AT164422B - Fernmeßeinrichtung - Google Patents
FernmeßeinrichtungInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Femmesseinrichtungen nach dem Impulsfrequenzverfahren zum wahlweisen Abrufen mehrerer Messwerte einzeln nacheinander werden in der Regel mit Wählerapparaturen ausgerüstet. Diese Wählerapparaturen bestehen aus einem sogenannten Steuerkopf, der alle Wählerrelais und sonstige Organe enthält, die zur gewünschten Aufschaltung des jeweils gewählten Messwertes dienen und ferner Organe, die so oft vorhanden sein müssen als Femmessgrössen zu schalten sind. Diese Wählerapparaturen sind umso unwirtschaftlicher je kleiner die Zahl der aufrufbaren Messwerte ist. In diesem Fall vermeidet man daher Wählerapparaturen und verwendet lieber andere Einrichtungen, bei denen beispielsweise Kunstschaltungen von Femmesskanälen angewendet werden. Sind nur zwei Messwerte zu übertragen, so kann mit Vorteil das sogenannte Duplexverfahren zur Anwendung kommen, bei dem mit Hilfe von in der Richtung umkehrbare Gleichstrom je nach dessen Richtung der eine oder andere Messwert aufgerufen werden kann. Durch eine umpolbare Gleichstromquelle wird auf der Sendeseite ein polarisiertes Relais zum Ansprechen gebracht, das je nach der Stromrichtung den einen oder anderen Messwert EMI1.2 Die Erfindung bedient sich dieses bekannten Verfahrens, ermöglicht aber die Aufschaltung von drei Messwerten. Gemäss der Erfindung sind Schaltmittel vorgesehen, die ausser auf Gleichstrom verschiedener Richtung auch auf eine andere Stromart, insbesondere Wechselstrom ansprechen, wodurch es möglich ist, ausser den beiden durch Gleichstrom aufrufbaren Messwerten einen weiteren Messwert zu übertragen. In der Zeichnung ist im Schaltbild ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, bei dem drei Messwerte in die Ferne übertragen werden können. Die Femmessgeber 1, 2, 3 sind entsprechend der Impulsfrequenzmethode ausgebildet, sie bestehen im wesentlichen aus Kollektoren, die je nach der zu übertragenden Messgrösse verschiedene Impulsfrequenzen abgeben. Auf der Empfangsseite ist ein Femmessempfangsrelais 8, 81 vorgesehen, das in bekannter Weise einen Kondensatorsatz 82 auflädt und die übermittelten Stromstösse auf ein Messinstrument 10 gibt. Zum Übertragen der Geberimpulse auf die Übertragungsleitung 11 dient das Senderelais 4, 41. Durch einen Umschalter 9 auf der Empfangsseite kann Gleichstrom aus der Leitung 12 in der einen oder anderen Richtung oder Wechselstrom aus der Leitung 13 der Leitung 11 zugeführt werden. Auf der Sendeseite ist ein polarisiertes Relais 5 mit kontaktloser Mittelstellung angeordnet. Treffen Femmessimpulse der einen Stromrichtung ein, so wird der bewegliche Kontakt 51 des polarisierten Relais am linken festen Kontakt angelegt, wodurch das Umschaltrelais 6, 61 erregt wird und anspricht. In diesem Fall wird der Geber 2 über Kontakte 61 und 72 an das Senderelais 4 geschlossen und die diesem Geber entsprechende Messgrösse aufgerufen. Wird mittels des Umschalters 9 der Gleichstrom umgekehrt, so wird über den nach rechts ausschaltenden Kontakt 51 das Relais 7, 71, 72 erregt und zum Ansprechen gebracht. Über Kontakt 61, 71 wird dadurch der Geber 1 mit den Senderelais 4 verbunden, d. h. also die dem Geber 1 entsprechende Messgrösse aufgerufen. Wird der Umschalter 9 schliesslich auf Wechselstrom geschaltet, so werden mittels des im Takt der Wechselstromfrequenz schwingenden polarisierten Relais beide mit Abfallverzögerung versehenen Umschaltrelais 6 und 7 zugleich angezogen ; in diesem Fall ist die Verbindung zwischen Relais 4 und Geber 3 durch die Kontakte 61 und 72 hergestellt und damit der Abruf des dritten Messwertes möglich. PATENTANSPRÜCHE : 1. Fernmesseinrichtung zum wahlweisen Abrufen von drei Messwerten unter Verwendung des bekannten Duplexverfahrens, bei dem mit Hilfe von in der Richtung umkehrbarem Gleichstrom je nach dessen Richtung zwei verschiedene Messwerte aufgerufen werden können, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel vorgesehen sind, die ausser auf Gleichstrom verschiedener Richtung auch auf eine andere Stromart, insbesondere Wechselstrom ansprechen, wodurch es möglich ist, ausser den beiden durch Gleichstrom aufrufbaren Messwerten einen weiteren Messwert zu übertragen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Femmesseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für das Duplexverfahren mit Gleichstromsteuerung vor- gesehenen, je nach der Stromrichtung abwechselnd ansprechenden Schaltmittel bei Abruf mit anderer Stromart gleichzeitig zur Wirkung gebracht werden und dadurch einen dritten Geber aufschalten.3. Femmesseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufschalten der Geber abfallverzögerte Relais vorgesehen sind, die bei Aufruf mit Gleichstrom je nach dessen Richtung abwechselnd ansprechen, bei Aufruf mit der zweiten Stromart jedoch zugleich ansprechen und dadurch einen dritten Geber einschalten. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT164422T | 1948-04-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT164422B true AT164422B (de) | 1949-11-10 |
Family
ID=3653105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT164422D AT164422B (de) | 1948-04-29 | 1948-04-29 | Fernmeßeinrichtung |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT164422B (de) |
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1948
- 1948-04-29 AT AT164422D patent/AT164422B/de active
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