AT164945B - Luftdichter Verschluß für Trinkgefäße od. dgl. - Google Patents

Luftdichter Verschluß für Trinkgefäße od. dgl.

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AT164945B
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Austria
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Carl Strohmayer
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Carl Strohmayer
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  Luftdichter Verschluss für Trinkgefässe od. dgl. 



   Seit langem wird zur Konservierung in den Behältnissen, sei es in den Fässern, sei es in Flaschen, das Bier unter Kohlensäuredruck gesetzt. 



  Auf diese Weise erfolgt ein Schutz gegen die schädigende Wirkung des Sauerstoffes und wird eine geschmackliche Verbesserung sowie ein appetiterregendes Schäumen beim Ausschenken des Bieres hervorgerufen. 



   Wird jedoch Bier in Gaststätten ausgeschenkt und über die Gasse getragen, so verliert das Bier an Kohlensäure und Geschmack. Ebenso verliert das Bier bei geringerem Abgang und Ausschank vom Fass an Geschmackswert und es wird der
Flaschenausschank vorgezogen. Vielfach fehlt es, namentlich wenn Bier in Flaschen an Arbeits- stätten gebracht wird, an Gläsern und das Bier wird aus der Flasche getrunken, was wegen der
Kohlensäureausströmung oft nicht angenehm ist. 



   Vorliegende Erfindung will dem   Übelstand,   der beim Ausschank von Flaschenbier bei man- gelnden Gläsern entsteht, abhelfen und gleichzeitig eine gleichwertige Abfüllungs-und Aufbewahrungsmöglichkeit wie bei Flaschen schaffen. 



   Dies geschieht in der Weise, dass Biergläser, Bierkrügel usw. einen luft-bzw. gasdicht schliessenden, leicht abnehmbaren Deckel erhalten, so dass z. B. bei zu erwartendem grösseren Gästezuspruch, z. B. auf Bahnhöfen, Vorbereitungen für den Ausschank durch Vorfüllen der Gläser bei gleichzeitigem, verlässlichen Verschluss, wie bei Flaschen und ebensolcher Aufbewahrungsmöglichkeit getroffen werden können. 



   Der gasdichte Verschluss gemäss der Erfindung erfolgt dadurch, dass der Deckel in einem durch das Gelenk mit dem Gefäss aufklappbar verbundenen Haltering mittels eines Halskörpers drehbar und axial verschiebbar sitzt und an dem Halskörper einerseits radial abstehende und in Schraubengangnuten des Gefässes bajonettverschlussartig einführbare und durch Verdrehen des Deckels spannbare Fortsätze besitzt, andererseits am unteren Rande einen Dichtungsring trägt, der unter dem Schraubdruck des Bajonettverschlusses des Deckels zwischen einer Ringrille des Halskörpers und einem Ringsitz der Gefässwandung festsitzt und so einen gasdichten Abschluss des Gefässes gewährleistet. 



   Eine beispielsweise Ausführung der vorliegenden Erfindung ist in der Zeichnung in den Fig. 1-3 dargestellt, wobei das Gefäss mit I und der Deckel mit II bezeichnet ist. 



   Der Deckel besteht aus einer Deckplatte 11 mit einem Hals   9,   an dem der Konus 7 und der mit einer Rille versehene Teil 8 anschliesst. 



  In der Rille des Teiles 8 liegt eine Gummidichtung. 



  Am oberen Konusrande sind radial abstehende 
Fortsätze 10 angeordnet. 



   Das in seinem unteren Teile 1 beliebig aus- gebildete Gefäss I besitzt oben in einem ver- stärkten Hals 3 eine Rille 2 und einen an sie anschliessenden nach innen vorstehenden Ring- sitz 4. Ausserdem sind mehrere vom oberen
Rande des Gefässes ausgehende, den Bajonett- verschluss bildende schraubenförmig verlaufende
Nuten 5 im verstärkten Hals 3 des Gefässes angeordnet, in welche die Fortsätze 10 des
Deckels 11 einrückbar und durch Verdrehen des
Deckels bewegbar sind. 



   Beim Aufsetzen des Deckels treten seine Fort- sätze 10 in die oberen Mündungen der Nuten 5 ein. Durch Verdrehen des Deckels wird sein
Halskörper 7, 9 in die Gefässmündung gedrückt, so dass die Gummidichtung 6 gegenüber der Rille 2 zu stehen kommt und auf den Ringsitz 4 unter dem Schraubdruck des Bajonettverschlusses 5, 10 gepresst wird. Dadurch wird das Gefäss gasdicht geschlossen. Das Öffnen des Gefässes geschieht durch entgegengesetzteDrehung des Deckels und Abheben desselben von dem Gefäss. 



   Der Deckel ist zweckmässig um eine Achse 12 klappbar am Gefäss angebracht. Hiezu dient ein Haltering   13,   der auf der Achse 12 des Gefässes klappbar gelagert ist und den Halskörper 7, 9 des Deckels mit Spiel umfasst. Der Deckel 11 ist mit seinem Halskörper im Haltering sowohl drehbar als auch axial verschiebbar gelagert, so dass er trotz seiner Verbindung mit dem Haltering 13 zur Abdichtung des Gefässes verschraubbar ist. 



   Es ist auch ohneweiters möglich, den Bajonettverschluss an der äusseren Fläche des Glases anzubringen und einen die Bierglasöffnung übergreifenden Deckel zu verwenden. Die Abdichtung 

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 kann gleichfalls nach Zweckmässigkeit an eine andere Stellung des Glases verlegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Trinkgefäss mit einem um ein Gelenk aufklappbaren Deckel, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (11) mit einem konusartigen Halskörper (7, 9) in einem durch das Gelenk (12) mit dem Gefäss (I) aufklappbar verbundenen Haltering (13) drehbar und axial verschiebbar sitzt und an dem Halskörper (7, 9) einerseits radial abstehende und in Schraubengangnuten (5) des Gefässes (I) bajonettverschlussartig einführbare und durch Verdrehen des Deckels (11) spannbare Fortsätze (10) besitzt, andererseits am unteren Rande einen Dichtungsring (6) trägt, der unter dem Schraubdruck des Bajonettverschlusses (5, 10) des Deckels zwischen einer EMI2.1 so einen gasdichten Abschluss des Gefässes gewährleistet.
AT164945D 1946-05-28 1946-05-28 Luftdichter Verschluß für Trinkgefäße od. dgl. AT164945B (de)

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