AT163118B - Schaltungsanordnung Überwachung periodisch arbeitender Unterbrechereinrichtungen in elektrischen Stromkreisen, insbesondere von Unterbrechersummern - Google Patents

Schaltungsanordnung Überwachung periodisch arbeitender Unterbrechereinrichtungen in elektrischen Stromkreisen, insbesondere von Unterbrechersummern

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AT163118B
AT163118B AT163118DA AT163118B AT 163118 B AT163118 B AT 163118B AT 163118D A AT163118D A AT 163118DA AT 163118 B AT163118 B AT 163118B
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AT
Austria
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relay
interrupter
winding
circuit arrangement
monitoring
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Hans Dipl Ing Edler
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Kapsch Telephon Telegraph
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zur Überwachung periodisch arbeitender Unterbrechereinrichtungen in elektrischen Stromkreisen, insbesondere von   Unterbrechersummern   
Für die Erzeugung von   Wechselspannung   n   mittlerer und höherer Tonfrequenzen bei geringer Leistung, z. B. zur Zeichengabe in Fernmeldeanlagen, werden vielfach elektromagnetische Selbstunterbrecher angewandt. Da die einwandfreie Zeichengabe vermittels der so erzeugten Wechselspannungen sehr oft (z. B. in Fernmeldeanlagen) von grosser Bedeutung ist, soll die einwandfreie Arbeitsweise der betreffenden Erzeuger zwecks Anzeige von Störungen oder zur selbsttätigen Umschaltung auf Ersatzeinrichtungen im Störfall überwacht werden. 



   Eine derartige Überwachung ist aber wegen der geringen Leistung mit einfachen Mitteln nicht möglich. Für den Betrieb genügt jedoch meistens die Überwachung der Arbeitsweise der Unterbrecherkontakte, da diese die hauptsächlichste Fehlerquelle bilden. Diese Überwachung ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung. 



   Erfindungsgemäss wird die Arbeitsweise des Schalters der Unterbrechereinrichtung in der Weise überwacht, dass die niederohmige Wicklung eines Überwachungsrelais in Reihe mit dem Unterbrecherschalter, die hochohmige Wicklung eines zweiten Überwachungsrelais parallel zum Unterbrecherschalter angeordnet wird. Durch diese Anordnung wird bewirkt, dass bei ordnungsgemässer Funktion des Unterbrecherschalters beide Schaltmittel (Relais) durch dessen abt wechselndes Schliessen und Öffnen in rascher Folge, Stromstösse erhalten. Die Wicklungen der beiden Relais sind so bemessen, dass diese mit dem zeitlichen Mittelwert des Stromes ansprechen. 



  Die Abfallzeiten der Relais sind kleiner als die Dauer des Kurzschlusses der Wicklung des erstgenannten bzw. die Dauer der Senkung der Stromstärke in der Wicklung des zweitgenannten-Überwachungsrelais, so dass beide Relais während der Dauer der einwandfreien Funktion des Unterbrecherschalters angezogen sind und bleiben und dadurch die richtige Arbeitsweise des Unterbrecherschalters kennzeichnen. 



   In bekannter Weise können die induzierten Wechselspannungen durch Aufbringen je einer zusätzlichen Wicklung auf jedem der beiden Überwachungsrelais abgenommen werden.
Durch sinngemässe Schaltung lässt sich die. 



  Überwachung des Unterbrecherschalters er-   findung, sgrnäss   mit nur einem Relais   ausführen ;   wobei dieses Relais mit zwei zueinander im entgegengesetzten Sinne magnetisierenden.. Wick-   lungen ausgerüstet wkd,   von denen, die nieder-   ohmige   in Reihe und die hochohmige parallel zum Unterbrecherschalter liegen. Die Wicklungen. sind   erfindungsgemäss   so bemessen, dass nicht nur eine Differentialwirkung eintritt, sondern eine vollständige Ummagnetisierung des Relais., mit einander entgegengesetzt gleichen Amplituden stattfindet.

   Da die beiden Wicklungen, mit verschiedenen Windungszahlen und. verschiedenen Widerständen ausgeführt sind, werden also die bei der abwechselnden : periodischen Erregung des Relais über dieselben entstehenden Augenblickswerte der   Anzugskräfte wegen   des unterschiedlich   vorsichgehenden   zeitlichen   Verlaufes'des Strom...   anstieges verschieden gross sein, entsprechend der jeweiligen Dauer der ordnungsgemäss aufeinanderfolgenden Schliessungen und Öffnungen des Unterbrecherschalters. Es ergibt sich'daraus somit für diesen   ordnungsgemäss,   vorsichgehenden Betriebsablauf ein bestimmter Mittelwert der Anzugskräfte.

   Die Wicklungen des Relais sind nun so   00.   messe dass dieser Mittelwert'der stossweisen Anzugskräfte kleiner bleibt als der Ansprechwert für das Relais bei konstanter Erregung desselben über seine Wicklungen, wie sie   im : Störungalle   auftritt, also entweder bei dauerndem Kurzschluss der   hochohmigen Wickhing   bei dauerndem   Schaherschlnss   oder dauernd   konstanter : En) Egung     über die niederohmige. Wicklung infolge   dauernder Unterbrechung am Schalter. 



   Es wirkt also erst   beiAuftr. etn, eÌner Störung   die   eine oder die andere Wicklung so weit, dass. das. Rs-   lais anzieht und damit die Störung kennzeichnet, worauf die Ersatzeinrichtung durch eine zugeordnete Umschalteinrichtung in Betrieb gesetzt werden kann. 



   Im   störungsfreien-Betrieb des Unterbrechers   arbeitet das Relais, wie oben schon erwähnt, mit 

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 vollständiger Umkehrung seines Magnetfeldes, so dass auch in diesem Falle die erzeugte Wechsel- spannung an einer zusätzlichen dritten Wicklung abgenommen werden kann. 



   Durch die zum Unterbrecherschalter parallel liegende hochohmige Wicklung verbleibt aber bei   Öffnen   desselben ein Reststrom, der die einwandfreie Funktion des Unterbrechers gefährden kann.
Aus diesem Grunde wird der Unterbrecher bei
Ausbildung desselben als elektromagnetischer
Selbstunterbrecher mit einer zweiten, im Gegensinne zur ersten magnetisierend wirkenden Wicklung (bei   Differentialsummern   bekannt) versehen, wodurch sicheres Abfallen seines Ankers (Blatt-   feder od. dgl. ) bewirkt wird.   



   Da der elektromagnetische Selbstunterbrecher, wie die Figuren zeigen, lediglich als Unterbrecher wirkt, kann   er mit einer Kupferdämpfung bzw.   einer dämpfenden   Kurzschlusswicklungversehenwerden,   weil von seinen Magnetwicklungen keine induzierte Wechselspannung abgenommen wird ; die Abnahme derselben erfolgt vielmehr von den zusätzlichen Wicklungen eines der beiden bzw. von der des gemeinsamen Überwachungsrelais. 



   Nachfolgend werden als Beispiele zwei Ausführungsformen der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung für elektromagnetische Summer gezeigt und beschrieben, wobei lediglich die zum Verständnis notwendigen grundsätzlichen Schaltmittel dargestellt sind. 



   In Fig. 1 ist ein Summer mit zwei Überwachungsrelais schematisch dargestellt. Der Summer SU ist mit zwei Wicklungen   SU,   und   SU2   ausgeführt, die im zueinander entgegengesetzten Sinne magnetisierend wirken (durch Richtungspfeile   1   und   11   symbolisiert). Die niederohmige Wicklung Al des Überwachungsrelais A überwacht den Schluss des Unterbrecherschalters su, dagegen überwacht die hochohmige Wicklung   Si   des Überwachungsrelais B die Öffnung des Unterbrecherschalters su. Beim Einschalten spricht der Summer SU in Reihe mit der Wicklung Al an : Stromlauf 1 : Minus,   U,   su,   Al, +   (Erde). 



   Beim Öffnen des Unterbrecherschalters su wird Überwachungsrelais B erregt : Stromlauf 2 : Minus,   SUD SU2, BD Al) +   (Erde). 



   Arbeitet der Unterbrecher richtig, dann bleiben 
 EMI2.1 
 bzw. 7, 8 abgenommen werden. 



   Die zueinander parallel geschalteten Schalter al und bl bleiben offen, während die in Reihe liegenden Schalter a2 und b2 geschlossen bleiben. 



  Eine Unterbrechung zwischen den Klemmen 1 und 2 (Überwachungsstelle   1)   oder ein Schluss zwischen den Klemmen 3 und 4 (Überwachungsstelle   2)   ist somit das Kennzeichen für die richtige Arbeitsweise der Unterbrecherschaltung. 



   In einem Störungsfalle sei beispielsweise der Unterbrecherschalter dauernd geschlossen, es kann daher nur Überwachungsrelais   A   über Wicklung Ai ansprechen, Relais B fällt im Kurz- schluss durch su ab. Schalter bl wird geschlossen,   (ar   bleibt offen). Schalter      öffnet   (as   bleibt geschlossen), an beiden Überwachungsstellen wird also eine Störung signalisiert. 



   Im andern Störungsfalle sei der Unterbrecherschalter dauernd geöffnet. Überwachungsrelais B zieht daher dauernd an, Relais   A   fällt ab, da der schwache Reststrom im Stromlauf 2 weder zum Anzug, noch zum Halten für Relais   A   ausreicht.
Schalter al ist also geschlossen (bl offen). Schalter   a   ist offen   (   geschlossen) ; auch in diesem Falle wird also an beiden Überwachungsstellen 1 und 2 (Klemmen   1,   2 und 3, 4) die Störung des Unterbrechers angezeigt. Erforderlichenfalls kann auch selbsttätig auf eine Ersatzeinrichtung   umge-   schaltet werden. 



   Die Fig. 2 zeigt schematisch einen Summer mit nur einem Überwachungsrelais. Das Überwachungsrelais R ist mit 3   Wicklungenausgestattet.   



  Die niederohmige Wicklung Ri magnetisiert beispielsweise im Sinne von   1,   dann magnetisiert die hochohmige Wicklung      im entgegengesetzten Sinne   11.   Die erstere überwacht den Schluss, die zweite die Öffnung des Unterbrecherschalters su. 



  Bei richtiger Funktion des Unterbrecherschalters su bleibt R im abgefallenen Zustand, so dass die beiden Schalter ri und   f   nicht betätigt und daher die beiden Überwachungsstellen 1 und 2   (Klemmen 1, 2 und 3,   4) auch nicht beeinflusst werden. 



   In jedem der beiden Störfälle, Unterbrecherschalter su dauernd geschlossen oder dauernd offen, kommt nur eine der beiden Wicklungen Ri bzw.   jKg   zur Wirkung. In jedem der beiden Störfälle zieht Relais R an und betätigt die Schalter   "1   und   r2.   An der Wicklung R3 (Klemmen 5 und   6)   kann die induzierte tonfrequente Wechselspannung abgenommen werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schaltungsanordnung zur Überwachung der Arbeitsweise periodisch arbeitenden Unterbrecher in elektrischen Stromkreisen, insbesondere Unterbrechersummem, dadurch gekennzeichnet, dass durch Einschaltung einer niederohmigen Relaiswicklung in Reihe mit dem Unterbrecher und einer hochohmigen Relaiswicklung parallel zum Unterbrecher das rasch aufeinanderfolgende   Öffnen   und Schliessen des Unterbrechers überwacht wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Relaiswicklungen auf einem gemeinsamen Relais so angeordnet sind, dass sie das Relais im entgegengesetzten Sinne magnetisieren und so bemessen sind, dass nicht nur eine Differentialwirkung eintritt, sondern eine vollständige Umpolung des Magnetfeldes mit gleich grosser, entgegengesetzter Amplitude stattfindet.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei störungsfreiem richtigem Arbeiten des Unterbrecherkontaktes und Verwendung zweier Über- <Desc/Clms Page number 3> wachungsrelais (Relais A, B) beide ansprechen bzw. dass bei Verwendung nur eines gemeinsamen Überwachungsrelais (R) dieses nicht zum Ansprechen kommt.
    4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbstunterbrechereinrichtung mit einer Gegenwicklung ausgerüstet ist, um trotz des schwachen Restfehlstromes, der durch das parallel zum Unterbrecherkontakt liegende Schaltmittel (Relais B, bzw. Wicklung Rz des Relais R) verursacht wird, ein sicheres Abfallen des Ankers zu bewirken.
    5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektromagnetischer Selbstunterbrecher, von dessen Magnetwicklung keine Wechselstromabnahme stattfindet, mit einer dämpfenden Kurzschlusswicklung versehen wird, so dass er lediglich als Stromstossgeber für die auch als Übertrager dienenden Überwachungsrelais (A, B bzw. R) wirkt.
AT163118D 1947-02-03 1947-02-03 Schaltungsanordnung Überwachung periodisch arbeitender Unterbrechereinrichtungen in elektrischen Stromkreisen, insbesondere von Unterbrechersummern AT163118B (de)

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