AT165033B - Verfahren zur elektrodialytischen Ausscheidung von Salzen und Säuren aus Lösungen - Google Patents

Verfahren zur elektrodialytischen Ausscheidung von Salzen und Säuren aus Lösungen

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AT165033B
AT165033B AT165033DA AT165033B AT 165033 B AT165033 B AT 165033B AT 165033D A AT165033D A AT 165033DA AT 165033 B AT165033 B AT 165033B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die elektrodialytische Behandlung von Elektrolyten in wässeriger Lösung zum Zwecke der Entsalzung und Entsäuerung stösst bei den bisher üblichen Methoden auf verschiedene Schwierigkeiten, besonders dann, wenn die wässerige Lösung kolloidale Bestandteile enthält, die besonderer Schonung bedürfen (Eiweiss). Diese Mängel treten vor allem dadurch auf, dass neben der elektrodialytischen Wirkung eine Zersetzung entsteht, die erheblichen nutzlosen Stromverbrauch bedeutet und auch sonst für den Prozess viele Nachteile hat. Ausserdem treten durch die bisher üblichen Verfahren anfänglich starke   Ansäuenmgen   auf, die die kolloidalen Bestandteile schädigen. 



   Alle diese Schwierigkeiten werden behoben, wenn es gelingt, die Elektrolyten   schi inweibc   zwischen   Diaphragmen nit Spülwasser   zu umgeben und dieses System einem elektrischen Feld auszusetzen. Dieses Feld wird nur von einer Anfangs-und Endelektrode erzeugt, während in den Wasserzwischenschichten keine Elektroden vorhanden sind. 



   Die durch das elektrische Feld in den Elektrolyten in Bewegung gesetzten Ionen der Salze und Säuren treten nun durch die Diaphragmen in die angrenzende Spülwasserschicht und werden von dort ausgespült. Ist die Geschwindigkeit des Spülwassers so gross, dass die Querströmung die Ionen mitreisst, bevor sie das nächste
Diaphragma erreicht haben, so ist damit eine vollständige Entfernung der austretenden Ionen gegeben.

   In diesem Falle führt das Spülwasser   die Salze in der im Elektrolyten vorhandenen Zusammensetzung fort, d. h. in die Wasser-   zwischenschicht treten   won   der einen Seite die   Metallionen   von der anderen Seite die Säure-   Rcstionen e.   n, befindet sic also in dieser Wasserzwischenschichte im selben Zustand wie 
 EMI1.2 
 Elektrolytschichten (alles durch Diaphragmen getrennt) umgeben ist. Eine grössere Anzahl solcher Zwischenschichten ist natürlich noch vorteilhafter. 



   In welchem Ausmasse dem Spülwasser Salze zugesetzt werden sollen, entscheidet die Wirtschaftlichkeit, je nachdem, ob beim Stromverbrauch oder bei der Apparate-Investition gespart werden soll. Der nach diesem Verfahren erreichbare Entsalzungsgrad ist ein sehr hoher und hängt vom Gehalt an Elektrolyten im Spülwasser ab. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur elektrodialytischen Ausscheidung von Salzen und Säuren aus Lösungen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu behandelnde Lösung in mehrere, durch Diaphragmen begrenzte Behandlungszellen eingebracht wird, wobei diese Zellen voneinander durch Spülwasserzellen getrennt, sowie der ganze Zellensatz endständig durch Elektroden enthaltende Zellen begrenzt wird und der Spülwasserstrom so bemessen wird, dass kein wesentlicher Ionenübertritt von einer Behandlungszelle zur anderen stattfindet, sondern die austretenden Ionen in den benachbarten bzw. dazwischenliegenden Spülzellen mit dem Spülwasserstrom entfernt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT165033D 1948-12-06 1948-12-06 Verfahren zur elektrodialytischen Ausscheidung von Salzen und Säuren aus Lösungen AT165033B (de)

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