer Schlaufe verschiebbar ist.
Die innerhalb des Bandeisens angebrachte
Flugelschraube behindert das Einfüllen und ausserdem wird die Füllung durch die notwendige
Schmierung der Flügelschraube, welche leicht mit der Hand drehbar sein muss, verunreinigt. Weiters wird durch die innerhalb des Sackes erfolgte
Anbringung des Apparates dieser durch die jeweilige Füllung verunreinigt und muss vor jeder weiteren Füllung jedesmal gereinigt werden. Bei einer anderen Art von Sackoffenhaltern ist der
Ring vollkommen aus einem Winkeleisen gebogen und an einem Ständer befestigt. Schon durch die Schwere des Winkeleisenringes fällt der
Stander leicht um, welcher Nachteil sich erst recht während der Füllung des Sackes zeigt. Bei wieder einer anderen Art eines Sackoffenhalters soll der Ring durch ein nur einseitig angebrachtes hakenförmig gebogenes Winkeleisenstück fest- gehalten werden.
Die einseitige Anbringung aber führt zu dem Nachteil, dass sich der Ring schon durch das Gewicht des Sackes und erst recht der Füllung nach unten abbiegen und mit der Zeit das Winkeleisen deformieren wird, wodurch der Apparat nicht mehr verwendungs- fahig ist. Alle diese Nachteile werden durch den
Gegenstand vorliegender Erfindung vermieden.
Hier wird der Sack mit Klemmen am Eisenring festgehalten und daher in keiner Weise beschädigt.
Die Klemmen halten den Sack so fest mit dem
Eisenbande verbunden, dass ein Abgleiten des
Sackes während der Füllung vollkommen un- möglich ist. Weiters wird der Sack innerhalb des ) Eisenbandes mit dem oberen Rande über den ganzen Apparat gestülpt und es kann die ausserhalb angebrachte Flügelschraube leicht mit 2 Fingern bedient und fest angezogen werden. Die Schmie- rung der Schraube kann daher niemals zur Ver- Unreinigung der Füllung führen, da der ganze Apparat durch den Sackrand selbst verdeckt wird, wodurch eine Beschmutzung des Apparates unmög lich ist und die sofortige Reinigung des Apparates nach jeder Füllung wegbleiben kann.
Ausserdem werden keinerlei Ständervorrichtungen benötigt, sondern der Sackoffenhalter kann mit den beiden Winkeleisen, welche mit Löchern versehen sind, an jeder gewünschten Stelle aufgelegt, eingeschoben oder aufgehängt und nach erfolgter Füllung ohne Mühe an einen anderen Platz zur weiteren Verwendung gebracht werden. Die feste Verbindung des Eisenringes mit dem einen Winkeleisen einerseits, andererseits die starre Verbindung der Schlaufe mit dem zweiten Winkeleisen verbürgen die Stabilität und Festigkeit vorliegenden Sackoffenhalters.
Der Gegenstand der Erfindung ist in Fig. 1 in einem Querschnitt, in Fig. 2 in einer Daraufsicht und in Fig. 3 in einer axonomecrischen Ansicht dargestellt.
Der verstellbare und fixierbar Sackoffenhalter besteht aus einem Blechstreifen a, welcher an der einen Seite c fest mit zwei Nieten d an einem Winkeleisen b befestigt ist. An der gegenüberliegenden Seite gleiten die beiden Enden des Blechstreifens in einer Eisenschlaufe e. Die beiden
Teile des Blechstreifens werden je nach der Weite des zu füllenden Sackes verschoben und mit der Flügelschraube f in der Schlaufe e fest gegen- einander gepresst, so dass ein Verschieben des
Blechstreifens während der Füllung verhindert wird.
Der zu füllende Sack (Papier-oder Hanf- sack) wird mit der offenen Seite nach oben inner- halb des Blechstreifens a durchgezogen, die beiden Enden werden über den auf die Sackweite eingestellten und mit der Flügelschraube fixierten
Blechstreifen gestülpt und mit den federnden
Klemmen g, welche, um nicht in Verlust zu geraten, mit dünnen Kettchen am Blechstreifen befestigt sind, an diesem festgehalten.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.