AT163581B - Gerät zum Öffnen wasserdichter Uhren - Google Patents

Gerät zum Öffnen wasserdichter Uhren

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AT163581B
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Austria
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clamping
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Inventor
Rudolf Bentza
Original Assignee
Rudolf Bentza
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gerät zum Öffnen wasserdichter Uhren 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Öffnen wasserdichter Uhren, bei dem die zu öffnende Uhr in ein nur für diesen Zweck ge- eignetes Spannwerkzeug eingeklemmt und sodann der Uhrdeckel unter Zuhilfenahme eines Deckel- öffnungswerkzeuges gelüftet wird. 



   Bei bekannten, zum Halten von Uhren dienen- den Haltevorrichtungen sind die Klemmbacken nach dem Prinzip der Wäscheklammer um eine gemeinsame Achse schwenkbar gelagert und werden durch eine Druckfeder an die eingespannte
Uhr angepresst. Andere Vorrichtungen ver- wenden zur gegenseitigen Verstellung der Klemm- backen zu einem Gelenkviereck zusammen- geschlossene Gelenklaschen. Ferner ist eine Vor- richtung mit einer Backenparallelführung längs zweier Führungsbolzen bekanntgeworden, doch fehlen die Mittel zum sicheren selbsttätigen Festhalten des Werkstückes und Fixieren der Backen. 



   Auch die vorerwähnten Haltevorrichtungen erweisen sich als nachteilig, weil die Klemmung des Werkstückes durch die Federung der Backen allein unzureichend ist und infolge der exzentrischen Werkstückeinspannung ein Klemmen in den Backenführungen eintreten kann. Spezialwerkzeuge zum Öffnen verschraubbarer Uhrdeckel sind bisher nicht bekanntgeworden. Die zum Verschrauben von Muttern mit stirnseitigen Zapfenlöchern dienenden Zapfensteckschlüssel erweisen sich für den vorliegenden Zweck als unbrauchbar, weil die Zapfen in ihrer jeweils erforderlichen Entfernung nicht so festlegbar sind, dass sie fest in den vorgesehenen Ausnehmungen des Uhrdeckels sitzen. 



   Das der Erfindung zugrunde liegende Gerät umfasst nun ein Spann-und Deckelöffnungswerkzeug, welches ohne weiteres für alle in Betracht kommenden wasserdichten Uhren geeignet ist. Zu diesem Zwecke weist das Spannwerkzeug je zwei gegeneinander verstellbare, die Uhr in bekannter Art mittels einer Feder unter Vorspannung haltende und in dieser eingestellten Lage an Ansatzflächen 13 quer zur Einstellrichtung in einem Schraubstock unverrückbar festlegbare Halteorgane auf, wogegen das Deckel- öffnungswerkzeug zwei an einem Ende gelenkig verbundene Schenkel aufweist,

   die nahe ihrem freien Ende je ein quer zur Schenkelebene seitlich abstehendes Mitnehmerorgan tragen und mit letzteren durch ein die freien Schenkelenden 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Einsatzende in zwei Gabelzinken 26 geteilt ist.
Ein am freien Ende des Schenkels 22 um einen
Bolzen 27 verschwenkbarer und den Schenkel 21 durchsetzender Schraubenbolzen   28,   der nach einen Kreisbogen gekrümmt sein kann, trägt eine
Mutter   29,   durch deren Verstellung der Öffnungs- winkel der Schenkel   21,   22 geändert werden kann.
Um den Deckel der im Spannwerkzeug nach den Fig. 1-3 bzw.

   4 eingeklemmten wasser- dichten Uhr zu entfernen, bringt man vorerst durch Verschwenken der Schenkel 21, 22 des   Öffnungswerkzeuges   die Mitnehmerzähne 25 der beiden Einsätze 24 mit zwei der am Deckel- umfang diametral gegenüberliegend eingeschnit- tenen Rasten 30 in Eingriff. Hierauf zieht man mit Hilfe der Schraube 29 die   Schenkel 21, 22   so weit zusammen, als dies die Deckelrasten 30 zulassen, wodurch sich die Mitnehmerzähne 25 in den Rasten   ? C verankern   und daher ein Ab- gleiten des   Öffnungswerkzeuges   beim Öffnungs- vorgang verhindern.

   Wenn man nun die
Schenkel   21, 22,   als Handhabe benutzend, nahe dem Gelenkbolzen 20 umfasst, allenfalls auf deren
Schenkelteil oberhalb der Einsätze 24 mit der anderen Hand einen Druck zwecks sicherer
Führung des Werkzeuges ausübt, und dieses in der zum Lösen des Deckelschraubverschlusses erforderlichen Drehrichtung verschwenkt, gelingt das Öffnen des Deckels wegen des wirksamen langen Hebelarmes, den die Schenkel   21,   22 bilden, ohne besonderen Kraftaufwand. Die die freien Enden der Schenkel 21, 22 verbindende
Schraube 29 verleiht ihnen eine solche Festigkeit, dass die Schenkel auch bei der Ausübung grosser Kräfte, wie solche häufig beim Lüften stark verschraubter Deckel erforderlich sind, nicht nach aussen federn können, was ein Abgleiten vom Deckel zur Folge hätte. 



   Soll eine wasserdichte Uhr geöffnet werden, deren Deckel an Stelle der Rasten 30 einen nach einem gleichseitigen Vieleck geformten Rand aufweist, braucht man das Öffnungswerkzeug nur zu wenden und die Gabelzinken 26 an die Seitenflächen des Vieleckes beiderseits zweier gegenüberliegender Ecken anzusetzen, um in der gleichen Weise verfahren zu können. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Gerät zum Öffnen wasserdichter Uhren, bei dem der Deckel einer mittels eines Spannwerkzeuges festgehaltenen Uhr durch ein Deckel- öffnungswerkzeug gelüftet werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannwerkzeug mit je zwei gegeneinander verstellbaren, die Uhr in bekannter Art mittels einer Feder unter Vorspannung haltenden und in dieser eingestellten Lage an Ansatzflächen (13) quer zur Einstellrichtung in einem Schraubstock unverrückbar festlegbaren Halteorganen (1, 2 bzw.
    24) ausgestattet ist und das Deckelöffnungswerkzeug zwei an einem Ende gelenkig verbundene Schenkel (21, 22) aufweist, die nahe ihrem freien Ende je ein quer zur Schenkelebene seitlich ab- 1 stehendes Mitnehmerorgan (24) tragen und mit <Desc/Clms Page number 3> letzteren durch ein die freien Schenkelenden verbindendes Verstellorgan (28, 29) auf den Abstand der Angriffsstellen (30) am Uhrdeckel einstellund in diesem feststellbar sind. EMI3.1 backen (1, 2) des Spannwerkzeuges auf einem ausserhalb deren eigentlichen Führungsorgane (3, 4) gelegenen, aber eine zusätzliche Führung für die Klemmbacken (1, 2) darstellenden Tragorgan (5) angeordnet ist.
    3. Gerät nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf ihrer Wirkseite zu einer zweckmässig schräg unterschnittenen Stufe (11, 12) abgesetzten Klemmbacken (1, 2) durch eine mittlere Ausnehmung (9) je in zwei lediglich auf die Armbandbefestigungsbügel der Uhr wirkende Klemmleiste (10) geteilt sind.
    4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekenn- EMI3.2 quer zur Klemmbackenbewegungsrichtung gestellten Uhr eingerichtet sind.
    5. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugewendeten Längs- seitenwände (15) der einer Klemmbacke (1, 2) 'zugehörigen Klemmleisten (16) von innen nach aussen konisch zusammenlaufend angeordnet und zur Festklemmung der in der Längsrichtung des Spannwerkzeuges gehaltenen Uhr dienlich sind.
    6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Verstellorgan des Deckel- öffnungsorganes in an sich bekannter Weise aus EMI3.3 wirksam ist.
    7. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiderseits aus den Schenkeln (21, 22) vorstehenden Mitnehmerorgane (24) auf der einen Seite als Mitnehmerzahn (25), auf der anderen Seite jedoch als zweizinkige Gabel (26) ausgestaltet sind.
    8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiderseitigen Mitnehmerorgane (24) je aus einem in die Schenkel (21, 22) eingeh ssenen Einsatzstück aus gehärtetem Stahl herausgearbeitet sind.
AT163581D 1946-04-05 1946-04-05 Gerät zum Öffnen wasserdichter Uhren AT163581B (de)

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