AT164716B - Transformator mit Isolierflüssigkeit und Ausdehnungsgefäß - Google Patents

Transformator mit Isolierflüssigkeit und Ausdehnungsgefäß

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AT164716B
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Inventor
Josef Mueller
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Aeg Union Elek Wien
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Transformator mit Isolierflüssigkeit und Ausdehnungsgefäss 
 EMI1.1 
 deren Ölspiegel zweckmässig über dem Kessel- deckel liegt, und einer grösseren Speicherkammer, in die das Öl aus der Vorkammer abfliesst bzw. in die nachgefüllt wird, und Mitteln zur Erzielung eines ausreichenden Überdruckes in der Vor- kammer. Dieser Überdruck in der Vorkammer kann auf verschiedene Weise erzielt werden, z. B. durch eine selbsttätig gesteuerte Pumpen- einrichtung oder durch Benutzung von kompri-   mierten Gasen. Die Vorkammer, Speicherkammer   und die Mittel zur Druckerzeugung sind mit dem
Transformator fest zusammengebaut. Die Er- findung ist sowohl für Wandertransformatoren als auch für die sonstigen Grosstransformatoren von Bedeutung. 



   Nachstehend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnung noch näher erläutert. 



   In Fig. 1 ist an dem höchsten Punkt a des Kesseldeckels des Transformators ein Rohr angeschlossen, das in bekannter Weise über ein Schaltungsrelais b zum Ausdehnungsgefäss führt. 



  Dieses selbst besteht   erfindungsgemäss   aus der kleinen Vorkammer q, deren Ölspiegel x über dem Kesseldeckel liegt und der darunter liegenden grösseren Speicherkammer d. Die beiden Kammern sind über das Überdruckventil s miteinander verbunden. Bei I kann die Luft aus der Speicherkammer entweichen. Die Vorkammer q ist ferner mit einem Druckwächter r versehen und steht über die Rohrleitung o und dem Rückschlagventil p mit der Motorpumpe n in Verbindung, die ihrerseits an die Speicherkammer d angeschlossen ist. Die Steuerung des Pumpenmotors erfolgt durch den Druckwächter r. 



   Der für den Transformatorkessel bzw. die Durchführungen erforderliche Ölüberdruck wird durch die Motorpumpe in der Vorkammer erzeugt, u. zw. in Abhängigkeit von dem Druckwächter r. Sobald sich das Transformatoröl ausdehnt und der Überdruck einen bestimmten Wert überschreitet, öffnet das Überdruckventil s und das überschüssige Öl fliesst in die Speicherkammer d ab. Das   Abfliessen   des Öles über die Leitung o verhindert das Rückschlagventil p. 



    Wird die Ölbewegung aus dem Behälter rückläufig, so sinkt der Druck in der Vorkammer   

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 bis der Druckwächter r die Pumpe in Betrieb setzt und der Druckanstieg den Druckwächter zum Abschalten bringt. Beim Transport kann sich das Öl in gleicher Weise in die Speicher- kammer hinein ausdehnen. Der Ölstand in der
Speicherkammer bewegt sich zwischen dem Tief- stand y und dem Höchststand z. 



   Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unter- scheidet sich von dem vorbeschriebenen dadurch, dass an Stelle der Motorpumpe eine Gasflasche u mit Druckgas, Stickstoff od. dgl. zur Bereitstellung und Aufrechterhaltung des erforderlichen Ölüberdruckes bzw. zur Ölförderung verwendet wird. Auch in diesem Falle wird der Ölüberdruck in der Vorkammer q gehalten. Die Vorkammer mit ihrem Ölspiegel x ist über das Füllrohr t mit der Speicherkammer d verbunden. 



  Über dem   Ölspeicher der   Speicherkammer befindet sich Druckluft oder Druckgas, das über ein Reduzierventil   w   aus dem Behälter u entnommen wird. Der Druck in der Vorkammer q wird durch ein Verbindungsrohr mit Absperrorgan dem Druck in der Speicherkammer gleichgemacht. Der Druck in der Speicherkammer wird durch das Überdruckventil v auf einem bestimmten, der Ölsäule des Transformators entsprechenden Wert gehalten. Dehnt sich das Öl im Transformator aus, so steigt der Ölspiegel in der Vorkammer q und das Öl fliesst infolge des höheren Gasdruckes durch das Rohr t in die Speicherkammer d ab. Hiebei gleicht das Überdruckventil v im Speichergefäss den durch das Ansteigen des Ölvolumens bedingten höheren Gasdruck aus.

   Bei der rückläufigen Ölbewegung sinkt der Gasdruck in der Vorkammer und aus der Speicherkammer muss Öl in die Vorkammer   nachfliessen.   Das Sinken des Ölspiegels im Speichergefäss verursacht einen Druckabfall und somit das Ansprechen des Membran-Reduzierventils w bis der ursprüngliche Überdruck wieder vorhanden ist. Hiebei muss der Grenzdruck des Überdruckventils v etwas höher als der   Feinste2-   wert des Reduzierventils w liegen. 



   Beim Transport des Transformators wirkt diese Einrichtung auf Volumenänderungen des Öles genau so ein wie beim Betrieb. Die Bewegung des Ölstandes in der Speicherkammer ist mit dem Tiefstandy und dem Höchststand z begrenzt. Ein weiterer Vorteil einer mit Druckgas, z. B. Stick- stoff betriebenen Vorkammer ist der, dass das Öl mit der Aussenluft überhaupt nicht mehr in
Berührung kommt und alle atmosphärischen Ein- flüsse ausgeschaltet bleiben. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 kann eventuell die Vorkammer q und die Speicher- kammer d zu einem einzigen Gefäss zusammen- gefasst werden. 



   Unter Umständen kommt für die Überdruck- erzeugung in der Vorkammer auch ein kleines schwenkbares Hilfsgefäss in Betracht, das mit einem Schwimmerkontakt versehen ist und die
Motorpumpe steuert. Beim Transport wird dieses   Hilfsgefäss   so weit herumgeschwenkt, dass es innerhalb des Eisenbahnprofils liegt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Transformator mit Isolierflüssigkeit, insbesondere Öl, und einem seitlich am Transformatorkessel angeordneten Ausdehnunggefäss, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausdehnungsgefäss aus einer Vorkammer (q) und einer
Speicherkammer (d) besteht und Mittel vorgesehen sind, die einen passenden Überdruck in der Vorkammer erzeugen und im Bedarfsfalle Öl aus der Speicherkammer in die Vorkammer fördern.

Claims (1)

  1. 2. Transformator nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckherstellung und Ölförderung durch eine Motorpumpe (n) bewirkt wird, die von einem Druckwächter (r) gesteuert wird.
    3. Transformator nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckherstellung und Ölförderung durch Druckgas erfolgt.
    4. Transformator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckgas einer Stahlflasche oder einem ähnlichen Behälter entnommen wird.
    5. Transformator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Druckgas Stickstoff oder ein Gas mit ähnlichen Eigenschaften verwendet wird.
    6. Transformator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckerzeugung in der Vorkammer (q) durch ein schwenkbares ölgefülltes Hilfsgefäss erfolgt, das einen Schwimmerkontakt besitzt, durch den es die Motorpumpe steuert.
AT164716D 1946-07-19 1946-07-19 Transformator mit Isolierflüssigkeit und Ausdehnungsgefäß AT164716B (de)

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