AT163071B - Neuzeitliche Holzdacheindeckung - Google Patents

Neuzeitliche Holzdacheindeckung

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AT163071B
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Carl Dipl Ing Ringe
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Carl Dipl Ing Ringe
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  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


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Die Erfindung soll den jetzt und wahrscheinlich noch in späteren Jahren gerade bei der Eindeckung von Häusern aufgetretenen Mangel an Zementund gebrannten Dachziegeln, ferner den Holzmangel, durch ein zweckmässiges Leichtdach beheben. Anderseits können aber auch die immer mehr in den Vordergrund tretenden Holzhäuser, sofort bei ihrer Errichtung mit der erfindunggemässen Holzdacheindeckung versehen werden. 



   Das hier erfundene Rippenbretterdach wird nach erfolgter Auflegung gut mit Öl getränkt und dann mit einem farbigem Dachlack dauerhaft   gegen Witterungseinflüsse gutdeckend überstrichen,   was der Hauseigentümer auch selbst, also ganz ohne Fachleute, besorgen kann. Dasselbe gilt auch für die eventuell im Laufe der Jahre auftretenden Dachreparaturen, wie z. B. Anfaulen der ja an sich kurzen Dachbretter und Deckleisten, die ebenfalls vom Hauseigentümer selbst leicht ausgewechselt werden können, ohne dabei grössere Dachflächen aufdecken zu müssen. 



   Das sind die besonderen Vorzüge der vorliegenden Erfindung gegenüber bisherigen Ausführungen. Es handelt sich hier um ein reines Bretter-Leichtdach, welches keine mit besonderen Maschinen auszuarbeitende Vorarbeiten erforderlich macht. 



   Dieses Rippen-Bretterdach kann auch auf jedes bestehende alte Dach ohne Umkonstruktion desselben aufgelegt werden, aber auch nach Jahren wieder abgenommen und durch eine andere Eindeckung ersetzt werden. 



   Die Konstruktion geht wie folgt vor sich : Die übliche Dachlattung 1 wird, abweichend von der sonstigen Entfernung, auf zirka   1. 00 m   Abstand, also auf dreifache gewöhnliche Ziegellänge, auf im Abstand von zirka 0-70 70 m liegende Dachsparren aufgenagelt. In der Mitte zwischen den Sparren wird alsdann ein Unterstützungsbrett 2 auf die Dachlatten genagelt, welches aber um 1 cm dünner ist, als das über den Sparren in der Längsrichtung derselben verlegte bzw. auf die Dachlattung aufgenagelte Bohlenbrett 3, welches zur Auflage der Dach-Querbretter 4 dient. Dann werden die in der Langseite nach dem in Fig. 3 dargestellten Muster, durch Kopf-oder Kronen- fräser ausgefrästen Querbretter von ganz beliebiger Breite als Einschubbretter lose verlegt, bzw. nach vorherigem Bestreichen mit einem Klebeteer dicht angepresst.

   Diese Querbretter 4 haben alle eine Länge von nur   0, 70 m   und haben in der Mitte über dem Unterstützungsbrett 2 einen Senkungsbzw. Durchbiegungsspielraum 5 von   etwa l   cm frei gelassen, um den Querbrettern bei etwa auftretenden Lasten (z. B. Schnee) die elastische Durchbiegung zu gestatten. 



   Auch die Art der Querbrettausfräsung verdient hervorgehoben zu werden, da dieselbe so ausgebildet ist, dass die Bretter in einer Ebene verlegt werden und dass trotz der oberen Fuge 6 das darüber rinnende Wasser nicht eindringen kann. 



  Die Stösse der so aneinandergefügten Querbretter sollen in der Brettmitte mit z. B. Blechspitzklammern 7 zusammengehalten werden, um jedes Verschieben der Bretter untereinander unmöglich zu machen. 



   Zum Abschluss wird nun über die Querbrettstösse, die an den Seiten abgefasste Deckleiste bzw. 



  Deckbrett 8 aufgeschraubt, um auch hier das Dach gegen eindringende Nässe abzudichten, anderseits die ganze Brettlage an den Kopfenden gegen Verschiebungen zu sichern. 



   Der First wird in bekannter Weise durch gegeneinander stossende Bretter 9 abgedeckt. 



   Das Dach ist nun bis auf den Anstrich fertig eingedeckt. Es ist hierauf mit farbigem Carbolineum gut deckend mehrmals zu streichen, oder, wie in Holland üblich, zu ölen und mit farbigem Dachlack, der Gegend angepasst, zu überstreichen. 



  Es ist ratsam, vorher alles Holzwerk mit einem Feuerschutzmittel zu imprägnieren. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Neuzeitliche Holzdacheindeckung aus leichten, gegenseitig miteinander durch Klammern verbundenen, besonders gefrästen Brettern, die auf in Sparrenrichtung verlaufenden Leisten verlegt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Bretter, nur durch schwache Hafte gesichert, lose auf den Leisten aufliegen, um bei auftretenden Lasten sich elastisch durchbiegen zu können. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT163071D 1946-08-12 1946-08-12 Neuzeitliche Holzdacheindeckung AT163071B (de)

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