DE724497C - Sicherheitsventil fuer eine Hochdruckumfuellpumpe - Google Patents

Sicherheitsventil fuer eine Hochdruckumfuellpumpe

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Publication number
DE724497C
DE724497C DED75114D DED0075114D DE724497C DE 724497 C DE724497 C DE 724497C DE D75114 D DED75114 D DE D75114D DE D0075114 D DED0075114 D DE D0075114D DE 724497 C DE724497 C DE 724497C
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DE
Germany
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pressure
valve
safety valve
suction line
transfer pump
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Expired
Application number
DED75114D
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English (en)
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/04Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
    • F16K17/08Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded with special arrangements for providing a large discharge passage
    • F16K17/087Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded with special arrangements for providing a large discharge passage with bellows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Sicherheitsventil für eine Hochdruckumfüllpumpe Es sind schon Sicherheitsventile für Hochdruckumfüllpumpen bekannt, die in die Saugleitung der Hochdruckumfüllpumpe ;ausblasen., Bei derartigen Ventilen besteht die Schwierigkeit, daß man die Austrittsöffnung des Sicherheitsventils nicht Ölhne weiteres mixt der Vorratsbatterie bzw. der Pumpensaugleitung verbinden lkänn, -weil es in diesem Falle gegen die in der Saugleitung herrschenden verschiedenen Drücke, die z. B. zwischen to und i 5o atü liegen können, öffnen müßte. Das Ventil würde sich also wegen seiner Abhängigkeit von dem Druck in der Saugleitung bei verschiedenen Drücken öffnen und nicht bei dem einmal eingeslellfien bestimmten Arbeitsdruck.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, das Sicherheitsventil so zu bauen, daß es sich auch bei stark wechselndem Druck in der Saugleitung immer bei demselben Druck, d. h. also nur beim Erreichen des jeweils verlangten Arbeitsdruckes der Pumpe, öffnet, gleichgültig ob der Druck in der Saugleitung o at beträgt oder ob die Saugleitung unter dem vollen Arbeitsdruck der Pumpe steht. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die unter dem Druck einer Einstellfeder stehende Stange des Sicherheitsventils von einer elastischen Abdichtung, z. B. einer Rohrfeder, umgeben ist, deren mittlerer Querschnitt dem der wirksamen Ventilfläche entspricht und die die Ventilstange nachgiebig und gasdicht mit dem Deckel des Ventils verbindet.
  • Als .elastische Abdichtung kann man auch einen Gummischlauch benutzen, in dessen Innern sich eine Schraubenfeder befindet, deren Windungszahl und Windungsabstand so gewählt ist, daß der Gummischlauch durch den in, der Saugleitung herrschenden Druck nicht zwischen die Federwindungen gedrückt wird.
  • Das Sicherheitsventil steht, wie üblich, unter dein Druck einer Schließfeder. Die Schließfeder ist sa eingestellt, daß sie das Ventil, gerade noch gegen den Arbeitsdruck schließt. Wird dieser Druck überschritten, so -öffnet sich das Ventil. Mündet das Ventil nicht ins Freie, sondern in die Saugleitung der Pumpe, dann steht das Ventil nicht nur unter dem Druck der Schließfeder, sondern auch noch unter dem Druck der Saugleitung. Infolgedessen kann. sich das Ventil. bei dem eingestellten Arbeitsdruck nur dann öffnen, wenn der Schließdruck der Federentsprechend dcF@f Druck in der Saugleitung herabgesetzt wird.
  • Dies geschieht durch die die Ventilstange umgebende elastische Abdichtung, deren Querschnitt dem der wirksamen, Ventilfläche entspricht. Die elastische Abdichtung steht außen unter dem Druck der Saugleitung. Mit diesem Druck wird sie kolbenartig entgegen dem Schließdruck der Feder bewegt, wodurch der Schließdruck um den jeweils in der Saugleitung herrschenden Druck selbsttätig herabgesetzt wird. Infolgedessen kann sich das Sicherheitsventil stets dann öffnen; wenn der eingestellte Arbeitsdruck erreicht ist, da nunmehr der in der Saugleitung herrschende Druck durch die elastische Abdichtung aufgehoben wird.
  • Gegenstand eines älteren Patents ist ebenfalls ein Sicherheitsventil, dessen Auslaßseite mit der Saugseite einer Pumpe verbunden ist. Bei diesem Ventil wirkt beim Anschluß des Sicherheitsventils an Umfüllpumpen fürhochgespannte Gase, deren Saugleitung an Vorratsbehälter wechselnder Spannung angeschlossen wird, auf das Sicherheitsventil außer einer fest eingestellten Belastung noch eine dem wechselnden Druck der Pumpensaugseite entsprechende Kraft ein. Das ältere Patent löst also die gleiche Aufgabe, löst diese aber mit völlig verschiedenen Mitteln, und zwar dadurch, daß auf das Sicherheitsventil außer einer fest eingestellten Belastung noch eine dem wechselnden Druck der Pumpensaugseite entsprechende Kraft einwirkt.
  • Zu diesem Zwecke ist das Sicherheitsventil in einem unter dem Druck der Pumpe stehenden Raum angeordnet, der durch eine Membran, geschlossen ist, auf deren Außenseite die fest eingestellte Belastung der Feder und zusätzlich mittels einer Hilfsmembran der wechselnde Druck der Pumpensaugseite einwirkt, wobei der auf die Membraneinwirkende Gesamtdruck auf das im Sinne des üffnens federbelastete Ventil einwirkt.
  • Die Übertragung der Kräfte auf die bzw. von den Membranen erfolgt durch Druckstücke und Hebel.
  • Bei dem Sicherheitsventil des älteren Patents liegt also der Schließbolzen im Druckraum.
  • Dagegen liegt bei dem Sicherheitsventil der vorliegenden Erfindung der Schließbolzen im Abblaseraum, und öffnet sich mit dem Druck. Er ist von einer elastischen Abdichtung, z. B. einer Rohrfeder, umgeben, deren mittlerer Querschnitt dem der wirksamen Ventilfläche entspricht und der die Ventilstange nachgiebig 1 und gasdicht mit dem Deckel des Ventils verbindet. Dadurch ist von vornherein jeder Einfluß des Saugdruckes auf das Ventil ausge-R. ;schaltet, so daß ein Wechseln des Druckes -#:@aM der Saugseite keinen Eiriflut3 auf das ausüben kann. Bei dem hier beanspruchten Ventil ist also außer einer fest eingestellten Belastung keine weitere dem wechselnden Druch der Pumpenseite entsprechende Kraft vorhanden.
  • Dadurch wird die Bauart des Ventils wesentlich vereinfacht und verbilligt.
  • Auf der Zeichnung stellt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch eine Ausführungsform des neuen Sicherheitsventils dar.
  • Das Sicherheitsventil a ist bei b an die nicht gezeichnete Druckleitung einer Sauerstoi-iumfüllpumpe angeschlossen. Es steht unter dem Druck der Schließfeder f. Diese Schließfeder drückt unter Vermittlung der Ventilstange auf den Ventilkegeld. Beim üifnen des Ventils entweicht der Sauerstoff aus der Druckleitung der Pumpe durch den Kanal i über den Ventilkrater und den Kanal k in die bei c angeschlossene, ebenfalls nicht gezeichnete Saugleitung der Pumpe. Die Ventilstange e ist von einer Rohrfeder b umgeben, die die Ventilstange mit dem Deckelft des Ventils nach-giebig und gasdicht verbindet. Der mittlere Querschnitt der Rohrfeder entspricht der wirksamen Ventilfläche. Diese Rohrfeder steht außen über den Kanal k mit dem in der Saugleitung jeweils herrschenden Druck in Verbindung und wird durch diesen Druck kolbenartig dem Schließdruck der Feder/ entgegenverschoben. Der Druck, unter dem sich das Ventil d öffnet, entspricht also immer dem Schließdruck der Feder für den Fall, daß das .Ventil nicht in die Saugleitung; sondern ins Freie mündet, d. h. also dem jeweils eingestellten bestimmten Arbeitsdruck der Pumpe.
  • Abb. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführungsform der elastischen Abdichtung. In diesem Fall ist die Ventilstange e von einem Gummischlauch in umgeben, in dem eine eng gewundene, in radialer Richtung gegen den Außendruck stabile Schraubenfeder untergebracht ist. Bei einer Längenänderung dieses Systems werden die Federwindungen ihre Abstände voneinander gleichmä13ig ändern, und auch der Gummischlauch wird sich in gleicher Weise an der Längenänderung beteiligen. Es sind so viel Windungen vorzusehen, daß bei der gewünschten Längenänderung der @Vindung-abstaindnur so grot33 wird, daß der Gummischlauch durch den Druck nicht zwischen die Federwindungen gedrückt wird.
  • Die Verwendung einer die Ventilstange um- i gebenden Rohrfeder bei Sicherheitsventilen ist zwar an sich bekannt, doch wird die Rohrfeder bei den bekannten Einrichtungen vom Hochdruck, also von der Druckseite der Pumpe aus, beeinflußt, während die Rohrfeder bei dem erfindungsgemäß gebauten Sicherheitsventil von der Saugseite der Pumpe aus bceinflußt wird. Auch entspricht bei der bekannten Einrichtung der mittlere Querschnitt der Rohrfeder nicht dem der wirksamen Ventilfläche. Es ist daher bei dem bekannten Sicherheitsventil nicht möglich, den in seiner Stärke wechselnden Druck der Saugseite selbsttätig aufzuheben. Die bei der bekannten Vorrichtung benutzte Rohrfeder stellt lediglich einen Ersatz für eine bisher benutzte eingespannte Metallmembran dar, durch den u. a. eine größere Betriebssicherheit des Ventils erreicht werden soll.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitsventil für eine Hochdruckumfüllpumpe, insbesiondere für eine Sauerstoffumfüllpumpe, welches in die Saug-Leitung der Hochdruckumfüllpumpe ausbläst und das trotv wechselnden Druckeis, in der Saugleitung stets bei demselben Druck in der Druckleitung öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß die unter dem Druck einer Einstellfeder (f) stehende. Stange (e) des Sicherheitsventils (a) von einer elastischen Abdichtung, z. B. .einer Rohrfeder, umgeben ist, deren mittlerer Querschnitt dem der wirksamen Ventilfläche entspricht und die die Ventilstange (e) nachgiebig und gasdicht mit dem Deckel (h) des Ventils (a) verbindet.
  2. 2. Sicherheitsventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als elastische Abdichtung ein Gummischlauch benutzt wird, in dessen Innern sich eine Schraubenfeder befindet, deren Windungszahl und Windungsabstand so gewählt ist, daß der Gummischlauch durch den in der Saugleitung herrschenden Druck nicht zwischen die Federwindungen gedrückt wird.
DED75114D 1937-04-18 1937-04-18 Sicherheitsventil fuer eine Hochdruckumfuellpumpe Expired DE724497C (de)

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DE724497C true DE724497C (de) 1942-08-27

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DE (1) DE724497C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052419B (de) * 1958-04-03 1959-03-12 Esslingen Maschf Sicherheitsventil fuer Kaelteverdichter
DE3938905A1 (de) * 1989-11-24 1991-05-29 Bmw Rolls Royce Gmbh Hydraulisches druckbegrenzungsventil
DE102024203484A1 (de) * 2024-04-15 2025-10-16 Hawe Hydraulik Se Radialkolbenpumpe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3938905A1 (de) * 1989-11-24 1991-05-29 Bmw Rolls Royce Gmbh Hydraulisches druckbegrenzungsventil
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