AT164160B - Fahrzeugreifen - Google Patents

Fahrzeugreifen

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AT164160B
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tire
tread
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vehicle tires
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Inventor
Rudolf Kutsmichell
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Semperit Ag
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  Fahrzeugreifen 
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Fahrzeugreifen mit besonderer   Laufflächenaus-   bildung, die eine gesteigerte Durchschnittsleistung bei gleichzeitiger Verringerung des Reifengewichtes bezweckt. 



   Erfindungsgemäss wird dieses Ziel dadurch erreicht, dass die obere angenähert geradlinige Lauffläche des Reifens in engen Grenzen gehaltene Abmessungen enthält, die zueinander in einem bestimmten Verhältnis stehen. 



   Der Erfindungsgedanke gründet sich auf der Überlegung, dass der geradlinigen Ausbildung der oberen Lauffläche an sich wohl ein günstigerer Gleitschutz gegenüber der gewölbten Lauffläche zukommt, dass aber wesentliche Nachteile auftreten können, falls nicht die Hauptabmessungen richtig gewählt werden und nicht zueinander und zur Reifenbreite in einem vorteilhaften, eng begrenzten Verhältnis stehen, das für eine Höchstleistung des Reifens ausschlaggebend ist. Wird nämlich die geradlinig gestaltete Lauffläche zu breit bemessen, so dass sie annähernd die Breite des gepumpten Reifens erreicht, steigt die Wärmeentwicklung im Betriebe und damit der Verschleiss in einer die Leistung schädigenden Weise an, und das Gewicht des Reifens gestaltet sich unwirtschaftlich.

   Wird die geradlinige Laufflächenbreite zu klein gewählt, lastet die Hauptbeanspruchung ausschliesslich auf dem Zwischenbau, also auf dem mittleren Teil des Reifens, dessen Überlastung sich gleichfalls auf die Leistung ungünstig auswirken muss, wogegen bei richtiger Wahl der geradlinigen Laufflächenbreite die Hauptbeanspruchung in die Walkzone verlagert wird. 



   Im Hinblick auf die Formänderungsarbeit der Lauffläche im Betriebe muss aber auch auf die für eine vorteilhafte Druckverteilung und einen günstigen Verschleiss zweckentsprechendste Dicke des Laufgummis in der Mitte und an den Seiten in radialer Richtung gemessen und auf das gegenseitige Verhältnis dieser Masse zueinander und zur Laufflächenbreite Rücksicht genommen werden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. In dieser ist die Laufflächenbegrenzung mit 1, die Schultern mit 2, der Zwischenbau mit 3 und die Walkzone mit 4 bezeichnet. 



   In Verfolgung des Erfindungsgedankens, der der Ausbildung der geradlinigen Lauffläche zugrunde liegt, hat es sich erwiesen, dass das günstigste Ergebnis erzielt wird, wenn die Breite ihres stetigen Querschnittsumrisses 60-70% der Breite des gepumpten Reifens beträgt und die Differenz zwischen der Laufgummidicke in der Reifenmitte und jener an einem Bezugspunkte in einer 30% der gepumpten Reifenbreite betragenden Entfernung vom Querschnittsmittel in den Grenzen von 3-7 bis   6'7% gehalten   wird. 



   Die zur Vermeidung von Wärmestauungen stark unterschnittenen Schultern sind erfindunggemäss abgekantet, eine für das Kurvenfahren erforderliche Massnahme. 



   Ein Reifen mit der beschriebenen Begrenzung der Abmessungen seiner geradlinigen Lauffläche vereinigt die Vorteile einer zum Höchstausmass gesteigerten Leistung mit einer wirtschaftlich wirkungsvollen Materialersparnis. 

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