AT162662B - Elektrisches Taschenfeuerzeug - Google Patents

Elektrisches Taschenfeuerzeug

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AT162662B
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Austria
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Inventor
Rudolf Gscheider
Anton Dipl Ing Kupeczek
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Rudolf Gscheider
Anton Dipl Ing Kupeczek
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Description


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  Elektrisches Taschenfeuerzeug 
Zur Beseitigung der allgemein bekannten
Mängel der Pyrophor-Feuerzeuge wurden bereits viele elektrische Feuerzeuge mit vom Stromnetz oder einer sonstigen ausserhalb des Feuerzeuges gelegenen Stromquelle gespeisten Glühkörper vorgeschlagen. 



   Es sind auch Taschenfeuerzeuge bekannt geworden, in deren Gehäuse die Stromquelle, eine kleine Primär-oder Sekundärbatterie oder ein handbetätigbarer Klein-Stromerzeuger und der Glühkörper vereint untergebracht sind. Auf
Taschenfeuerzeuge der letzerwähnten Art bezieht sich die Erfindung, insbesondere auf solche, bei welchen zwischen Handantrieb und Generator in bekannter Weise ein Federspeicher oder eine
Schwungmasse, gegebenenfalls auch beide, ein- geschaltet sind. 



   Erfindungsgemäss sind auf das Antriebszahnrad zwei je beiderseits desselben angeordnete, federbelastete, mit Zahnbogen gelenkig verbundene Druckhebel an sich bekannter Art von beiden Seiten her gleichzeitig und gleichsinnig zur Einwirkung bringbar. Hiebei werden das vorteilhaft über die Speicherfeder auf die Antriebswelle wirkende Antriebszahnrad und die Zahnbogen mit Sperrzähnen ausgestattet. 



   Die durch die Erfindung erzielte Verbesserung wirkt sich durch eine gleichmässigere Kraftübertragung von den schwenkbaren Handbetätigungsgliedern auf das Antriebszahnrad aus, wodurch dieses sowohl als auch die Antriebswelle eine günstigere Beanspruchung und damit höhere Lebensdauer erfahren. Durch die erfindunggemäss besondere Ausbildung des Antriebszahnrades erübrigt sich ein besonderes Gesperre, wodurch Raum für die Unterbringung eines zusätzlichen Schwungrades zur weiteren Vergleichmässigung des Antriebes gewonnen wird. 



   Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 das elektrische Taschenfeuerzeug im schematischen Schaubild, Fig. 2 dessen Handantriebsteile im vergrösserten Massstab in Seitenansicht und Fig. 3 im Querschnitt. 



   Das elektrische Taschenfeuerzeug besitzt einen an sich bekannten Glühkörper 1, der sich aus einem mit einer hitzebeständigen und stromisolierenden, z. B. keramischen Masse ausge- füllten Lampensockel 1 a und einem in flachen
Windungen ausgelegten Glühdraht   1   b zusammen- setzt. In der Füllmasse sind durchgehende Luft- löcher oder   Luftkanäle   vorgesehen, um der Brenn- stelle beim Anzünden einer Rauchware ständig
Frischluft zuzuführen und dadurch den Zündvor- gang zu beschleunigen. Der Glühkörper 1 ist in einer von einem Gehäuse getragenen Lampen- fassung 2, 3 einsetzbar, deren Gewindehülse 2 und Bodenkontakt 3 je an die Statorwicklung 4 eines mit einem Stahldauermagnet als Anker ver- sehenen, kleinen Generators   5,   z. B. Wechsel- stromgenerators, angeschlossen sind.

   Auf der
Ankerwelle 6 sitzt eine wuchtige Schwungscheibe 7 und ein kleines Ritzel   8,   das von einem auf der
Antriebswelle 10 befestigten Zahnrad 9 in Um- drehung versetzt wird. Das Übersetzungsverhält- nis des Zahnrades 9 und Ritzels 8 sind nun derart bemessen, dass die Ankerwelle 6 eine bedeutend grössere Umlaufzahl als die Antriebs- welle 10 besitzt. Letztere dient überdies als
Federkem für das innere Ende einer Spiral- feder   11,   wogegen das äussere Federende an einem mit Sperrzähnen ausgestatteten Zahnrad 12 fest- gelegt ist.

   Zu beiden Seiten dieses Zahnrades 12 im Gehäuse 21 (Fig. 3) verschwenkbar gelagerte
Druckhebel   15, 16   tragen je einen gleichfalls verschwenkbaren Zahnbogen 13 bzw. 14, die aber unter dem Einfluss einer Feder 19, 20 gegen das Zahnrad 12 gedrückt werden und demnach mit dessen Zähnen kämmen. Um die Druckhebel 15, 16 handlich zu machen, können sie aussen zum Einlegen der Antriebsfinger eine Einschweifung 22 aufweisen. Die Druckhebel 15, 16 werden z. B. durch Druckfedern 17, 18 auseinandergedrängt, können jedoch vorteilhafterweise bei Nichtgebrauch des Feuerzeuges durch eine Gehäuseschutzkappe oder den Gehäusedeckel in eingerückter Stellung versorgt werden. 



  Die Wirkungsweise des Feuerzeuges ist folgende :
Zur Ingebrauchnahme des Feuerzeuges bringt man vorerst die Gehäuseschutzkappe durch Betätigung ihres Sperrknopfes zum Aufspringen und entriegelt dadurch gleichzeitig die beiden Schwinghebel   15, 16,   die zufolge der Federn   17,   18 nach aussen gedrückt werden.

   Legt man nun die Finger in die Einschweifung 22 der Druckhebel 15, 16 und lässt diese durch Drücken gegeneinanderwirken, so treiben die beiden Zahnbogen 13, 14 

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 das Zahnrad 12 an, was zur Folge hat, dass sich einerseits die Feder 11 zu spannen beginnt, gleichzeitig aber auch ihre Kraft teilweise zum Antrieb des Ankers 5 an die Welle 10 wieder abgibt, wodurch der Glühdraht 1 b zum Glühen 
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 gangslage auseinander, wobei die Zahnbogen   13,   14 zwar wirkungslos über die Zähne hinweggleiten, jedoch dabei das unter der noch vorhandenen Spannung der Feder 11 stehende Zahnrad 12 an der Rückdrehung hindern. 



   Während dieses Vorganges und selbst wenn nicht unmittelbar darauf eine neue Betätigung der Druckhebel 15, 16 erfolgt, dreht sich die Welle 10 zufolge der in der Spiralfeder 11 und Schwungscheibe 7 noch aufgespeicherten Energie eine Zeitlang weiter. Man hat es daher in der Hand, durch Ausübung einiger rasch aufeinanderfolgender Drücke die Feder 11 vollkommen zu spannen und die zu ihrem Ablaufen erforderliche Zeit für das Entflammen z. B. der Rauchware auszunützen oder falls diese Zeit nicht genügen sollte, durch Drücken der   Druckhebel15, 16   in grösseren Zeitabständen den Glühkörper 1 in Betrieb zu halten.

   An dem Glühdraht 1 b kann man eine Rauchware rasch zum Glimmen bringen, zumal die Luftlöcher oder Luftkanäle der Füllmasse beim Einziehen der Luft in den Mund der Entzündungsstelle frische Luft zuführen und eine Zugwirkung durch die Rauchware hindurch gestatten. Infolge der als Kraftspeicher wirkenden Spiralfeder 11 und Schwungscheibe 7 sowie auch wegen des grossen Über- setzungsverhältnisses der Zahnräder   9,   8 ist die Ankerdrehzahl so hoch und insoweit gleichförmig, dass sich die periodischen Stromschwankungen nicht bemerkbar machen und in einer Veränderung der Glühtemperatur auswirken könnten. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektrisches Taschenfeuerzeug, dessen Gehäuse einen elektrischen Glühkörper und einen handbetätigbaren Klein-Stromerzeuger enthält, wobei vorzugsweise zwischen Handantrieb und Generator ein Federspeicher, allenfalls auch noch zusätzlich eine Schwungmasse eingeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Antriebszahnrad zwei je beiderseits desselben angeordnete, federbelastete, mit Zahnbogen gelenkig verbundene Druckhebel an sich bekannter Art von beiden Seiten her gleichzeitig und gleichsinnig zur Einwirkung bringbar sind. 



   2. Elektrisches Taschenfeuerzeug nach Anspruch   1,   dadurch gekennzeichnet, dass das vorteilhaft über die Speicherfeder (11) auf die Antriebswelle   (10)   wirkende Antriebszahnrad (12) und die mit ihm zum Eingriff bringbaren Zahnbogen   (13,   14) mit Sperrzähnen ausgestattet sind. 

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Claims (1)

  1. 3. Elektrisches Taschenfeuerzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die bei Nichtgebrauch durch eine Gehäuseschutzkappe oder den Gehäusedeckel in der eingerückten Lage gesicherten Druckhebel (15, 16) im Bereich der Anlenkstelle der Zahnbogen (13, 14) je eine diese gegen das Antriebszahnrad (12) drückende Feder (19 bzw. 20) aufweisen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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