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Vollgummireifen.
Die Erfindung bezieht sich auf Radbereifungen für Fahrzeuge und hat eine Verbesserung an solchen zum Gegenstand. Bei den bisher bekannten Vollreifen besteht die Tendenz, den Gummi vorwärts zu quetschen, wenn das Fahrzeug sich bewegt, so dass er unmittelbar vor dem Berührungspunkt des Rades mit der Strasse einen Wulst bildet. Wenn sich dieser Zustand entschiedener geltend macht, wird der angestaute Gummi unter das Rad gepresst und kleine Abnutzungen sind die Folge. Wenn der Reifen aus
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jedoch innerhalb weiter Grenzen je nach den zu tragenden Lasten, der Querschnittsform der Reifen und andern Bedingungen.
Jedenfalls muss die Tiefe der Einschnitte ein Vielfaches ihrer Breite sein und etwa die Hälfte der radialen Stärke der Reifen oder mehr betragen. Werden die Einschnitte parallel zur Achse angeordnet, so können sie beim Fahren Erschütterungen verursachen. Zweckmässig werden die Einschnitte daher schief gestellt, so dass nicht der ganze Einschnitt auf einmal den Boden berührt, sondern jeweilig nur ein Teil desselben. Bei Doppelreifen werden die Einschnitte in den Einzeh eifen zweekmässigerweise gegeneinander geneigt angeordnet.
Wenn die Reifen bis zu einem gewissen Grad abgenutzt sind, dann verlieren die Einschnitte zum Teil ihre Wirksamkeit und die früher erwähnte schädliche Abnutzung wird wieder auftreten. Zur Abhilfe
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vom Radzentrum grösser ist als der der Einschnittsohlen. Wenn dann der Reifen teilweise abgenutzt ist. geben diese Öffnungen Veranlassung zur Entstehung neuer Einschnitte, die im Verein mit den alten den Reifen in die doppelte Zahl von Elementen zerlegen, wodurch die erfindungsgemässe Wirkung wiederhergestellt wird, weil jedes neue und kleinere Element auch nur einer kleineren Verquetschung unter- worfen ist und daher flachere Einschnitte genügen, um jedes von seinem Naehbareleinent zu trennen.
Es hat sich als günstig erwiesen, die Mittelpunkte der Queröffnungen auf dem die Sohlen der Einschnitte berührendenKreisanzuordnen.
Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, u. zw. : Fig. 1 eine Seitenansicht eines Wagenrades mit aufmontiertem Reifen, Fig. 2 die Vorderansicht eines Doppelreifens, Fig. 3 die Seiten-
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Einschnitte c können durch ein beliebiges Verfahren erzeugt werden, z. B. duioh Ausschneiden oder ent- sprechendes Formen des StÜckes, -oder es können auch vollständig getrennte Segmente auf das Stahlband in bekannter Weise so aufgesetzt werden, dass die Einschnitte zwischen ihnen verbleiben. Der Winkel, den die Einschnitte mit der Radachse einschliessen, ist beliebig, wenn nur eine achsenparallele Gerade an jeder Stelle des Umfanges ein oder mehrere Segmente trifft und nirgends zur Gänze in einem Einschnitt verläuft, um stossweises Fahren zu verhüten.
Da der Zusammenhang des Reifens an seinem Umfang durch die Einschnitte unterbrochen ist, wird sich die Verquetschung der einzelnen Segmente bei ihrer Berührung mit dem Boden nicht den ändern Segmenten mitteilen, ein Zusammendrücken oder Ausdehnen der Segmente wird. daher von den Einschnitten aufgenommen und infolgedessen wird der Gummi nicht aus dem ursprünglichen Umfang des R ifens herausgequetseht. verden.
Fig. 2 zeigt Doppelreifen, wie sie bei schweren Fahrzeugen oft in Gebrauch sind. In diesem Fall sind die Einschnitte der beiden Reifen im Winkel zueinander gestellt.
In Fig. 3,4, 5 ist der Reifen a auf einem Stahlband b aufgezogen. Es sind querverlaufende Einschnitte c vorgesehen, die den Reifen in eine Reihe von Segmenten cl zerlegen. Zwischen den Einschnitten c sind Queröffnungen e vorgesehen, die neue Einschnitte bilden, wenn der Reifen so weit abgefahren ist, dass die Einschnitte c zu flach geworden sind, wodurch der Reifen in die doppelte Anzahl von Segmenten geteilt wird.
Der Querschnitt der Einschnitte kann mannigfaltig sein, beispielsweise können schmale U-oder V-förmige oder rechteckige Einschnitte angebracht werden. In axialer Richtung können sie gerade oder schraubenförmig od. dgl. sein.