AT162153B - Verfahren zur Verhinderung der Stickstoffaufnahme an Werkstückstellen, die beim Nitrierprozeß weich bleiben sollen. - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung der Stickstoffaufnahme an Werkstückstellen, die beim Nitrierprozeß weich bleiben sollen.

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AT162153B
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  Verfahren zur Verhinderung der Stickstoffaufnahme an Werkstückstellen, die beim Nitrier- prozess weich bleiben sollen. 



   Es ist sehr häufig erwünscht, Werkstücke nur an bestimmten Stellen zu härten, an anderen Stellen jedoch weich zu belassen. Bei den Härteverfahren durch jähes Abkühlen oder durch Einsetzen kann man die Stellen, die weich bleiben sollen, einfach dadurch, dass sie nicht auf Härtetemperatur gebracht oder vom Abschreckmittel nicht berührt werden, am Annehmen grösserer Härten verhindern oder man setzt durch Anlassen die angenommene Härte teilweise wieder herab. 



   Schwieriger ist das Verhindern der Härteannahme bestimmter Stellen eines Werkstückes beim Nitrierprozess. Die Verhinderung der Härteannahme lässt sich dabei nur durch eine Abdeckung erreichen, die den Zutritt des Ammoniakgases zur betreffenden Werkstückoberfläche unmöglich macht. Damit ist der Vorteil verbunden, dass man eine scharfe Trennlinie zwischen den harten und weichgebliebenen Zonen erreicht. Als sicher wirkende Abdeckmittel werden meistens metallische Überzüge angewendet, entweder elektrolytisch niedergeschlagenes Metall, wie Nikkel u. dgl., oder ein aufgeschmolzener Überzug aus einem niedrigschmelzenden Metall, wie Zinn, das in Form einer Paste aus Zinnpulver und Zinnchlorid mit eventuellen noch weiteren Beimengungen auf die Werkstücke aufgestrichen wird.

   Noch vor Erreichen der üblichen Nitriertemperatur schmilzt das Zinn, überzieht die bestrichenen Stellen und schützt die darunterliegenden Stellen vor der Einwirkung des Ammoniakgases. Bei der teilweisen Härtung von in grossen Mengen erzeugten Teilen ist einerseits das auf die nicht zu härtenden Stellen beschränkte Bestreichen der Teile umständlich und zeitraubend, anderseits sind die dabei aufzuwendenden Zinnmengen nicht unerheblich. Galvanische Überzüge kommen für die Massenerzeugung schon wegen der Umständlichkeit ihrer Herstellung nicht in Betracht. 



   Es wurde nun gefunden, dass eine Eisenphosphatschicht, die unter der Einwirkung von Phosphorsäure auf   die Werkstückoberfläche   entsteht, einen ausreichenden Schutz gegen das Eindringen des Stickstoffes bietet. Damit ist der Vorteil verbunden, dass die Gegenstände zur Erzeugung der Schutzschicht bloss so in Phosphorsäure eingelegt werden brauchen, dass nur die abzudeckenden Stellen von der Säure benetzt werden. Durch Einstellung der Höhe des Säurespiegels in entsprechenden Gefässen können grosse Mengen zu behandelnder Teile rasch und gleichmässig mit der gewünschten Schutzschicht versehen werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Verhinderung der Stickstoffaufnahme an Werkstückstellen, die beim Nitrierprozess weich bleiben sollen, dadurch gekennzeichnet, dass die vor der Härtung zu schützenden Stellen mit Phosphorsäure zur Erzeugung einer Eisenphosphatschicht behandelt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162153D 1946-04-02 1946-04-02 Verfahren zur Verhinderung der Stickstoffaufnahme an Werkstückstellen, die beim Nitrierprozeß weich bleiben sollen. AT162153B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011012333A1 (de) * 2011-02-24 2012-08-30 DAM Härtetechnik Gmbh Härteschutzmittel für das partielle Härten von metallischen Werkstücken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102011012333A1 (de) * 2011-02-24 2012-08-30 DAM Härtetechnik Gmbh Härteschutzmittel für das partielle Härten von metallischen Werkstücken

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