AT163273B - Bauplatte für Wände oder Decken - Google Patents

Bauplatte für Wände oder Decken

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AT163273B
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Karl Specht
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Karl Specht
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  Bauplatte für Wände oder Decken 
Die Erfindung betrifft eine Bauplatte für Wände oder Decken. Es ist bereits bekannt, solche Platten an ihren Innenseiten mit Ausnehmungen zur Aufnahme einer Füllmasse zu versehen ; es hat sich aber gezeigt, dass hiedurch noch kein genügend sicherer Zusammenhalt zwischen den Platten und der Füllmasse erreicht wird.
Gemäss der Erfindung wird dieser Mangel auf einfache Weise dadurch behoben, dass diese Ausnehmungen als nahe den Stossstellen angeordnete Rillen von im wesentlichen kreisrundem
Querschnitt ausgebildet sind, wobei die Rillenwände an der der Stossstelle zugewendeten Seite derart nach innen zu verlängert sind, dass die Rillen Hinterschneidungen bilden, in denen die
Füllmasse sicher verankert wird.

   Auf diese Weise wird somit eine verlässliche Verbindung zwischen der Füllmasse und den Platten und daher zwischen den Platten untereinander geschaffen. 



   Bei einer   Wandkonstruktion   mit zwei aus Bauplatten bestehenden, knapp hintereinander angeordneten Schichten ist vorgeschlagen worden, die Platten an den Stossstellen innen mit vorstehenden Rippen mit verdickten Köpfen zu versehen, so dass gleichfalls Hinterschneidungen gebildet werden. Hier liegen jedoch keine im wesentlichen kreisrunde Rillen vor und überdies ist zwischen den einander gegenüberliegenden Platten, deren Rippen ineinander greifen, bloss ein relativ dünner Mörtelverguss geschaltet, der nicht als Füllmasse angesehen werden kann. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist ein lotrechter Schnitt durch eine Mauer nach der Linie   A-B   der Fig. 2, Fig. 2 ist ein waagrechter Schnitt an einer Stossstelle, Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine Decke, Fig. 4 ein hiezu senkrechter Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3. 



   Nach den Fig. 1 und 2 ist der Zwischenraum zwischen Schalsteinen 1 mit Kiesbeton od. dgl. 2 ausgefüllt. Die Schalsteine 1 sind an den Stossflächen mit Rillen 3 versehen, die mit Zementmörtel ausgegossen sind und zur Verstärkung mit Rundeisenstäben 4 versehen sein können, die mit der Decke bzw. dem Rost durch Haken verbunden sind. Nahe den Stossstellen sind an der Innenseite runde Rillen 5 vorgesehen, deren gegen die Stossstellen zu liegende Kanten 6 von der Aussenseite der Steine einen grösseren Abstand haben als die gegen den Mittelteil zu gelegenen Kanten 7. Die Rillen 5 gehen somit unmittelbar in die verstärkten Seitenteile an den Stossstellen der Steine über. Vermöge dieser Ausbildung werden an den Kanten 6 Hinterschneidungen gebildet und somit eine wirksame gegenseitige Verankerung der Steine durch die Füllmasse 2 bewirkt.

   Mittlere und seitliche Hohlräume 8 bzw. 9 sind vorgesehen. In letztere sind aufwärts und abwärts gebogene Zungen 10 von Verankerungseisen 11 eingeführt, die zweckmässig aus Flacheisen bestehen. Solche Verankerungseisen erhöhen insbesondere bei langsam abbindendem Füllmaterial 2 die Stabilität der Wände. Zur Erhöhung der Isolierwirkung können in der Mittelebene zu den Schalsteinen 1 parallele Isolierplatten   12,   die z. B. aus Heraklithplatten bestehen, verlegt sein. 



   Bei der Decke nach den Fig. 3 und 4 sind an der Unterseite Schalplatten 1 verlegt, die im Wesen gleich jenen nach Fig. 1 und 2 sind. An den Stossflächen greifen zweckmässig runde Falze 20 in entsprechende Rillen der Nachbarsteine ein. Die Schalsteine 1 werden auf Staffeln 13 verlegt, die von Unterlagshölzern 14 unterstützt sind. Hierauf wird der Kiesbeton 2 in entsprechender Höhe aufgetragen und in den Rillen 5 den statischen Verhältnissen entsprechend dimensionierte Armierungseisen 19 eingelegt. Als Isoliermaterial wird auf den Beton 2 eine Schichte 15 aus Glaswolle od. dgl. und darüber eine Schichte 16 aus Sägespänen od. dgl. aufgetragen, worüber ein   Belag 17,   z. B. aus Linoleum aufgebracht wird. In den Kiesbeton 2 können auch Heizungsrohre 18 verlegt werden. 



   Derartige Decken ermöglichen gegenüber Tramdecken erhebliche Holzersparnis, gegenüber Eisenbetondecken Eisenersparnis. Sie zeichnen sich durch geringes Gewicht aus, sind gut schallund wärmeisolierend, so dass eine besondere Schüttung entfallen kann. Ein wesentlicher Vorteil besteht ferner darin, dass die Betonschichten 2 der Decke und der Aussenmauern unmittelbar zusammenhängen. Die Holzschalung beschränkt sich auf die Staffeln 13, so dass auch in diesem Falle Bretterschalungen erspart werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Bauplatte für Wände oder Decken mit an ihrer Innenseite angeordneten, zur Aufnahme einer Füllmasse dienenden Ausnehmungen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Ausnehmungen als nahe den Stossstellen angeordnete Rillen von im wesentlichen kreisrunden Querschnitt ausgebildet sind, wobei die Rillenwände an der der Stossstelle zugewendeten Seite derart nach innen zu verlängert sind, dass die Rillen Hinterschneidungen zur Verankerung der Füllmasse bilden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT163273D 1946-04-17 1946-04-17 Bauplatte für Wände oder Decken AT163273B (de)

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