AT162968B - Zahnprothesenplatte - Google Patents

Zahnprothesenplatte

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  Zahnprothesenplatte 
Es ist jedem Zahnarzt und auch allen Zahnprothesenträgern bekannt, dass selbst eine im Anfang tadellos passende Zahnprothese nach längerer Zeit, oft schon nach Tagen, keinen guten Kiefer-und Gaumensitz mehr hat, manchmal sich sogar vom Gaumen weit abhebt, beim Lachen, Niessen oder Essen aus dem Munde springt und sogar durch den schlecht gewordenen Sitz so auf den Kiefer und die gesunden Zähne drückt, dass Schmerzen auftreten und die Zähne oft auch schadhaft werden. 



   Ursache dieses Übels ist die bei jedem Menschen und in jedem Alter auftretende fortwährende Ver- änderung aller Knochen, somit auch der Gaumenund Kieferknochen. Diese Veränderung vollzieht sich dauernd und ohne Unterbrechung, was am besten morgens wahrnehmbar ist. Zahnprothesen, welche am Abend beim Ablegen noch tadellos passten, gehen am Morgen oft nur schwer und unter Spannung oder Kammerdruck in den Mund. Manchmal geraten auch Speisereste zwischen Gaumen und Prothesenplatte, was gleichfalls unangenehm ist. 



   Alle diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung vermieden. Danach werden die wie bisher angewandten, aus Zahngummi oder Kunststoff bestehenden Prothesenplatten mit einer etwa   0. 5 mm   dicken Schichte eines bei 37   C noch thermoplastischen Kunststoffes so belegt, dass die Grenzschichte zwischen Prothesenplatte und dem thermoplastischen Kunststoff eine feste gegenseitige Verankerung darstellt, was je nach dem angewandten Gummiplattenmaterial durch einen Anstrich von Hämoglobin-, Ochsengallen-, Eiweisslösungen u. dgl. in bekannter Weise leicht erreichbar ist. Hiedurch wird diese Grenzzone etwa ebenso hart wie die Prothesenplatte und dadurch auf letzterer auch bei Körperwärme unverschieblich, während die dem Gaumen zugekehrte Seite thermoplastisch bleibt.

   Als für diesen Zweck geeignete Kunststoffe haben sich Vinylabkömmlinge und Polymerisate erwiesen, u. zw. vor allem Mischpolymerisate des Vinylchlorids oder die auf der Grundlage von Polyisobutylen aufgebauten Polymerisate. Auch Emulsionen solcher Kunststoffe haben sich für diesen Zweck als brauchbar erwiesen. Durch das Belegen der Prothesenplatte mit der erfindunggemässen Schicht kann auch die bisher übliche Modellierung der Gaumenfalten, Furchen u. dgl. auf der gaumenseitigen Prothesenfläche ausfallen, da die plastische Kunststoffschicht sich von selbst dem jeweiligen Gaumendessin anpasst.
Die erfindungsgemäss beispielsweise benützten Polyisobutylenpolymerisate sind vielfach als Klebstoffe angewendet worden.

   Es sollen aber diese Stoffe hier nicht als Klebstoffe, sondern als bildsame Schicht benützt werden, welche den kleinen Veränderungen des Gaumens nachgibt und dadurch immer ein sattes Aufliegen und damit einen guten Sitz der Prothese gewährleistet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Zahnprothesenplatte, dadurch gekennzeichnet, dass sie an der dem Gaumen zugekehrten Seite mit einer bei Körperwärme thermoplastischen Kunststoffauflage aus einem Vinylpolymerisat od. dgl. überzogen und so verbunden ist, dass diese auch bei Körperwärme unverschieblich festhaftet. 

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Claims (1)

  1. 2. Zahnprothesenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung der thermoplastischen Kunststoffauflage auf der Prothesenplatte durch einen Anstrich mit Hämoglobin-, Ochsengallen-, Eiweisslösungen od. dgl. erfolgt, wodurch sie an der Haftfläche ebenso hart wird wie die Prothesenplatte, während die dem Gaumen zugekehrte Seite thermoplastisch bleibt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162968D 1945-11-28 1945-11-28 Zahnprothesenplatte AT162968B (de)

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