AT164508B - Verfahren zur Herstellung von Hexachlorcyclohexanen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von HexachlorcyclohexanenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Hexachlorcyclohexanen Die Erfindung betrifft die Herstellung einer Mischung von Hexachlorcyclohexanen, die frei von Substitutionsprodukten ist und verbesserte insektizide Eigenschaften besitzt. Sie zielt insbesondere darauf ab, die Chlorierung von Benzol unter Bedingungen durchzuführen, welche die Gewinnung von sehr konzentrierten Hexachlorcyclohexanlösungen ermöglichen. Bisher wird allgemein anerkannt, dass erhöhte Konzentrationen der benzolischen Lösungen an Hexachlorcyclohexanen die sekundären Substitutionsreaktionen begünstigen. Das ist der Grund dafür, dass man bei den bekannten Verfahren die Substitution teilweise vermeidet, indem man die Chlorierung unterbricht, sobald die benzolische Lösung eine Konzentration an Hexachlorcyclohexanen von 15 bis 20% erreicht, das gebildete Hexachlorcyclohexan abfiltriert und unter Zusatz von frischem Benzol zum Filtrat weiter chloriert. Hiebei wird in einem Tempera- EMI1.1 Druck flüssig ist. Nach dem Verfahren der österr. Patentschrift Nr. 162942 welches auch eine kontinuierliche Arbeitsweise gestattet, wird Hexachlorcyclohexan frei von Substitutionsprodukten gewonnen, indem man die Chlorierung in Gegenwart von Licht in einem inerten Lösungsmittel, das das Benzol in Lösung enthält, bei einer Temperatur ausführt, die zwischen der Kristalusationstemperatur des Benzols (+6 C) und der Kristallisationstemperatur der Mischung (also bei einer Temperatur unterhalb der Kristallisationstemperatur des Benzols) liegt. Den en Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Verfahren zur Herstellung von Hexachlorcyclohexanen durch Chlorierung von Benzol in Gegenwart von Licht wobei die Chlorierung bei einer Temperatur unterhalb der Kristallisationstemperatur des reinen Benzols durchgeführt wird, das im Wesen darin besteht, dass man in Abwesenheit eines inerten Lösungsmittels bei einer Temperatur zwischen der Kristallisationstemperatur des reinen Benzols und der Verfestigungstemperatur des Benzols in der benzolischen Lösung der Hexachlorcyc1ohexane arbeitet. Vorteilhafterweise beginnt man das Arbeiten bei der Kristallisationstemperatur des Benzols und senkt die EMI1.2 erhöhung an gelösten Hexachlorcyclohexanen in der benzolischen Lösung. Das Verfahren gemäss der Erfindung gestattet es, bei genügend tiefen Temperaturen zu arbeiten, um die sekundären Substitutionsreaktionen, die auf der Anwesenheit von Hexachlorcyclohexanen beruhen, zu unterdrücken, gleichgültig, wie hoch die Konzentration der benzolischen Lösungen an Isomeren, die bei den verschiedenen Fabrikationsverfahren erzeugt werden, ist, ohne dass die Mitverwendung eines inerten Lösungsmittels erforderlich wäre. Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Herstellung von Produkten gemäss der Erfindung. Beispiel l : In einen Reaktionsbehälter, der keine Substitutionsreaktionen selektiv beeinflussende Katalysatoren enthält, führt man 5 Molg Benzol ein. Man kühlt auf + 6 C ab und schafft EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> meren, der man eine Herabsetzung der Arbeitstemperatur entsprechen lässt, wobei man den Punkt der Verfestigung des Benzols bei diesen verschiedenen Konzentrationen berücksichtigt. Nach einer letzten Chlorierung bei-8 C erhält man eine Lösung, die bei dieser Temperatur mit dem Isomeren y gesättigt ist, wobei der Gehalt der Lösung an Hexachlorcyclohexanen grössenordnungsgemässig 400 glkg beträgt. Das feste Produkt, welches nach dem Abdestillieren des Benzols mit Wasserdampf erhalten wird, ist vollkommen neutral, besitzt keinen unangenehmen Geruch und zeichnet sich durch ausserordentliche insektizide Eigenschaften aus. Beispiel 3 : In eine benzolische Lösung, die EMI2.1 man Benzol und Chlor, beide gereinigt, in stöchiometrischen Mengen derart ein, dass die Lösung mit dem (Isomeren bei der Temperatur von-8 C gesättigt bleibt. Um den Sauerstoff aus dem Reaktionsmilieu zu entfernen, verdünnt man das Chlor mit 10% Stickstoff. Man entnimmt im voraus kontinuierlich einen Teil der Lösung bei -4OC, den man in einem Kristallisationsapparat auf-8 C abkühlt. Man filtriert die gebildeten Kristalle in einer geeigneten Einrichtung ab und führt einen Teil des Filtrates in das Chlorierungsgefäss zurück, während ein anderer Teil den Kreislauf als Endprodukt verlässt. EMI2.2 per Kilogramm enthält keine Substitutionsprodukte und kann daher unbegrenzt in den Kreislauf zurückgeführt werden. Die festen Produkte, die nach der Entfernung des Benzols mit Wasserdampf erhalten werden, besitzen die gleichen Eigenschaften wie die nach Beispiel 2 erhaltenen. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Hexachlor- cyclohexanen durch Chlorierung von Benzol in Gegenwart von Licht, wobei die Chlorierung bei einer Temperatur unterhalb der Kristallisationstemperatur des reinen Benzols durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass man in Abwesenheit eines inerten Lösungsmittels bei einer Temperatur zwischen der Kristallisationstemperatur des reinen Benzols und der Verfestigungstemperatur des Benzols in der benzolischen Lösung der Hexachlorcyclohexane arbeitet. EMI2.3
Claims (1)
- sationstemperatur des Benzols arbeitet und die Temperatur nach Massgabe der Konzentrationserhöhung der benzolischen Lösung an Hexachlorcyclohexanen senkt.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in eine benzolische Lösung stöchiometrische Mengen von Chlor und frischem Benzol derart einführt, dass die Lösung an den Isomeren-x, ss und y gesätdgt bleibt und dass man nach Abtrennung der Kristalle von C6H6C16 kontinuierlich einen Teil der Mutterlaugen als Fertigprodukt abzieht, während man den anderen Teil in den Kreislauf ohne vorhergehende Reinigung wieder einführt.
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