AT164965B - - Google Patents

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AT164965B
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  Brennkraftmaschine mit Rückstossantrieb 
Die Erfindung betrifft eine   Bre : jikraftmaschine   mit Rückstossantrieb, bei der auf einer Hauptwelle zwei oder mehrere umlaufende Raketenkörper befestigt sind, deren jeder mit Einrichtungen zur Gemischbildung versehen ist. Im Gegensatz zu bekannten Ausführungen dieser Art, bei denen diese Einrichtungen sich auf ein System von Düsen beschränken, ist gemäss der   Eifindung   jeder Raketenkörper mit eigenen Luft-und Brennstoffpumpen versehen, die von einem allen Raketenkörpern gemeinsamen Antriebsglied betätigt werden. Auf diese Weise wird jeder   Raketenkörper   als Brennkraftmaschine ausgebildet, deren Gemischbildung in einwandfreier und genauer Weise vor sich geht und ferner je nach den Betriebserfordernissen genau regelbar ist.

   Die Erfindung hat ferner eine Regeleinrichtung für diesen Zweck zum Gegenstand. Die erfindungsgemässe Maschine ist-gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Kupplung und eines Geschwindigkeitswechselgetriebesfür mannigfache Zwecke, wie zum Antrieb von Land-, See-und Luftfahrzeugen oder für ortsfeste Maschinen mit Vorteil verwendbar. 



   In der Zeichnung ist der   Erfindungsgegen-   stand beispielsweise dargestellt. Die Fig.   l   und 2 zeigen in Vorder-und Seitenansicht, teils im Schnitt die Gesamtanordnung. Fig 3 ist ein
Längsschnitt in vergrössertem Massstab durch einen Raketenkörper, die Fig. 4 und 5 zeigen in zwei zueinander senkrechten Schnitten, gleich- falls in vergrössertem Massstab, die Reglervor- richtung. 



   Auf der in den Lagern 1 und 2 gelagerten
Welle 3 sind radiale Stangen 4 befestigt, deren jede einen aus einem Stirnteil   5,   einem Mittel- teil 6 und einem Düsenteil 7 bestehenden Raketen- korper trägt. Der Treibstoff wird durch eine
Bohrung 8 in der Welle 3 und Bohrungen 9 in den Stangen 4 den in den Raketenkörpern angeordneten Brennstoffpumpen 10 zugefuhrt, wobei die Brennstofförderung durch die Flieh- kraft bewirkt wird. Auf den Stangen 4 sind
Hohlwellen 11 drehbar gelagert, an deren inneren
Enden Kegelräder 12 sitzen, die mit einem feststehenden Tellerrad 13 kämmen. An den äusseren Enden der Hohlwellen 11 ausgebildete
Stirnräder 14 stehen mit Zahnrädern 15 in
Eingriff, die   anf   im   Stirnteil j der Raketen-   körper gelagerten Nockenwellen 16 sitzen. Jeder. 



  Raketenkörper ist ausser mit der Brennstoffpumpe   10,   z. B. mit   z' ?, ei Luftpumpen 17, 18,     mi.     seitl'chen Lufteialassen 19   versehen. Die Kolben 20 und    2 : 1 diese.   Pumpen werden durch Nocken   2¯"      ; der Nockenwelle 16   angetrieben. 



   In der   Brerikammer 24   der Raketenkörper wird durch Einführen des Brennstoffes über die Einspritzdüse 25 und Einführen von Luft durch die Luftpumpe 17, 18 ein brennbares Gemisch erzeugt, das durch eine Zündkerze 26 gezündet wird. Die durch die Düsen 27 austretenden Brenngase erzeugen einen Rückstoss, durch den die Maschine in Umlauf gesetzt wird. Am Düsenteil 7 vorgesehene Rippen 28 sorgen für eine wirksame Kühlung der Raketenkörper. 



  Die Kegelräder   12   rollen am Tellerrad 13 ab, so dass die Hohlwellen 11 verdreht werden und mittels der Zahnräder 14, 15 die Nockenwellen 16 antreiben. 



   Zur Regelung der Maschine kann nachstehende Einrichtung nach den Fig. 4 und 5 vorgesehen sein. Die von der Nocke 22 angetriebene Kolbenstange 29 der Brennstoffpumpe besitzt radiale Arme 30, die in Längsschlitze 31 einer drehbaren Hülse- 32 eintreten. Letztere ist mit einer Verzahnung 33 versehen, die in 
 EMI1.1 
 verschoben, wird, so wird die Hülse 32 und damit auch die Kolbenstange 29 samt dem Kolben 20 innerhalb des mit einer BrennstoffEinlassöffnung 35 versehenen Pumpenzylinders 36 verdreht. Der Kolben 20 ist in bekannter Weise mit einer schrägen Steuerkante versehen, wodurch die Einspritzmenge und damit die Drehzahl geändert wird. 



   Zur Betätigung der Zahnstangen 34 jedes   Rzketenkörpers   ist eine   Verschubmuffe   37 (Fig. 2) mit der Welle 3 mittels Keilnutenverbindung od. dgl. auf Drehung gekuppelt. Die Muffe 37 greift mittels Armen 38 an Winkelhebeln 39 an, die in an der Welle 3 festsitzenden Wangen 40 gelagert und mittels Lenkern 41 an die Zahnstangen 34 angeschlossen sind. Mittels eines von Hand bzw. durch einen Regler betätigten Gabelhebel 42, der in eine umlaufende Nut 43 der Muffe 37 eingreift, wird letztere axial verschoben, wodurch die Lenker 41 radial verstellt und die Zahnstangen 34 in der gewünschten Richtung verschoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Brennkraftmaschine mit Rückstossantrieb, bei der auf einer Hauptwelle zwei oder mehrere, umlauferde Raketenkörper befestigt sind, deren jeder mit Einrichtungen zur Gemischbildung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Raketenkörper mit eigenen Luft-und Brennstoffpumpen versehen ist, die von einem allen Raketenkorper gemeinsamen Antriebsorgan (13) betätigt werden.
    2. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass von einem ortsfesten, zur Hauptwelle gleichachsigen Tellerrad (13) Drehbewegungen abgeleitet werden, die auf die Brennstoff- bzw. Luftpumpen der Raketenkörper übertragen werden.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Tellerrad (13) Kegelräder (J kämmen, die auf die radialen Tragarme (4) für die Raketenkörper umgebenden Hohlwellen (11) sitzen.
    4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von einem gemeinsamen Be- tätigungsglied (37) Gestänge (39, 41) zu in den einzelnen Raketenkörpern gelagerten Regeleinrichtungen für das BirnnstoSgemisch führen.
    5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der Hauptwelle (3) auf Drehung gekuppelte, verschiebbare Muffe (37) über radial verlaufende Lenker (41) mit Zahnstangen (34) verbunden ist, die zur Verstellung der Brennstoffpumpen (10) dienen.
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