AT162963B - Verfahren zur Gewinnung antibiotischer Stoffe - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung antibiotischer Stoffe

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Wolfgang Dr Med Holzer
Wolfgang Dipl Ing Dr Te Holzer
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Chem Pharm Fabrik Apotheker Mr
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  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
  • Compounds Of Unknown Constitution (AREA)

Description


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  Verfahren zur Gewinnung antibiotischer Stoffe 
Es ist bekannt, dass bestimmte Mikroorganismen, insbesondere Schimmelpilze, während des
Wachstums und der Vermehrung antibiotische
Stoffe bilden und dass die biologische Erzeugung dieser Stoffe dadurch gefördert werden kann, dass man zu den Kulturmedien Wuchsstoffe hinzufügt oder Zusatzstoffe verwendet, welche
Wuchsstoffe enthalten, wie beispielsweise Hefe,
Maisextrakt, roher Zucker, altes Kulturfiltrat usw. 



   Auch durch Spuren von Schwermetallsalzen zur Kultur soll die Bildung antibiotischer Stoffe begünstigt werden können. 



   Die Erfindung setzt sich zum Ziel, im Rahmen von biologischen Prozessen, die zur Gewinnung antibiotischer Stoffe dienen, die Ausbeute an antibiotischen Stoffen zu steigern, um durch eine erhöhte primäre Bildung des Antibiotikums und durch Beförderung des Überganges aus dem Erzeuger in das Kulturmedium den Materialund Arbeitsaufwand, der für die Anreicherung bzw. Isolierung der antibiotischen Stoffe erforderlich ist, zu verringern. Das Verfahren gemäss der Erfindung, das diese Aufgabe löst, besteht im wesentlichen darin, dass die Kultur der antibiotische Stoffe erzeugenden Mikroorganismen zusammen mit dem Kulturmedium während des Wachstums und der Vermehrung mit elektrischen Kurzwellen, vorzugsweise mit Wellen der Länge zwischen 1-10 m, athermisch bestrahlt wird.

   Als geeignete Mikroorganismen, an deren Kulturen das Verfahren gemäss der Erfindung durchgeführt werden kann, kommen in erster Linie Schimmelpilze und von diesen die Penicillinumarten, vorzugsweise Penicillium no-   tatum   Westling, in Betracht. 



   Für die Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung ist sowohl die Wellenlänge der Kurzwellen als auch die Dosierung der Bestrahlung von Bedeutung. Die optimale Wirkung hängt sowohl von den biologischen als auch den elektrischen und den geometrischen Bedingungen der 
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 besonders günstig befunden worden, wobei je nach den besonderen Anordnungen und der Art der antibiotischen Stoffe durch einige Vorversuche innerhalb des angegebenen Wellenbereiclies die optimalen Wellenlängen ermittelt werden können. 



  Die Abstimmung ist aber in keiner Weise als so scharf anzusehen, wie dies etwa nach anderen Strahlungsvorgängen zu erwarten war. Im Be- reich der optimalen Wellenlängen sind vielmehr breite Bänder für den Wirkungsmechanismus geeignet. Die Dosierung ist durch die Bedingung bestimmt, dass die Kurzwellenbehandlung im wesentlichen athermischer Art sein muss, so dass Wärmewirkungen der Kurzwellendurchflutung makrophysikalischer Art nicht erreicht werden sollen. Milde Dosierungen ermöglichen einen ausgesprochen biopositiven Ertragserfolg hinsichtlich der Bildung antibiotischer Stoffe, wie Penicillin.

   Um einer grössenordnungsmässigen Abschätzung der verwendeten Energie die Richtung zu weisen, kann festgestellt werden, dass annähernd mit Dosierungen von 50 Watt je Liter Kulturflüssigkeit gute Erfolge erzielt werden, dass man jedoch in vielen Fällen auch mit wesentlich geringeren Energien das Auslangen findet. Ebenso wie die Wellenlänge wird auch die genaue Dosierung zweckmässig im Einzelfalle durch Vorversuche ermittelt. 



   Es ist schon bekannt, dass das Wachstum von tierischen und pflanzlichen Organismen durch elektrische Kurzwellenbehandlung in positivem und negativem Sinn   beeinflusst   werden kann. 



  So weiss man aus Berichten über wissenschaftliche Versuche, dass durch elektrische Kurzwellenbehandlung die Hefevermehrung befördert und die fermentativen und enzymatischen Vorgänge des Hefewachstums beeinflusst werden können. 



  Die Wirkung einer Kurzwellenbestrahlung bestimmter Art auf die Bildung von antibiotischen Stoffen beim Wachstum und der Vermehrung von Schimmelpilzen, insbesondere Pilzen der Penicilliumgruppe sowie sonstiger antibiotische Stoffe bildender Mikroorganismen konnte hieraus nicht erschlossen werden. 

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