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Tauchsportgerät
Tauchsportgeräte mit armiertem Atemschlauch und einem das obere Schlauchende über Wasser haltenden Schwimmkörper sind bekannt ; sie haben aber entweder eine so komplizierte Bauart, dass sie umständlich an-und abzulegen und zu teuer sind oder sie bieten keine Gewähr für die Atemsicherheit.
Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich gegen- über den bekannten Einrichtungen dadurch aus, dass er bei grösster Einfachheit ein rasches Anund Ablegen und absolute Sicherheit für dauernde Atemluftzufuhr gewährt. Dies wird dadurch erreicht, dass der untere, versteifte Teil des Atemschlauches an seinem abgebogenen Ende ein mit einer Abdichtungseinrichtung versehenes Mundstück trägt und oberhalb desselben mit einem Stirnbande od. dgl. Mitteln versehen ist, die ein Festlegen dieses Teiles am Kopfe unter Freibleiben des Mundes von Befestigungsmitteln gestatten, während das obere, gleichfalls versteifte Ende des Schlauches nach abwärts umgebogen oder mit einer Kappe so überdeckt ist, dass Spritzwasser und Fremdkörper nicht hineingelangen können.
In den Zeichnungen ist der Erfindunggegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Gesamtansicht, Fig. 2 zeigt das untere Ende des Atemschlauches samt Mundstück von vorne, Fig. 3 eine Seitenansicht hiezu samt der Einrichtung zum Befestigen des Schlauches am Kopfe und mit einem Längsschnitt durch das Mundstück. Die Fig. 4 und 5 stellen eine gegenüber Fig. 1 abgeänderte Ausführungsform der am Oberende des Schlauches angeordneten Schutzeinrichtung im Längsschnitt und Draufsicht dar, während Fig. 6 den in Fig. 1 ersichtlichen Schwimmkörper in grösserem Massstabe im Längsschnitt zeigt.
Der Atemschlauch 1 ist an seinem unteren Teile 2 mit einem steifen Rohr fest verbunden. Dieses wird mittels eines Stirnschildes 3 mit daran befestigter Schelle 4 und elastischen Bändern 5 am Kopfe des Tauchers so befestigt, dass der Mund des Tauchers von Befestigungsmitteln frei bleibt und auch keine Zug-oder andere Beanspruchungen, die beim Bewegen des Schlauches durch den Widerstand des Wassers hervorgerufen werden, auf den Mund übertragen werden können.
Der Taucher hat daher nur darauf zu achten, dass in den Mund kein Wasser eindringt, was durch die erfindungsgemässe Ausbildung des Mundstückes erleichtert wird, durch welche auch die Ersparung einer besonderen Maske erzielt wird. Das Mundstück besteht erfindungsgemäss aus einem rohrartigen Teile 7 mit einem den Mund aussen abdeckenden Schild 6. Der rohrartige Teil 7 geht durch Lippen und Zähne hindurch und weist an seinem freien, im Mundinnern liegenden Ende eine napfartige Erweiterung 8 auf, die sich den Kiefern und Zähnen anpasst und von den Lippen und Zähnen übergriffen und festgehalten wird (Fig. 3). Der Mundschild 6 kann aus elastischem Material bestehen, um eine Anpassung an verschiedene Formen und Grössen der Mundpartie bei verschiedenen Benützern zu gewährleisten.
Die gezeigte Art der Befestigung des Gerätes am Kopfe ermöglicht das rasche Abstreifen des Gerätes, z. B. beim Versagen der Luftzufuhr oder in einem anderen notwendigen Falle. Sie stört den Blick des Tauchenden nicht und verhindert auch seine Belästigung durch den Schlauch.
Die ausserordentlich wichtige Sicherung des oberen in die Atmosphäre ragenden, versteiften Schlauch-oder Rohrendes 9 gegen Eindringen von Wellenschlagwasser oder von Fremdkörpern oder Insekten wird erfindungsgemäss entweder durch Umbiegen des Schlauch-oder Rohrendes nach unten oder durch Überdecken desselben mittels einer genügend langen, oben geschlossenen und unten offenen Schutzkappe 10 (Fig. 4 und 5) erreicht. Zur Vermehrung der Sicherheit gegen Eindringen von Wasser und Fremdkörpern kann unterhalb der Kappe 10 noch ein konischer Schirm 11 (in Fig. 4 gestrichelt eingezeichnet) vorgesehen sein, der Abflusslöcher 12 für hineingeratenes Wasser hat. Distanzstege 13 od. dgl. sichern die richtige Lage der Kappe, die auch auf das Rohrende aufgesteckt sein kann.
Die Kappe gestattet auch eine kürzere Bemessung des über die Decke 14 des Schwimmkörpers hinausragenden Schlauch-oder Rohrendes 9.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 6 ist die das Rohrende 9 überdeckende Schutzkappe 10 zu einer den ganzen Schwimmkörper 16 überdeckenden Haube 14 erweitert, in der
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Öffnungen 18 für den Lufteintritt in das Haubeninnere 17 und darunter etwas weitere Öffnungen 19 vorgesehen sind, welche das eingedrungene Spritzwasser über die schwache kegelige Decke 20 des eigentlichen Schwimmkörpers 16 abfliessen lassen. Diese Decke 20 ist bei 21 dicht mit dem Schwimmkörper verbunden. An den Eintrittsund Austrittsstellen des Rohres 9 weist der Schwimmkörper Verstärkungsflansche 22 auf.
Das Gerät kann zerlegbar ausgebildet sein, z. B. wie schon angedeutet, durch Verwendung von mit dem Schlauche 1 dicht verbundener aber abnehmbarer Rohre 2 und 9 am unteren und oberen Teile des Gerätes, so dass es leicht verpackt
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PATENTANSPRÜCHE :
1. Tauchsportgerät mit einem von einem Schwimmkörper getragenen und am Kopf des Tauchers befestigten, armierten Atemschlauch, dadurch gekennzeichnet, dass dessen unterer, versteifter Teil (2) an seinem abgebogenen Ende ein mit einer Abdichtungseinrichtung versehenes Mundstück (6, 7, 8) trägt und oberhalb des Mundstückes mit einem Stirnband
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mit einer Kappe (10) überdeckt ist.