AT163325B - Anordnung zur Gewährleistung der Betriebssicherheit von trockenen Gasbehältern und Erweiterung ihrer Verwendungsmöglichkeit - Google Patents

Anordnung zur Gewährleistung der Betriebssicherheit von trockenen Gasbehältern und Erweiterung ihrer Verwendungsmöglichkeit

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AT163325B
AT163325B AT163325DA AT163325B AT 163325 B AT163325 B AT 163325B AT 163325D A AT163325D A AT 163325DA AT 163325 B AT163325 B AT 163325B
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Alois Dipl Ing Dr Techn Barvir
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Alois Dipl Ing Dr Techn Barvir
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur Gewährleistung der Betriebssicherheit von   trockenen Gasbehältern   und
Erweiterung ihrer Verwendungsmöglichkeit 
Trockene Gasbehälter bestehen bisher im wesentlichen aus dem Mantel mit aufgesetztem, offenen Dach, der Scheibe, der Gaszuleitung mit dem Gebläse und der Gasableitung. Eingetretene Deformationen des Mantels, die häufig durch Bombardements verursacht wurden, sind meist nicht mehr vollständig zu beseitigen und anderseits ist der Wirkungsbereich der am Scheibenumfang eingebauten Abdichtungsvorrichtung nicht wesentlich zu erweitern. Die Folge davon ist ein stärkerer Gasdurchtritt zwischen Scheibenumfang und Mantelinnenfläche aus dem unter Überdruck stehenden, unterhalb der Scheibe liegenden Behälterteil in den oberhalb der Schiebe liegenden, der durch das durchbrochene Dach mit der Aussenluft in Verbindung steht.

   Damit wächst aber die Gefahr der Bildung eines explosiven Gas-Luftgemisches im oberhalb der Scheibe gelegenen Behälterteil, das beim Hochgehen der Scheibe durch das offene Dach ins Freie gedrängt wird. Durch diese Umstände scheint die Betriebssicherheit der trockenen Gasbehälter ganz wesentlich herabgesetzt. 



   Wie die Zeichnung-ein schematischer Radialschnitt durch einen trockenen Gasbehälterin dünn-vollen Linien darstellt, besteht die erfindungsgemässe Neuerung darin, dass der Gasbehälter mit einem gasdichten Dach versehen wird und vom oberen toten Raum des   Behälters-das   ist der Raum oberhalb der betriebstechnisch höchstmöglichen Lage der Scheibe S - ein Ableitungsrohr L, ein Verbindungsrohr V zur Zuleitung Z sowie ein Verbindungsrohr W zur Ab-   leitung. montiertwerden. Hiebeikann je nach dem   infolge des geplanten Betriebes zu gewärtigenden   Gasüber-und-unterdruck   ein bestehendes, offenes Dach D gasdicht gemacht werden, oder D zum Abfangen der Schneelast weiter belassen und ein gasdichtes Dach E unterhalb D eingezogen oder schliesslich D durch E ersetzt werden.

   Dabei kann jedes der drei Rohre L, V, W in einem anderen Radialschnitt liegen. Diese Rohre sind ferner mit wirkungsmässig regulierbaren Absperrvorrichtungen versehen zu denken. 



   Beim ersten Hochblasen der Scheibe S mit Gas wird sich oberhalb der Scheibe, infolge der nicht voll wirksamen Abdichtung längs des Scheibenrandes, ein Gas-Luftgemisch bilden, das, bei geschlossenem Rohre W durch das Rohr L abgedrückt, der industriellen Verwertung z. B. in Explosionsmotoren zugeführt oder an geeigneter Stelle unschädlich gemacht werden kann (z. B. durch Verwirbelung). Hiebei kann bei industrieller Verwertungsabsicht ein erwünschtes Mischungsverhältnis des Gas-Luftgemisches durch entsprechendes Öffnen der Absperrvorrichtung in der Leitung V erreicht werden. Bei nachfolgendem Überwiegen der Gasabgabe durch die Ableitung A gegenüber der Gaszufuhr durch   Z wird   die Scheibe S absinken und hiebei je nach Stellung der Absperrvorrichtungen in den Rohren L und   V   nur Luft oder Luft und Gas oder nur Gas ansaugen.

   In den beiden ersten Fällen wird oberhalb der Scheibe S wieder ein Gas-Luftgemisch entstehen. 



  Im dritten Fall füllt sich der Gasbehälter ober- 
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 früher der Raum unterhalb S nur mit Gas. Dieses wird beim nächsten Hochblasen der Scheibe S durch das Verbindungrohr W in die Ableitung   A   gedrückt. Der durch den oben erwähnten Gas-Luftrest bedingte perzentuelle Gehalt des durch das Verbindungsrohr W abgegebenen Gases an Luft wird bei Wiederholung des zuletzt geschilderten Arbeitsvorganges rasch auf Null absinken. 



   Jedenfalls wird durch die gasdichte Abdeckung des Behälters und die Montage der Rohre L,
V, W bei entsprechender Betätigung des Gebläses G und der Absperrvorrichtungen in L, V, W, Z und A einerseits die mit dem offenen Gasometer verbundene Knallgasexplosionsgefahr beseitigt und anderseits die Möglichkeit geboten, gesichert ein beliebiges Gas-Luftgemisch herzustellen sowie ein gewünschtes Verhältnis der Gasspannungen in den Behälterteilen oberhalb und unterhalb der Scheibe zu erreichen. Aus den Betriebsbedingungen und dem Zweck, dem der Gasbehälter dienen soll, wird sich ein verschieden starker Gas-Überdruck und bei Ansaugvorgängen auch Unterdruck errechnen lassen.

   Dem entsprechend wird die gasdichte Decke leichter oder schwerer auszubilden und der Mantel zu dimensionieren bzw. bei bestehendem Behälter an der Aussenwand zu verstärken sein. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Anordnung zur Gewährleistung der Betriebssicherheit von trockenen Gasbehälter und <Desc/Clms Page number 2> Erweiterung ihrer Verwendungsmöglichkeit, bestehend aus einem zusätzlichen, gasdichten Dach (E) und drei aus dem oberen toten Raum des Behälters austretenden, mit wirkungsmässig regulierbaren Absperrvorrichtungen versehenen Rohrleitungen : einem Ableitungsrohr (L), einem Verbindungsrohr (V) zur Gaszuleitung (Z), einem Verbindungsrohr (W) zur normalen Ableitung (A).
    2. Anordnung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem toten Raum unter- halb des gasdichten Daches (E) nur eines der drei angeführten Rohre abgeleitet ist.
    3. Anordnung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem toten Raum unterhalb des gasdichten Daches (E) irgend zwei der drei angeführten Rohre abgeleitet sind.
    4. Anordnung gemäss den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass statt ein zusätzliches, gasdichtes Dach (E) zu bauen, ein vorhandenes offenes Dach (D) gasdicht gemacht ist.
AT163325D 1948-06-01 1948-06-01 Anordnung zur Gewährleistung der Betriebssicherheit von trockenen Gasbehältern und Erweiterung ihrer Verwendungsmöglichkeit AT163325B (de)

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