AT16178B - Vorrichtung zur Herstellung von Ringen aus hohlen oder massiven Glasstangen. - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Ringen aus hohlen oder massiven Glasstangen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Österreichische Vorrichtung zur Herstellung von Ringen aus hohlen oder massiven Glasstangen. EMI1.1 Dem Stamm-Patente gemäss worden Hillg (l aus hohlen odr massiven Glasstangcn in der Weise hergcstellt, dass man die Glasstangen unter gleichzeitigem Erhitzen auf einen der Form der herzustellenden Ringe entsprechenden, in Drehung versetzten Körper bezw. Kern in einander nicht berührenden Schraubenlinien aufwindet, von der dadurch entstehenden Glasschlange die einzelnen Windungen trennt und gegebenenfalls bei nochmaliger Erwärmung in eine Ebene bringt, worauf die innere Ausschmückung und das Schliessen des so ent- standeren Ringes in bekannter Weise erfolgt. ls ha sich beransgost. elt, dass das Abnehmen der abgekühiten Glasschlange oder der einzelnen Windungen vom heron mit grossen Schwierigkeiten verbunden, bzw. ohne Beschädigung der Windungen gar nicht möglich ist, weil dieselben nach erfolgtem Zusammenziehen des Materiales äusserst fest auf dem Körper haften, eventuell bei zu rascher Abkühlung zerspringcn. EMI1.2 nach ein Körper bezw. Kern mit verkleinerbarem Umfange angewendet, der entweder schon durch den Druck der sich zusammenziehenden Glasschlange oder aber erst nach direktem Eingriff seinen Umfang verkleinert. Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsformen eines solchen Kernes. Fig. 1 und zeigen den Körper 10 im Querschnitt und in der Draufsicht. Derselbe bildet einen mit einem Längsschlitz 15 versehenen Hohlzylinder, welcher zweckmässig aus Nickel mit einem Ptatinüberzug besteht und auf mehrere auf der Welle 5 befestigte Scheiben 16 lose aufgeschoben ist, so dass er federn und abgenommen werden kann. Ein an einer Scheibe be- festigter Haken 27 dient für den Hohlzylinder als Mitnehmer und gleichzeitig zum Festhalten des tilasstabendes. Beim Aufwickeln des Glasstabes 13 behält der Zylinder infolge seiner Federkraft don in Fig. 1 mit vollen Linien gezeigten Umfang bei, wird aber durch den Druck der sich zusammenziehenden Glasschlange seinen Umfang so lange verkleinern. bis die Längskanten des Zylinders beim Schlitz aneinanderstossen (siehe die mit gestrichelten Linien gezeigte Stellung). Der Hohlzylinder kann samt der Glasschlange von der Welle abgenommen werden, worauf die Glasschlange von dem Hohlzylinder mit Leichtigkeit entfernt werden kann. Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform überlappen 0 die Wände des mit der Welle verbundenen Zylinders einander an der Stossfuge um ein Stück 17, demzufolge dieser Zylinder je nach seiner Federkraft mehr oder weniger unter ständiger Verkleinerung seines Durchmessers in sich zusammengeschoben werden kann. Der äussere Lappen ist behufs Vermeidung einer Kante zugescharrt. In Fig. 4 besteht der Zylinder aus zwei Hälften 18, 19, von denen jede für sich auf einem radialen Zapfen 20 der Nabe 21 geführt und durch eine Feder 22 nach aussen gedrückt wird. Hiebei bestimmt ein Stift 23 und ein Schlitz 24 die Gross ? der Bewegung EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> In den Fig. 5 und 6 sind die beiden Zylinderteile oder Hälften 18, 1. 9 einerseits durch Scharniere 25, anderseits durch Schrauben 26 miteinander Verbunden, die in einem Lappen 27 des einen Teiles drehbar gelagert sind und in einem Lappen 28 des anderen Teiles ihre Mutter finden. Dieser Zylinder behält auch während des Zusammenziehen der Glasschlange seinen Durchmesser bei, kann aber durch Zurückschrauben der beiden Schrauben 26 auf einen kleineren Durchmesser gebracht werden, wonach die Glasschlango leicht entfernt werden kann.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Herstellung von Ringen aus hohlen oder massiven Glasstangen nach Patent-Anspruch 2 des Stamm-Patentes Nr. 15001, dadurch gekennzeichnet, dass der der Form der herzustellenden Ringe angepasste, mit der Welle fest oder lösbar verbundene Körper bezw. Kern (10) einen verkleinerbaren Umfang besitzt, zu dem Zwecke, die Glasschlange leicht und ohne Beschädigung von ihm abnehmen zu können.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper durch Federwirkung seinen normalen Umfang gegebenenfalls unter Bildung von Längsschlitzen erhält und entgegen der Federwirkung in sich zusammengedrückt werden kann.3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder aus mehreren Teilen (18, 19) besteht, die entweder auseinander federn oder durch Schrauben (2 6 bei gegebenenfalls vorhandenem Scharnier (25,) auf einen grösseren oder kleineren Durchmesser eingestellt werden können. EMI2.1
Applications Claiming Priority (2)
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