AT162243B - Verbindungsstück für Gelenksteile von Beinprothesen - Google Patents

Verbindungsstück für Gelenksteile von Beinprothesen

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AT162243B
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AT
Austria
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joint
parts
wooden
steel band
clamping screws
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Inventor
Egidius Steinbacher
Original Assignee
Egidius Steinbacher
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Description


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  Verbindungsstück für Gelenksteile von Beinprothesen 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät mit dessen Hilfe die lösbare Verbindung der
Gelenksteile einer Prothese mit den anschliessenden hohlen Holzteilen derselben zwecks Anpassung der Prothese ermöglicht wird. 



   Erfindungsgemäss sind am Holzteil z. B. 



  Waden-, Oberschenkelstück usw. und an dem anschliessenden Teil des Gelenkes, z. B. Kniegelenkes, Mittel abnehmbar befestigt, die durch nachstellbare Zugorgane, z. B. Spannschrauben, aneinandergehalten werden. 



   Bei einer vorteilhaften Ausführungsform besteht das Verbindungsstück aus einem, den zu verbindenden Holzteil umspannenden und an ihm in geeigneter Weise festgehaltenen, in seiner Länge veränderbaren und mit von Bohrungen durchsetzten Winkelstücken versehenen Stahlband, einer Reihe von, den genannten Winkelstücken gegenüberliegenden, in Schlitzen des anschliessenden Gelenkteiles eingesetzten und in ihren herausragenden Schenkeln mit, den Bohrungen der Winkelstücke am Stahlband entsprechenden Stützteilen und den die Winkelstücke am Stahlband und die Stützteile im Gelenkteil verbindenden, beweglichen Spannschrauben. 



   Das Stahlband besteht aus einem oder mehreren Teilen ; an den Enden des-bzw. derselben sind mit Löchern versehene Winkel befestigt, z. B. angenietet, so dass die aneinanderstossenden Enden des bzw. der Stahlbänder durch Spannschrauben verbunden und angezogen werden können. Die inneren Köpfe der die Winkel mit dem Stahlband verbindenden Nieten sind vorteilhaft spitzig ausgeführt und drücken sich beim Umspannen des Trichters od. dgl. in den Holzteil ein, so dass das Stahlband unverschiebbar am Trichter od. dgl. aufliegt. Die zwischen den Winkelstücken am Stahlband und den Stützteilen im Gelenkteil angeordneten Spannschrauben sind mehrteilig und durch zwischengeschaltete Gelenkstücke derart beweglich gemacht, dass sie sich allen Grössen von Gelenkteilen bzw. Trichtern anpassen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäss ausgebildeten Verbindungsstückes dargestellt. 



   Es zeigen Fig. 1 das Gerät in Anordnung zwischen einem Kniegelenkunterteil und einem Wadenstück, in Seitenansicht, Fig. 2 einen Teilschnitt durch den Gelenkunterteil, den Wadentrichter in der Ansicht. 
Um das Wadenstück 1 ist das Stahlband 2 gespannt. An seinen Enden sind Winkel 3 vorgesehen, die Bohrungen besitzen, durch welche die verbindenden, verstellbaren Spannschrauben 5 hindurchgehen. Die Innenköpfe der Nieten 6 sind spitz ausgeführt und bohren sich beim Anziehen der Spannschrauben 5 in das Holz des Trichters 1 ein, so dass das Stahlband auch bei einem nach oben ausgeübten Zug nicht vom Trichter abgleitet. Am Stahlband sind eine Reihe von abstehenden Stegen 8 befestigt, die Bohrungen besitzen. Entsprechende Bohrungen sind in den herausragenden Enden von in Nuten 9 des Gelenkunterteiles 10 eingesetzten Stützteilen 11 vorgesehen.

   Diese Bohrungen liegen gegenüber den Bohrungen in den Stegen 8, so dass durch beide Spannschrauben 12 hindurchgeführt werden können, durch deren Anziehen Gelenkunterteil und Wadentrichter zueinander gezogen und aneinandergeschlossen werden. Die Spannschrauben 12 bestehen aus zwei Teilen mit einem zwischen- 
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 grösse verwendet werden kann. 



   Gleiche Anschlussteile werden auch zur Verbindung von Oberschenkeltrichter und Gelenkoberteil verwendet. Durch Anziehen der Spannschrauben 12 wird der feste Aneinanderschluss erreicht, die Prothese ist zum Gehen bereit. Beim Gehen zeigt sich erst, welche Änderungen vorgenommen und wie Wadenstück oder/und Trichter verschoben oder verdreht werden müssen. 



  Ein Öffnen der Spannschrauben genügt sodann, um der Prothese die der Stellung des gesunden Beines entsprechende Stellung zu geben. 



   Ein grosser Vorteil des Verbindungsstückes liegt darin, dass es ermöglicht, Änderungen an der Prothese, die nach längerem Gehen infolge Änderung des Stumpfes des Amputierten erforderlich werden, vorzunehmen, ohne fest zu verleimen. Wenn fest verleimt würde, müssten die Teile auseinander geschnitten und damit unbrauchbar gemacht und durch neue ersetzt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verbindungsstück für die Gelenksteile von Prothesen mit den anschliessenden Holzteilen derselben, dadurch gekennzeichnet, dass am Holz- <Desc/Clms Page number 2> teil, z. B. Waden-, Oberschenkelstück (1) usw., und an dem anschliessenden Teil (10) des Gelenkes, z. B. Kniegelenkes, Mittel (2 bzw. 11) abnehmbar befestigt sind, die durch nachstellbare Zugorgane, z. B. Spannschrauben (12), aneinandergehalten werden.
    2. Verbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem, den angeschlossenen Holzteil wie Trichter, Wadenstück od. dgl. umspannenden und an ihm in geeigneter Weise festgehaltenen, in seiner Länge veränderbaren und mit Bohrungen versehene, abstehende Stege (8) od. dgl. aufweisendem Stahlband (2), einer Reihe von, den genannten Stegen gegen- überliegenden, in Schlitzen (9) des anschliessenden Gelenkteiles eingesetzten und in ihren herausragenden Schenkeln (11) mit, den Bohrungen der Stege (8) am Stahlband (2) entsprechenden Stützteilen und den die Winkelstücke am Stahlband und die Stützteile im Gelenkteil verbindenden beweglichen Spannschrauben besteht.
    3. Verbindungsstück nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband (2) bzw. dessen Teile an den Enden mit Löchern versehene Winkel (3) tragen, wobei durch die Löcher der Winkel benachbarter Enden Spannschrauben (5) hindurchgehen.
    4. Verbindungsstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Köpfe der die Winkel usw. mit dem Stahlband verbindenden Nieten (6) vorteilhaft spitz ausgeführt sind und sich beimUmspannen des Holzteiles, wie Trichter, Wadenstück od. dgl., in diesen hineindrücken.
    5. Verbindungsstück nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzteil mit Gelenkteil verbindenden Spannschrauben (12) mehrteilig und durch zwischengeschaltete Gelenkstücke (13) beweglich gemacht sind.
AT162243D 1946-12-09 1946-12-09 Verbindungsstück für Gelenksteile von Beinprothesen AT162243B (de)

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