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Künstliches Gebiss
Die Erfindung bezieht sich auf ein künstliches Gebiss, dessen hohle, zur Anlage am Kiefer bestimmte Rinne mit Kammern zum Ansaugen am Kieferrand versehen ist.
Es sind künstliche Gebisse bekannt, deren rinnenförmige Hohlräume zum Ansaugen am Kieferrand mit einer einzigen durchlaufenden, als Saugkammer dienenden Vertiefung versehen sind. Ein Festsitzen dieser Gebisse konnte wegen der grossen Fläche der abzudichtenden Saugkammer und der zu kleinen Berührungsfläche zwischen Kiefer und Gebiss nicht erreicht werden, das Gebiss löste sich gewöhnlich schon nach kurzem Tragen. Um diesem Übelstand abzuhelfen, unterteilte man die durchlaufende Kammer durch Querstege in mehrere kleinere Saugkammern. Auf diese Weise konnte das Absaugen der Luft aus den einzelnen Kammern wohl intensiver erfolgen, es ergab sich aber in den einzelnen Kammern infolge ungleichmässigen Absaugens verschiedene Luftverdünnung und daher ein verschieden festes Sitzen des Gebisses in seinen einzelnen Teilen.
Dieser Nachteil wird durch das Gebiss gemäss der Erfindung behoben, bei welchem in der Hohlrinne zwei oder mehrere Saugkammern angeordnet werden, die durch enge Kanäle miteinander verbunden sind.
Durch die erfindungsgemässe Bauart werden die Vorteile der beiden einleitend als bekannt angeführten Anordnungen vereinigt. Infolge der Unterteilung der Saugkammern in mehrere Kammern mit Verbindung durch enge Kanäle wird die Berührungsfläche zwischen Gebiss und Kiefer weit grösser als bei Gebissen mit durchlaufendem Saugkanal von gleicher Breite, so dass beim Ansaugen ein Festsitzen des Gebisses erzielt wird. Anderseits wird durch die Verbindung der Einzelkammern zu einer einheitlichen Kammer ein gleichmässiges Sitzen des Gebisses an allen Stellen des Kiefers erreicht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäss ausgebildeten künstlichen Gebisses dargestellt.
Es zeigen Fig. 1 das Gebiss in der Draufsicht auf die hohle Rinne, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1.
Der Gebissrahmen 1 besitzt eine durchlaufende hohle Rinne 2 zur Anlage am Kiefer. In dieser Rinne sind als Vertiefungen drei Saugkammern 3 vorgesehen, welche durch die engen Kanäle 4 auch bei eingesetztem Gebiss miteinander Velbindung haben. Hier kommt die ganze Innenfläche der Hohlrinne mit Ausnahme der drei Saugkammern 3 und der beiden Kanäle 4 zur Anlage an den Kiefer, so dass eine genügend grosse Saugfläche vorhanden ist, um ein Festsitzen zu gewährleisten. Gegebenenfalls kann ein, den inneren Gebissrandteil durchsetzendes Saugventil 5 eingesetzt sein, mit Hilfe dessen ein besseres Evakuieren der Saugkammern möglich ist.
Die beschriebene Bauart kann gleicherweise für Ober-und Unterkiefergebisse Verwendung finden.
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