<Desc/Clms Page number 1>
Wasch-bzw. Entfettungsmaschine, insbesondere für kleine Gegenstände
Die Erfindung betrifft eine Wasch-bzw. Entfettungsmaschine insbesondere für kleine Gegenstände, wie Massenerzeugnisse aus Metall, Glas u. dgl., die hierzu lose oder mittels eines Korbes in eine Kammer eingebracht werden. Bekannte Vorrichtungen dieser Art besorgen das Waschen mit Lauge und das Nachspülen mit Wasser durch Strahldüsen in getrennten Kammern, denen meist noch eine dritte Kammer zur Trocknung des Arbeitsgutes mittels Heissluft angeschlossen ist, so dass die gesamte Einrichtung viel Raum beansprucht, teuer und daher nur dann wirtschaftlich ist, wenn grosse Mengen von Gegenständen laufend zu behandeln sind.
Die Erfindung bezweckt, die erwähnten Arbeitsgänge mit einfacheren Mitteln in unmittelbarer Aufeinanderfolge zeit-und raumsparend in einer auch für geringeren Bedarf geeigneten Weise durchführen zu können und erreicht dies dadurch, dass der Waschraum aus einem geschlossenen, einen Überlauf sowie einen Luftabzug aufweisenden Behälter besteht, der Düsenrohre für die Zuführung der Waschflüssigkeit, des Spülwassers und gegebenenfalls von Heissluft besitzt und zwei Bodenventile für die Ableitung der Waschflüssigkeit und des Spülwassers aufweist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann zur Steuerung der Bodenventile, des Kreislaufes der Waschflüssigkeit, der Frischwasserzuführung sowie gegebenenfalls der Heissluftzuleitung ein einziger Betätigungshebel vorgesehen sein, dessen Schaltstellungen je einer Arbeitsstufe entsprechen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform im Schnitt dargestellt.
In einem aus Blech bestehenden Kasten 1 der im unteren Teil mit einem wärmeisolierenden Mantel 2 versehen ist, ist unterhalb eines Deckels 3 ein Behälter 4 mit Rosteinsatz 5 frei hängend eingebaut, in den die zu behandelnden Gegenstände vorteilhaft mittels eines Korbes eingebracht werden. Der untere Teil des Kastens 1 ist zur Aufnahme der Waschflüssigkeit bestimmt
EMI1.1
eine Pumpe 7 die Waschflüssigkeit ansaugt, um sie durch eine Steigleitung 8 mit Schieber 9 in eine aus vier Ästen bestehende, in sich geschlossene Leitung zu drücken, deren Äste 10 einander gegenüberliegend an der Innenwand des Behälters 4 liegen, während die Äste 11 ausserhalb des Behälters befindliche Querverbindungen darstellen. Die Rohre 10 weisen gegen das Innere des Behälters gerichtete Strahldüsen 12 auf.
In ähnlicher Anordnung und Ausführung ist nahe dem oberen Rande des Behälters 4 eine Verteilungsleitung 13, 14 mit Strahldüsen für das Spülwasser vorgesehen, das durch ein Rohr 15 mit Schieber 16 zugeführt wird.
Zwischen den beiden Ringleitungen für die Waschflüssigkeit und das Spülwasser ist eine dritte Ringleitung 17 für Heissluft angeordnet, deren Äste durchwegs ausserhalb des Behälters 4 liegen und Stutzen 18 aufweisen, die in den Behälter münden. Die Heissluft wird durch eine Leitung 18 mit Schieber 19 zugeführt. Neben dem Deckel 3 ist ein Entlüftungsrohr 20 und am Randflansch des Behälters 4 ist ein Überlaufrohr 21 angesetzt, das unter den Spiegel der Waschflüssigkeit reicht. An der tiefsten Stelle des unterhalb des Rostes 5 geneigten Behälterbodens ist ein Stutzen vorgesehen, dessen untere Abschlussplatte zwei Öffnungen aufweist, an deren eine ein Rohr 22 angesetzt ist, das in den Abwasserkanal mündet.
Die beiden Öffnungen sind als Sitze für Ventilteller 23, 24 ausgebildet, deren Spindeln in geeigneter Weise an dem Stutzen bzw. im Rohr 22 gelagert sind und durch Kurvenscheiben 25, 26 angehoben werden können, welche auf einer Welle 27 befestigt sind, die durch eine Handkurbel 28 gedreht werden kann.
Die in den Behälter 4 eingebrachten Gegenstände können bei geschlossenem Ventil 24 und eingeschalteter Pumpe 7 überspült werden, wenn das Ventil 23 offen ist oder nach dem Schliessen auch dieses Ventil zur Gänze unter die Ent- fettungslösung gesetzt werden. Nach dem Ablassen der Waschflüssigkeit durch das Ventil 23 und Schliessen desselben können die Gegenstände unmittelbar anschliessend bei geöffnetem Ventil 24 entweder mit Frischwasser gespült oder bei geschlossenem Ventil auch ganz unter Wasser gesetzt werden, worauf nach Entleerung des Behälters durch Öffnen des Ventils 24 und des Schiebers 19
<Desc/Clms Page number 2>
sofort das Trocknen mit Heissluft vorgenommen werden kann, sofern dies notwendig ist.
Die Welle 27 kann dazu benutzt werden, um auch die Pumpe und die Absperrorgane 16, 19 zu schalten, was auf elektrischem Weg in einfacher Weise geschehen kann, indem auf die Welle eine mit Kontakten versehene Schaltwalze aufgeschoben wird, um die unterbrochenen Stromkreise, welche den zu regelnden Teilen zugeordnet sind, zu schliessen. Statt die Pumpe ein-und auszuschalten, kann bei ständig laufender Pumpe auch der Schieber 9 geschaltet werden. Diese Regelung gestattet eine Vereinfachung der Bauart, indem die Heissluft bei geschlossenem Schieber 9 durch die Ringleitung 10, 11 in den Behälter 4 eingeführt wird. In diesem Falle entfällt die mittlere Ringleitung 17 samt den Stutzen 18 und es mündet das Zuführungsrohr für die Heissluft in die Leitung 8, wie dies bei 29 strichpunktiert angedeutet ist.
Die Trockenluft wird einem Gebläse entnommen und in einem Wärmeaustauscher erhitzt.
Dies kann, gegebenenfalls nur zusätzlich, auch durch oberhalb des Spiegels der Waschflüssigkeit eingebaute Rohrschlangen geschehen, durch welche die Pressluft vor ihrem Eintritt in den Behälter geleitet wird. Die von der heissen Waschflüssigkeit ausgestrahlte Wärme geht auf die in den Rohrschlangen strömende Luft über, während die kühleren Rohrschlangen das Überschäumen der heissen Lauge dadurch verhindern, dass sich der Schaum an den Rohrschlangen abkühlt und auflöst.
Der Handkurbel 28 sind entsprechend den
Schaltstellungen eine Anzahl von Rasten zugeordnet, nach welchen die Schaltstellungen schnell und bequem vorgenommen werden können. Die vollkommene Unterbadsetzung der Gegenstände ist von besonderem Vorteil, wenn diese Aushöhlungen aufweisen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Wasch-bzw. Entfettungsmaschine, insbesondere für kleinere Gegenstände, bei der die Waschflüssigkeit im Kreislauf gegen das Gut gespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Waschraum aus einem geschlossenen, einen Überlauf sowie einen Luftabzug aufweisenden Behälter (4) besteht, der Düsenrohre (10, 13, gegebenenfalls 18) für die Zuführung der Waschflüssigkeit, des Spülwassers und gegebenenfalls von Heissluft zum Trocknen besitzt und zwei Bodenventile (23, 24) zur Unterflüssigkeitssetzung der Gegenstände und für die getrennte Ableitung der Waschflüssigkeit und des Spülwassers aufweist.
EMI2.1
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.