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Mauerwerksisolierung gegen Bodenfeuchtigkeit
Es sind zahlreiche, meist komplizierte Isolierungsarten bekannt, um das Mauerwerk gegen Bodenfeuchtigkeit zu isolieren, gleichgültig, ob dies schon beim Neubau vorgesehen oder nachträglich durch waagrechtes Durchsägen bzw.
Durchstemmen der Mauer und Einschieben der Isolierschicht durchgeführt wird.
Besonders einfach und dabei verhältnismässig wirksam ist eine Isolierungsart, bei der die Isolierschicht auf beiden Mauerflächen um einen das Übergreifen der Mauerfeuchtigkeit sicher verhindernden Betrag vorsteht. Diese Isolierung ist jedoch gegen die Wirkung des an der Mauer herablaufenden Regenwassers nicht wirksam.
Die Erfindung bezweckt nun die angeführte verhältnismässig einfache Isolierungsart zu ver- bessern.
Die wesentliche Ausbildung gemäss der Erfin- dung besteht darin, dass zumindest über dem vorragenden Isolierschichtstreifen, vorteilhaft aber auch unter demselben, oder eine diesen in einer Nut aufnehmende, unmittelbar am unverputzten Mauerwerksverband anliegende, vorteilhaft zwecks Wasserablaufes abgedachte Schutzleiste vorgesehen ist, an die der Verputz anschliesst.
Statt Leisten können auch Streifen eines entsprechend steifen Werkstoffes z. B. Eternit, verwendet werden, die zum Teil im Mauerwerk selbst gefasst sind und den vorragenden Streifen der Isolierschicht abdecken.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1-3 in Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Schnitt durch eine Aussenmauer 1 links mit dem Verputz 2 mit einem Unterbodengeschoss. Die Isolierung 3 ist hier so gelegt, dass sie mit dem Untergurt des Trams 6 eben liegt. 7 ist der Blindboden, 8 der Fussbodenbelag des Erdgeschosses. Die Isolierung 3 ragt beiderseits der Mauer 1 mit einer Streifenbreite von etwa 5 cm vor. Aussen ist über dem Streifen eine Leiste 4 mittels Mauerhaken 5 oder in sonst geeigneter Weise angebracht. Vorteilhaft ist die Leiste abgedacht, damit das Regenwasser ablaufen kann. Der Verputz 2 setzt ober der Leiste an, so dass er von dem Sockelverputz durch die Isolierung und die Leiste getrennt ist.
Fig. 2 zeigt rechts eine Ausführung, bei der ober und unter der vorstehenden Isolierung je eine Leiste 4,4'vorgesehen ist. Es kann unter Umständen auch nur unter der Isolierung die Leiste 4'als Stützleiste vorgesehen sein. Die Leiste kann auch mit einer Nut versehen sein, die die Isolierung aufnimmt. Fig. 3 zeigt rechts eine diesbezügliche Ausführung, nur ist die ganze Leiste hier aus den Leisten 4, 4'und der Deckleiste 4"zusammengesetzt.
Fig. 2 zeigt links ein Beispiel, bei dem die Isolierschicht 3 und die Leiste 4 aus Eternit od. dgl. nur um die Verputzstärke über das Ziegelmauerwerk vorragen, so dass diese mit der äusseren Verputzfläche eben liegen. Fig. 3 zeigt links eine Ausführung, bei der der Sockelverputz 2'bis zur Isolierschicht stärker gehalten ist, so dass diese samt dem sie oben abdeckenden Isolierstreifen 4 aus Eternit unten mit dem Sockelverputz eben liegt, oben jedoch etwa 2 cm vorsteht.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Mauerwerksisolierung gegen Bodenfeuchtigkeit sowohl bei Neubauten als auch zur nachträglichen Anbringung durch Durchschneiden des Mauerwerkes und Einfügen von Isolierschichten, bei der die Isolierschicht (z. B. Teer- pappe od. dgl. ) auf beiden Mauerflächen ohne Verputz gerechnet um einen, das Übergreifen der Mauerfeuchtigkeit sicher verhindernden Streifen (2 bis 5 cm) vorsteht, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest über den vorragenden Isolierschichtstreifen, vorteilhaft aber auch unter demselben oder eine diesen in einer Nut aufnehmende, unmittelbar am unverputzten Mauerwerksverband anliegende, vorteilhaft zwecks Wasserablaufes abgedachte Schutzleiste vorgesehen ist, an die der Verputz anschliesst.
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