AT162544B - Einstellbare Lehre zum Messen von Bohrungen, Abständen u. dgl. - Google Patents

Einstellbare Lehre zum Messen von Bohrungen, Abständen u. dgl.

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Description


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  Einstellbare Lehre zum Messen von Bohrungen, Abständen u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine einstellbare Lehre zum Messen des Innendurchmessers von
Bohrungen, des Abstandes von Flächen u. dgl. 



   Zur Messung dienen nach der Erfindung zwei keilförmige, entlang ihren Schrägflächen gegen- einander gleitbar angeordnete Plättchen mit parallelen Aussenkanten, deren Abstand durch gegenseitiges Verschieben der Plättchen auf das
Gut-bzw. Ausschussmass ein-und festgestellt werden kann. Das eine der beiden Messplättchen ist unverschiebbar befestigt, wogegen das andere verschieb-und feststellbar ist, und etwa durch einen zu seiner Schrägfläche parallelen Schlitz, den eine Schraube durchsetzt, geführt sein kann.
Zur Verstellung der Messplättchen dient ein
Bolzen mit Schraubengewinde, auf dem eine oder mehrere Muttern zur Beseitigung des Gewinde- spiels zwecks Feineinstellung der Messplättchen sitzen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt die mit symmetrisch angeordneten
Gut-und Ausschussseiten versehene Lehre mit abgenommener Schutzgehäusehälfte im Längsschnitt nach Linie   I-I   der Fig. 3, Fig. 2 einen
Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 die Lehre in Seitenansicht, teilweise im Schnitt und Fig. 4 in einem Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3. 



   Zwischen den parallelen Flächen 1 des gabelförmigen Teiles 2 des Halters 3 sind die keilförmigen Plättchen 4, 5, z. B. hart verchromte Plättchen, entlang ihren Schrägflächen 6, 7 gegeneinander gleitbar angeordnet, deren parallele Aussenkanten   8,   9 zur Messung dienen. Das Plättchen 5 ist mittels Niet 10 od. dgl. unverschiebbar in der Gabel befestigt, das Plättchen 4 ist dagegen verschiebbar und weist einen zu seiner Schrägfläche 6 parallelen Schlitz 11 auf, mit dem es entlang der diesen Schlitz durchsetzenden Schraube 12 geführt ist. Letztere besitzt einen geschlitzten Kopf 13 und dient gleichzeitig zum Feststellen des Plättchens 4 durch Zusammenspannen des gabelförmigen Teils 2 des Halters 3. 



   Die Verschiebung des beweglichen Plättchens 4 zwecks Einstellung des Gut-oder Ausschussmasses zwischen Endmassschnäbeln wird mittels des im Haltergewinde 14 geführten Einstell- bolzens 15 bewirkt, an dessen Ende zu diesem
Zweck der Vierkant 16 angeordnet ist. Diese
Einstellung kann noch verfeinert werden, indem   eine Festspannmutter 17 zweckmässig mit konischer     Aussenfläche   18 auf dem Gewindebolzen. 15 vorgesehen wird, die zur Beseitigung des Gewinde- spiels und damit zur Feineinstellung des ver- schiebbaren Messplättchens festgezogen werden kann. Im Schlitz 11 des verschiebbaren Plättchens
4 kann zwischen dem Schlitzende und der
Schraube 12 eine Rückführfeder 19 angeordnet sein, welche bewirkt, dass das Plättchen 4 an die
Stirnfläche des Einstellbolzens 15 angedrückt wird.

   Die Einstellung der Messplättchen auf ein genaues   So11mass   erfolgt somit durch Auf-oder
Abwärtsschrauben des Gewindebolzens 15 oder
Anziehen der Mutter 17 oder beider Massnahmen. 



   In der auf das Sollmass eingestellten Lage wird das bewegliche Plättchen 4 durch die Schraube
12 festgeklemmt. 



   Um eine unbefugte Verstellung der auf das genaue Sollmass eingestellten Plättchen zu verhindern, ist die Lehre ummantelt, indem ein
Schutzgehäuse 26 die Einstell-und Befestigungsmittel umschliesst und ein Schutzstreifen 20 das gabelförmige Halterende umgibt, welcher die Seitenflächen des Halters mit der Schraube 12 abdeckt. Das Stirnende des Schutzstreifens kann in einen Schlitz 21 der Haltergabel und des Plättchens 5 eingedrückt sein, wodurch einerseits das Schutzblech gegen seitliche Verschiebung, anderseits auch das Plättchen 5 gegen Verdrehung gesichert wird. Die Ummantelung der Lehre hat auch den Vorteil, ihre Empfindlichkeit gegen Wärmeänderungen zu vermindern. Das gegen unbefugtes Öffnen plombierte Schutzgehäuse 26 ist mit einem Fenster 40 versehen, hinter dem die für die Lehre vorgesehene Beschriftung, z. B. eine eingesteckte Karte, angebracht sein kann. 



  Der Schutzstreifen 20 ist in die Bolzen 31, mit denen die Gehäuseteile zusammengehalten werden, eingehängt. 



   Die Aussenkanten 8 und 9 der Plättchen 4 und 5 sind zwecks linienförmiger Berührung zwischen den Messplättchen und der Bohrung od. dgl. abgerundet. Ebenso sind auch die unteren Enden 24, 25 dieser Kanten oder eine 

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 von ihnen zwecks Erleichterung des Einführens der Lehre in die Bohrung od. dgl. abgerundet. Die im Gehäuse 26   befindlichen,   Teile des Halters 2 der Gut-und Ausschussseite sind durch einander überlappende Flügel 27, 28 und Nieten 29 fest miteinander verbunden. Zur Verbindung der beiden Halter 3 des Gut-und Ausschussmesskörpers dienen die beiden Nieten 30. Der Ausschussmesskörper ist in gleicher Weise wie der Gutmesskörper ausgeführt, nur sind die Messplättchen kürzer gehalten. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Einstellbare Lehre zum Messen von Bohrungen, Abständen u. dgl., gekennzeichnet durch zwei keilförmige, entlang ihren Schrägflächen (6, 7) gegeneinander gleitbar angeordnete Plättchen (4, 5) mit parallelen Aussenkanten (8, 9), deren Abstand durch gegenseitiges Verschieben der Plättchen auf das Gut-oder Ausschussmass eingestellt wird. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. gekennzeichnet, dass zur Verstellung der Plättchen (4, 5) ein Bolzen (15) mit Schraubengewinde dient, auf dem eine oder mehrere Muttern (17) zur Beseitigung des Gewindespiel zwecks Feineinstellung der Messplättchen sitzen. 4. Lehre nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Plättchen (4, 5) in dem gabelförmigen Ende (2) eines Halters (3) unter- gebracht sind.
    5. Lehre nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenkanten (8, 9) der Messplättchen zwecks Erzielung einer linienförmigen Berührung abgerundet sind.
    6. Lehre nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Enden (24, 25) der Aussenkanten der Messplättchen zur Erleichterung der Einführung der Lehre in eine Bohrung od. dgl. abgerundet sind.
    7. Lehre nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine im Schlitz (11) des verschiebbaren Plättchens zwischen dem Führungsbolzen und dem Schlitzende angeordnete Rückführfeder (19).
    8. Lehre nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie von einem plombierbaren, zweckmässig mit einem Fenster (40) versehenen Schutzgehäuse (26) ummantelt ist.
    9. Lehre nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein in dem Schutzgehäuse befestigter Schutzstreifen (20) das die Messplättchen tragende Halterende mit der Schraube (12) umschliesst.
    10. Lehre nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzstreifen in eine Ausnehmung des feststehenden Messplättchens eingedrückt ist.
    11. Lehre nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Messplättchen des Ausschussmesskörpers kürzer als die des Gutmesskörpers ausgeführt sind.
AT162544D 1945-11-30 1945-11-30 Einstellbare Lehre zum Messen von Bohrungen, Abständen u. dgl. AT162544B (de)

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