AT345968B - Zahnprothese - Google Patents

Zahnprothese

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AT345968B
AT345968B AT719172A AT719172A AT345968B AT 345968 B AT345968 B AT 345968B AT 719172 A AT719172 A AT 719172A AT 719172 A AT719172 A AT 719172A AT 345968 B AT345968 B AT 345968B
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Saussenthaler Harry
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   PATENTANSPRUCH : 
Zahnprothese mit aus Kunststoff bestehender, die Zähne tragender Grundplatte,   dadurch     gekennzeichnet,   dass die Zahnprothese an der vom Kiefer bzw. Gaumen abgekehrten Seite mit einem farblos durchsichtigen Kunststoffmaterial,   z. B.   einem heisspolymerisierenden Material auf Basis von Methacrylsäureester-Copolymerisat, überzogen ist, wobei auch die Zwischenräume zwischen den einzelnen Zähnen mit dem Kunststoffmaterial ausgefüllt sind. 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 1>
    Die Erfindung betrifft eine Zahnprothese mit aus Kunststoff bestehender, die Zähne tragender Grundplatte.
    Die Zahnprothesen, die in herkömmlicher Art nach einem Gipsabdruck durch entsprechend erfolgte Formung der Grundplatte, in welche die einzelnen im Dentalhandel erhältlichen Zähne einsetzbar sind, hergestellt werden, werden nach längerem Tragen rissig, wobei die Grundplatte sogar Sprünge aufweisen kann, und verfärben sich zufolge der Ansammlung von Speiseresten und Mikroben in den Zahnzwischenräumen, welche auch bei noch so sorgfältiger Behandlung mit Zahnbürste und Reinigungsmitteln nicht zur Gänze gereinigt werden können.
    Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Zahnprothese zu schaffen, welche sowohl haltbarer als auch in hygienischer Hinsicht vorteilhafter ist als die bisher üblichen Zahnprothesen.
    Die Zahnprothese ist daher erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnprothese an der vom Kiefer bzw. Gaumen abgekehrten Seite mit einem farblos durchsichtigen Kunststoffmaterial, z. B. einem heisspolymerisierenden Material auf Basis von Methaerylsäureester-Copolymerisat, überzogen ist, wobei auch die Zwischenräume zwischen den einzelnen Zähnen mit dem Kunststoffmaterial ausgefüllt sind.
    Auf diese Weise wird besonders vorteilhaft verhindert, dass sich Speisereste in den Zahnzwischenräumen festklemmen können und sich ein hässlicher und gesundheitsschädlicher Zahnbelag bilden kann.
    Ausserdem erlangt hiedurch die Zahnprothese eine wesentliche Verstärkung bzw. eine grössere Festigkeit, wodurch deren Haltbarkeit erhöht wird.
    Die Herstellung der erfindungsgemässen Zahnprothese erfolgt in der Weise, dass das farblose, durchsichtige Kunststoffmaterial nach einem Abdruck der zu überziehenden Zahnprothese vorgeformt und hienach auf die Zahnprothese durch Polymerisieren oder mittels eines Klebstoffes aufgebracht wird, worauf gegebenenfalls der Überzug nach dem Aushärten noch nachpoliert wird.
    Das durchsichtige farblose Kunststoffmaterial kann jedoch auch in flüssiger Form auf die Prothese aufgebracht, dann ausgehärtet und gegebenenfalls entsprechend nachbehandelt werden.
    Der Überzug aus dem farblosen, durchsichtigen Kunststoffmaterial, das in vorteilhafter Weise das im Handel unter der Markenbezeichnung"Paladon"erhältliehe heisspolymierisierende Material auf Basis von Methaerylsäureester-Copolymerisat sein kann, ist sowohl auf neue als auch auf getragene Zahnprothesen aufbringbar, wobei jedoch in letzterem Falle die Zahnprothese sorgfältigst gereinigt und desinfiziert werden muss. Winzige Altersrisse und kleine, aus Bläschen entstandene Löcher in Altprothesen werden durch den Belag geebnet und geglättet. Das Überziehen der Zähne neuer Prothesen unter Ausfüllung der Zahnzwischenräume mit dem farblos durchsichtigen Kunststoffmaterial hat den grossen Vorteil, die Stabilität der neuen Prothese von vornherein zu vergrössern und die Bruchgefahr zu vermindern.
    Durch den Überzug werden die bisher in der Grundplatte einzeln eingesetzten Zähne miteinander und mit der Grundplatte zusätzlich verbunden. Relativbewegungen der Zähne zueinander bzw. zur Grundplatte beim Kauen, insbesondere beim Aufbeissen auf harte Speiseteilchen, die auch zum Bruch neuer Prothesen führen, werden ausgeschaltet. Auch in die Zwischenräume zwischen den Zähnen neuer Prothesen dringen bei der bisher üblichen Ausbildung Speisereste ein, deren vollständige Entfernung nicht immer sofort möglich ist. Unschöne Verfärbungen und im Extremfall Mundgeruch können die Folge sein.
    Die erfindungsgemäss überzogene neue Prothese ist demgegenüber sowohl in ästhetischer als auch in hygienischer Hinsicht einwandfrei und weist, wie erwähnt, auch eine wesentlich verlängerte Lebensdauer auf. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT719172A 1971-08-24 1972-08-21 Zahnprothese AT345968B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE7132314 1971-08-24

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Publication Number Publication Date
ATA719172A ATA719172A (de) 1978-02-15
AT345968B true AT345968B (de) 1978-10-10

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