DE804654C - Spule, insbesondere Ablaufspule fuer Kettenschermaschinen, und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Spule, insbesondere Ablaufspule fuer Kettenschermaschinen, und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE804654C
DE804654C DEP46219A DEP0046219A DE804654C DE 804654 C DE804654 C DE 804654C DE P46219 A DEP46219 A DE P46219A DE P0046219 A DEP0046219 A DE P0046219A DE 804654 C DE804654 C DE 804654C
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Walter Wagner
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    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/04Kinds or types
    • B65H75/08Kinds or types of circular or polygonal cross-section
    • B65H75/14Kinds or types of circular or polygonal cross-section with two end flanges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description

  • Spule insbesondere Ablaufspule für Kettenschermaschinen, und Verfahren zu ihrer Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf eine aus einem rohrförmigen Kern und zwei Endflanschen bestehende Spule, die insbesondere als Ablaufspule für Kettenschermaschinen bestimmt ist, und auf ein Verfahren zur Herstellung dieser Spule. Solche Spulen werden überwiegend aus Holz, teilweise auch aus Preßpappe und Holz gefertigt. Wegen der Knappheit an geeignetem Holz ist man neuerdings dazu übergegangen, die Spulen in Leichtmetall zu gießen. Die gegossenen Spulen haben jedoch ein unerwünscht hohes Gewicht.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, beim Ersatz des Werkstoffes Holz durch Metall, insbesondere Leichtmetall, an Gewicht und Metall zu sparen. Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Kern der Spule aus einem Blechrohr besteht und die Flanschen je von zwei an ihrem Außenrand durch Bördeln miteinander verbundenen Blechringscheiben gebildet sind, von denen die innere Blechringscheibe, auf dem Spulenrohr sitzend, an einem an diesem angestauchten kleinen Bund oder ähnlichen radialen Vorsprung nach außen abgestützt ist, während die äußere Scheibe an der Stirnkante des Rohres nach innen abgestützt ist. Dabei ergibt sich ein fester Sitz dadurch, daß die beiden Blechringscheiben durch das Verbördeln ihrer Außenränder an den Bund o. dgl. bzw. die Stirnkante des Spulenrohres fest angepreßt werden. Eine besonders zweckmäßige Ausführung erhält man dann, wenn bei der Herstellung der Spule die kleinen Bunde gegen die schon auf dem Spulenrohr sitzenden inneren Blechringscheiben der Spulenflansche gestaucht und anschließend zusammen mit den inneren Randteilen der Scheiben in Achsrichtung der Spule gepreßt werden. Die äußeren Blechringscheiben der Spulenflansche können je am Rande ihrer Öffnung einen Halsansatz zur Führung oder Lagerung der Spule auf einem Aufsteckdorn, einer Achse o. dgl. aufweisen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Spule mit zwei Laufbüchsen versehen, die ähnlich wie das Spulenrohr aus Blech gebogen sind oder vorzugsweise aus einem Abschnitt eines nahtlos gezogenen Rohres bestehen. Jede Laufbüchse ist mit ihrem äußeren Ende in die äußere Blechringscheibe des benachbarten Spulenflansches eingebördelt, während sie an ihrem inneren Ende durch eine in das Spulenrohr passende Ringscheibe aus Blech zentriert ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist eine Ganzmetallspule geschaffen, die sich gegenüber den bekannten gegossenen Metallspulen durch eine erhebliche Gewichts- und Metallersparnis auszeichnet und dabei sogar noch leichter ist als die bekannten Spulen aus Holz oder Preßpappe und Holz. Zugleich ist sie verhältnismäßig einfach in der Herstellung. Ferner läßt die neue Spule sich genau maßhaltig ausführen, und sie besitzt endlich den Vorteil, daß in bezug auf das Spulengewicht eine Toleranz von nur 1 g zuverlässig eingehalten werden kann, was für die Erzielung einer gleichmäßigen Fadenspannung beim Kettenscheren von wesentlicher Bedeutung ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele der Spule nach der Erfindung. Dabei zeigt Fig. 1 und 2 eine Spule in Seitenansicht und Stirnansicht, Fig. 3 den Längsschnitt eines Spulenendes in der Ausführung nach dem ersten Beispiel, Fig. 4 und 5 das zweite und dritte Beispiel je im Längsschnitt eines Spulenendes, Fig. 6 und 7 das Anstauchen von kleinen Flanschen am Spulenrohr in zwei Längsschnitten durch ein Spulenende und die Arbeitswerkzeuge.
  • Bei allen drei Beispielen besteht der Spulenkern I aus einem Abschnitt eines nahtlos gezogenen, verhältnismäßig dünnwandigen Rohres aus Leichtmetall. Dieses trägt in einem kleinen Abstand von seinen Enden zwei durch axiales Stauchen der Rohrwandung gebildete, ringsum laufende kleine Flansche oder Bunde 2. Alle drei Beispiele stimmen weiter darin überein, daß die Endscheiben oder Flanschen 3 der Spule je von zwei in einem kleinen Abstand angeordneten Ringscheiben 4, 5 aus Leichtmetallblech gebildet sind, die im wesentlichen den gleichen Außendurchmesser haben, während ihre Öffnungen unterschiedlich weit sind. Die Öffnung der inneren Scheibe 4 paßt auf das Spulenrohr I, während diejenige der äußeren Scheibe 5 entweder unmittelbar auf eine zur Lagerung der Spule dienende Aufsteckspindel oder Achse oder auf eine später zu beschreibende Laufbüchse paßt. Die innere Ringscheibe 4 sitzt auf der Innenseite eines der kleinen Flanschen 2 des Spulenrohres I und stützt sich daran nach außen ab. Die äußere Ringscheibe 5 liegt an der benachbarten Stirnkante des Rohres 1, an der sie sich nach innen abstützt. Beide Scheiben 4 und 5 sind dadurch fest miteinander verbunden, daß der Rand 6 der inneren Scheibe 4 um denjenigen der äußeren Scheibe 5 herumgebördelt ist. Dabei ist der vom Bördelrand 6 umschlossene Rand 7 der Scheibe 5 einwärts gebogen, um einen Abstandshalter zu bilden. Dadurch, daß die miteinander verbördelten Ringscheiben 4, 5 in der einen Richtung an dem kleinen Bund 2 und in der anderen Richtung an der Stirnkante des Rohres I abgestützt sind, werden sie beim Verbördeln ihrer Ränder mit dem Spulenrohr 1 verklemmt, so daß sie daran zwei festsitzende Flanschen 3 bilden. Diese sind deshalb, weil die beiden Blechscheiben 4, 5 am Rohr I und am Bördelrand 7 im gleichen Abstand gehalten sind, innen und außen vollkommen eben.
  • Beim Beispiel nach Fig 3 dienen die Öffnungen 8 der äußeren Blechringscheiben 5 der Spulenflanschen 3 unmittelbar zum Eingriff eines Aufsteckzapfens oder einer Achse, um den bzw. die sich die Spule dreht. Zur Vergrößerung der Lagerflächen sind an den beiden Blechscheiben 5 einwärts gerichtete Halsansätze 9 vorgesehen, die entweder aus den Scheiben herausgezogen oder durch Aufdornen ihrer Lochränder gebildet sind.
  • Beim Anstauchen der kleinen Flanschen bzw.
  • Bunde 2 am Spulenrohr I wird zweckmäßig in der aus den Fig. 6 und 7 ersichtlichen Weise verfahren.
  • Das Spulenrohr wird auf einer dem lichten Abstand der Spulenflanschen 3 entsprechenden Länge von einem geteilten Halter 10 umschlossen und geführt.
  • Alsdann werden auf die aus dem Halter herausragenden Endteile des Rohres die inneren Blechringscheiben 4 der Spulenflansche bis zur Anlage an den Stirnflächen des Halters 10 aufgestreift. Danach wird in jedes Rohrende ein zylindrischer Dorn ii eingeführt, der ein Ausweichen der Rohrwandung nach innen verhindert, während zugleich gegen die Rohrenden zwei Stauchstempel 12 geführt werden. Diese weisen je eine auf die Stirnkante des Rohres I drückende kleine Ringfläche I3 und eine davorliegende Bohrung 14 auf, welche das außerhalb des herzustellenden Flansches liegende Rohrende umfaßt und führt. Endlich sind sie an ihrem Stirnende noch mit einer ebenen Preßfläche 15 ausgestattet. Die Stempel gehen an beiden Enden des Rohres gleichzeitig vor mit der Folge, daß an jedem Rohrende der zwischen der vorderen Stempelfläche 15 und der am Halter 10 abgestützten Ringscheibe 4 frei liegende Teilt6 der Rohrwandung (Fig. 6) in Achsrichtung des Spulenrohres gestaucht wird. Der Wandungsteil 16 beult sich dabei zunächst nach außen, um dann einmal gefaltet und in die Form eines ebenen Flansches 2 übergeführt zu werden (Fig. 7). Nach dem Stauchen der Wandungsteile 16 wird der Preßdruck fortgesetzt, so daß an jedem Rohrende der dort gebildete kleine Flansch 2 und der innere Randteil der Blechringscheibe 4 zwischen dem Halter 10 und der vorderen Stirnfläche 15 des Stempels 12 zusammengepreßt werden. Dadurch wird, wie die Versuche ergeben haben, ereicht, daß die inneren Endscheiben 4 der Spulenflansche mit dem Spulenrohr 1 fest verpreßt werden, so daß sie schon vor dem An- bringen der äußeren Blechscheiben 4 und ihrem Arerbördeln mit diesen auf dem Rohr unverdrehbar gehalten sind. Diese Wirkung beruht wahrscheinlich darauf, daß einerseits beim Stauchen der kleinen Flansche 2 und dem anschließenden Preßdruck die wandlung des Spulenrohres I ill unmittell>arer Nähe der Stauchstelle etwas aufweitet und so an den Innenrand der Blechringscheibe 4 angepreßt wird, und daß anderseits bei dem auf das Stauchen folgenden Preßdruck der Werkstoff der inneren Randteile der Ringscheiben 4 zum Teil radial einwärts verdrängt und so auch seinerseits fest an die Rohrwandung angedrückt wird. Das weste Ergebnis wird dann erzielt, wenn der im Anschluß an das Stauchen ausgeübte Preßdruck so lange fortgesetzt wird, bis die Dicke der aus zwei Blechlagen bestehenden Flansche 2 auf eine Blechstärke vermindert ist.
  • Itei den Ausfüllrungsheispielen nach Fig. 4 und 5 ist die Spule zur Erzielung einer besonders guten Lagerung auf einem Aufsteckdorn, einer Achse o. dgl. an ihren Enden mit zwei Laufhüchsen versehen, die je aus einem Abschnitt eines nahtlos gezogenen Leichtmetallrohres bestehen. Dabei führt die äußere Blechringscheibe 5 eines jeden Spulenflansches 3 mit ihrem Öffnungsrand das äußere Ende einer Laufbüchse 17, die an ihrem inneren Ende durch eine aufgesetzte Ringscheibe 18 aus Leichtmetallblech im Spulenrohr 1 zentriert und geführt ist. Zwischen der Ringscheibe 5 und der Zentrierscheibe 18 ist ein die Laufbüchse 17 umschließendes Abstandsrohr 19 eingeschaltet, das gleichfalls aus einem Abschnitt eines nahtlos gezogenen Leichtmetallrohres besteht. Die Enden 20, 21 der Laufbüchse sind auswärts gebördelt und übergreifen die Lochränder der Ringscheibe 5 und der Zentrierscheibe I8. Letztere ist also zwischen dem Bord 21 der Büchse und dem Abstandsrohr g, erstere dagegen zwischen dem Abstandsrohr und dem Bord 20 eingeklemmt. Auf diese Weise ist die Laufbüchse 17 im Spulenrohr 1 unverdrehbar und unverschiebbar gehalten. Damit der auf der Außenseite der Ringsclieibe 5 liegende Bord 20 der Lauf-Büchse gegenüber der Stirnfläche der Spule nicht vorspringt, ist er in einer in die Ringscheibe 5 eingepreßte mittlere Vertiefung 22 versenkt angeordnet. Die Laufbüchse ist zweckmäßig elektrolytisch oxydiert, um ihre Verschleißfestigkeit zu erhöhen.
  • Beim Ausführungsheispiel nach Fig. 5 sind die Abstandsrohre dadurch gespart, daß die Büchse I7 an ihren Enden zwei kleine Flanschen 23, 24 aufweist, die ähnlich wie die kleinen Flanschen 2 des Spulenrohres I durch axiales Stauchen von Wandungsteilen des die Laufbüchse bildenden Rohrabschnittes erzeugt sind. Xylit dem einen Flansch 23 stützt die Laufbüchse 17 sich an der Blechringscheibe 5 ab, während der andere Flansch 24 zur Abstützung der Zentrierscheibe I8 dient.
  • Die äußere Blechringscheibe 5 eines jeden Spulenflansches könnte statt, wie in der Zeichnung gezeigt, eben auch etwas nach außen gewölbt oder leicht kegelig sein. Dasselbe kann gewünschtenfalls auch bei der inneren Blechringscheibe 4 der Fall sein, wenn es erwünscht ist, daß der Wickelraum der Spule sich nach außen etwas erweitert. Wenn die eine oder beide Ringscheiben 4, 5 gewölbt oder etwas kegelig gestaltet sind, kann auf die Ausbildung des Randes der äußeren Scheibe 5 als Abstandshalter gegebenenfalls verzichtet und der Kaiid 7 der inneren Scheibe 4 um den einfachen l'an(l der Außenscheibe 5 gebördelt sein. Die dargestellte Anordnung eines vom Außenrand7 der äut;eren Blechringseheibe 5 gebildeten Ahstandshalters ist jedoch vorzuziehen, weil sie wegen des gr4ßereii Querschnittes der Spulenflansche eine höhere Festigkeit ergibt. Die zur Zentrierung und Führung des inneren Endes der Laufbüchse dienende J<ingsclleilie 18 kann zweckmäßig, wie in Fig. 4 gezeigt, etwas nach innen gewölbt sein, was den Vorteil hat, daß sie mit elastischer Spannung in das Sl>ulenrohr I eingeführt werden kann, was einen schließenden Sitz der Scheibe an der Rohrwandung ergiht. Gegebenenfalls kann der Außenrand der Zentrierscheibe I8 in Form eines an der Wandung des Spulenrohres I sich führenden Kragens umgebogen sein. An Stelle der kleinen, angestauchten Flanschen 2 kann das Spulenrohr 1 zur Abstützung der inneren Ringscheiben der Spulenflansche auch andere radiale Vorsprünge, z. B. zwei eingedrückte oder eingewalzte Sicken aufweisen. Ferner können auch die kleinen Flansche 23, 24 der Laufbüchsen I7 gewünschtenfalls durch Sicken o. dgl. ersetzt werden. Die gestauchten Flansche sind jedoch wegen der größeren Genauigkeit sowie deshalb vorzuziehen, weil bei ihrer Anbringung am Spulenrohr die Möglichkeit besteht, die inneren Blechringscheiben 4 der Spulenflanschen in der mit Bezug auf die Fig. 6 und 7 heschriehenen Weise mit dem Rohr I zu verpressen.
  • Im Rahmen der Erfindung sind noch mancherlei weitere Abänderungen der dargestellten Beispiele sowie andere Ausführungsformen und Anwendungen möglich. So können die Abstandsrohre I8 aus Blech gebogen sein und dabei eine offene Naht haben. Ebenso kann das Spulenrohr 1 aus Blech gebogen sein, wobei seine Längsnaht zweckmäßig durch Falzen geschlossen ist. Schließlich ist es auch möglich, die Laufbüchsen 17 aus Blech zu wiegen, jedoch sind für den Spulenkern und für die Laufbüchse nahtlos gezogene oder gewalzte Rohre vorzuziehen. Die Bördelung am Rande der einen Spulenflansch bildenden Ringscheiben 4, 5 kann gegebenenfalls umgekehrt werden, indem der Rand der äußeren Scheibe 5 um den Rand der inneren Scheibe 4 gebördelt wird. Die dargestellte Anordnung ist wegen des ununterbrochenen glatten Überganges von der inneren Stirnfläche des Spulenflansches in dessen Rand vorzuziehen. Die Laufbüchsen I7 können gewünschtenfalls noch dadurch gegen Verdrehen besonders gesichert werden, daß sie mit in ihre äußeren Enden eingepreßte radiale Vorsprünge in kleine Randausschnitte der Öffnungen der äußeren Blechringscheiben 4 der Spulenflansche eingreifen. Die Zentrierscheibe I8 kann gegebenenfalls mit der Laufbüchse I7 einstückig sein. Statt aus Leichtmetall kann die neue Garnspule gewünschtenfalls auch aus einem anderen Metall insbesondere Eisen, gefertigt werden. Außer bei Ablaufspulen für Kettenschermaschinen ist die Erfindung auch bei anderen Spulen anwendbar, die aus einem hohlen Kern und zwei Endflanschen bestehen.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Metallspule, vorzugsweise aus Leichtmetall, insbesondere Ablaufspule für Kettenschermaschinen, mit einem hohlen Kern und zwei Endflanschen, vornehmlich Leichtmetall, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkern (i) aus einem Blechrohr besteht und die Flanschen (3) je von zwei an ihrem Außenrand durch Bördeln miteinander verbundenen Blechringscheiben (4, 5) gebildet sind, von denen die innere (4), auf dem Spulenrohr sitzend, an einem an diesem angestauchten kleinen Bund oder ähnlichen radialen Vorsprung (2) nach außen abgestützt ist, während die äußere (5) an der Stirnkante des Rohres (i) nach innen abgestützt ist.
  2. 2. Spule nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Blechringscheiben (4) der Flanschen mit dem Spulenrohr (l) in radialer Richtung verpreßt sind.
  3. 3. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Offnung (8) der äußeren Blechscheibe (5) eines jeden Flansches einen Halsansatz (g) zur Führung auf einem Lagerzapfen o. dgl. aufweist.
  4. 4. Spule nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in die Öffnung der äußeren Blechscheibe (5) eines jeden Flansches das äußere Ende einer Laufbüchse (I7) aus Blech eingebördelt ist, deren inneres Ende durch eine Kreisringscheibe (I8) aus Blech im Spulenrohr (1) zentriert ist.
  5. 5. Spule nach den Ansprüchen I und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbüchse (17) mit einem an ihrem äußeren Ende vorgesehenen, radial vorspringenden Nocken in einen kleinen Randausschnitt der Öffnung der äußeren Blechringscheibe (5) des Spulenflansches eingreift.
  6. 6. Spule nach den Ansprüchen I und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierscheibe (I8) ein von der Laufbüchse (17) getrenntes und daran durch Bördeln des inneren Büchsenendes (21) gehaltenes Teil ist.
  7. 7. Spule nach den Ansprüchen I, 4 un<l 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der äußeren Blechringscheibe (5) des Spulenflansches und der Zentrierscheibe ( I 8) ein Abstandsrohr(Ig) aus Blech angeordnet ist.
  8. 8. Spule nach den Ansprüchen I, 4, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbüchse (I7) an ihren Enden zwei angestauchte, kleine Bunde oder ähnliche radiale Vorsprünge (23) aufweist, von denen einer (23) zur Abstützung der Büchse (17) an der äußeren Blechringscheibe (5) des Spulenflansches und der andere zur Abstützung der Zentrierscheibe (I8) an der Laufbüchse dient.
  9. 9. Spule nach den Ansprüchen I und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierscheiben (I8) etwas nach innen gewölbt sind.
  10. 10. Spule nach den Ansprüchen I oder 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Spulenrohr (I) und die Laufbüchsen (17) sowie gegebenenfalls auch die Abstandsrohre (I9) Abschnitte von nahtlos gezogenen oder gewalzten Rohre sind.
  11. II. Spule nach den Ansprüchen I und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbüchsen (I7) elektrolytisch oxydiert sind.
  12. 12. Verfahren zur Herstellung von Spulen nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinen Bunde (2) gegen die schon auf dem Spulenrohr (I) sitzenden inneren Blechringscheiben (4) der Spulenflansche gestaucht und anschließend zusammen mit den inneren Randteilen der Scheiben (4) in Achsrichtung der Spule gepreßt werden.
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