AT160803B - Kondensatorsatz zur Einstellung von Kapazitätswerten veränderlicher Größe, insbesondere für Abstimmvorrichtungen von Rundfunkgeräten. - Google Patents

Kondensatorsatz zur Einstellung von Kapazitätswerten veränderlicher Größe, insbesondere für Abstimmvorrichtungen von Rundfunkgeräten.

Info

Publication number
AT160803B
AT160803B AT160803DA AT160803B AT 160803 B AT160803 B AT 160803B AT 160803D A AT160803D A AT 160803DA AT 160803 B AT160803 B AT 160803B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
capacitor
capacitors
setting
row
set according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Kapp
Original Assignee
Robert Kapp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of AT160803B publication Critical patent/AT160803B/de

Links

Landscapes

  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 organen zu Gruppen mit verschiedenen   Summenkapazitätswerten zusammengeschaltet   werden können. 



  Dieser Kondensator soll insbesondere bei Abstimmvorrichtungen in Verbindung mit Rundfunkempfängern verwendet werden. 



   Es ist nicht neu, die Abstimmung von Funkempfängern mit Kondensatorsätzen dieser Art durchzuführen. Die Bemessung der Einzelkondensatoren erfolgt dabei nach verschiedenen Gesichtspunkten, z. B. nach dem Dekadenprinzip ; die Zusammenschaltung der Einzelkondensatoren geschah z. B. mittels Druckknopf-oder tastenbetätigten Schaltern. 



   Die Erfindung bezweckt einen Abstimmkondensatorsatz dieser Art zu schaffen, der sich durch einen sehr einfachen Aufbau auszeichnet und dessen Anwendung bei Rundfunkempfängern besondere Vorteile schaltungsteehnischer und baulicher Art bietet. 



   Auch die Erfindung geht von einer Mehrzahl von zusammenschaltbaren Einzelkondensatoren mit unterschiedlichen Kapazitätswerten aus. Es ist gefunden worden, dass man einen besonders vorteilhaften Aufbau derartiger Kondensatorsätze dadurch erhalten kann, dass erfindungsgemäss die Einzelkondensatoren in parallelen Reihen angeordnet sind und zwar so, dass jede Reihe mehrere Einzelkondensatoren einer bestimmten Grössenordnung enthält, wobei die   Schaltorgane   es ermöglichen, sowohl jeden Einzelkondensator für sich allein als auch mehrere Einzelkondensatoren innerhalb der Reihen elektrisch parallelzuschalten.

   Die erzielbare Kapazitätswertdifferenz innerhalb jeder Reihe soll konstant sein und es soll weiters der kleinste Kapazitätswert einer   grössenordnungsmässig   höheren Reihe gleich sein der Summe des kleinsten Einzelwertes der   nächstniedrigeren   und dem durch Zusammenschalten vorzugsweise zweier Einheiten   erhältlichen   grössten Summenwert derselben Reihe. 



  Hiebei ist es   zweckmässig,   die Kapazitätswerte der Kondensatoren einer Reihe so zu bemessen, dass sie jeweils ein ganzzahliges Vielfaches des kleinsten Kapazitätswertes dieser Reihe sind. Bei Einhaltung dieser Regel kommt man zu   überraschend   günstigen Lösungen der Aufgabe, die sieh zur Anwendung auf Rundfunkempfänger vorzüglich eignen. 



   Dieser Grundgedanke sei zunächst an Hand der schematischen Fig. 1 ad erläutert, welche den grundsätzlichen Aufbau derartiger Schaltungen zeigt. Weitere Erfindungsmerkmale werden später an Hand der übrigen Figuren beschrieben, in denen weitere Erfindungsgedanken veranschaulicht sind. 



   In Fig. 1 a soll der kleinste einstellbare Kapazitätswert 5 cm, der grösste 500 cm betragen. Die kleinste einstellbare Kapazitätsdifferenz   a   zwischen zwei einstellbaren Werten betrage ebenfalls 5 cm. 



  Somit ergeben sich die nötigen Fixkondensatoren laut obiger Regel wie folgt : 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   5a +2 a = 35 cm,  
5 a +3 a = 40cm,
5 a + 4 a = 45 cm... grösster Summenkapazitätswert der Reihe a. Dieser, vermehrt um den kleinsten Einzelkapazitätswert der Reihe a, ergibt die Grösse b, die Basis der zweiten Reihe :   5 a +4a + a =50cm= b.   



  Somit besteht, laut obigen Regeln die Reihe b (2. Reihe) aus folgenden Kapazitäten : 
 EMI2.1 
 
5 b + 2 b = 250   + 100   = 350 cm ;
5   =250+150 =400cm ;  
5 b   + 4 b =   250 + 200 = 450 cm ; d. h., dass durch Niederdrücken einer einzigen Taste bereits 450 cm eingeschaltet werden können. Durch Niederdrücken der den grössten Summenkapazitätswert darstellenden Taste der Reihe 1 ist es möglich, 45 cm einzuschalten ; durch Niederdrücken der den grössten Summenkapazitätswert darstellenden Taste der Reihe 2 lassen sich 450 cm einschalten ; werden also diese beiden Tasten gleichzeitig betätigt, so entspricht dies 450 + 45 = 495 cm. 



   Da nun gemäss einem weiteren Kennzeichen der Erfindung auch ein stetig veränderlicher Kondensator in der   Grösse   der kleinsten Kapazitätswertdifferenz vorgesehen sein kann, der im vorliegenden Beispiel ungefähr zwischen 0 und 5 cm einstellbar ist ; (wenn von der Anfangskapazität abgesehen wird) so   heisst dies,   dass man insgesamt   495+5 =500 cm einsehalten kann,   also den Maximalwert der gemäss der eingangs getroffenen Annahme verlangt wird. Die Aufgabe ist somit durch Verwendung von nur 10 Kondensatoren und 18 Tasten gelöst, womit 500/5 = 100 verschiedene   Kapazitätswerte   eingestellt werden können, u.   zw.   durch Niederdrücken von höchstens zwei Tasten auf einmal. Es wird z.

   B. der Wert 375 cm dadurch erreicht, dass einerseits die Taste 7 der Reihe b (350 cm), anderseits die Taste 5 der Reihe a (25 cm) betätigt wird : 350 + 25 = 375 cm. 



   Es ist ferner ersichtlich, dass ein bestimmter   Kapazitätswert zwischen   den Grenzen 5 und 500 cm immer nur durch zwei eindeutig bestimmte Tasten eingestellt werden kann ; würde man z. B. versuchen, den Wert 375 cm durch Niederdrücken der Taste 6 der Reihe a (30 cm) und einer Taste der Reihe b einzustellen, wobei die Taste der Reihe b den Restbetrag auf 375 zu liefern hätte, d. h.   375-30   = 345 cm, so zeigt sich, dass eine solche Taste gar nicht existiert, denn der Wert 345 besteht ja selbst aus 300 + 45 ; das Niederdrücken von zwei Tasten in einer Reihe (30 ; 45) ergibt aber nicht den Summenwert dieser beiden Tasten, weil ja eine   Mehrfaehausnutzung bestimmter   Kondensatoren auf diese Weise nicht erzielbar ist. 



   Fig. 1 b der Zeichnung zeigt ein Beispiel eines erfindungsgemässen Kondensatorsatzes, der von 3 bis 540 cm, bei einer kleinsten Kapazitätsdifferenz von 3 cm zwischen zwei Einstellungen mit nur 9   Fixkondensatoren   und 15 Tasten (in drei Reihen) 280 verschiedene Werte einzustellen erlaubt. 



  Es ist mit nur 9 verschiedenen Kondensatoren eine mehr als 30mal so grosse Zahl von Kapazitätswerten einstellbar, die untereinander in vollkommener Weise abgestuft sind und wobei es nur nötig ist, höchstens drei Tasten für einen Wert zu drücken. Der Wert 402 cm wird beispielsweise durch Drücken der Tasten a 2, b 4, c 3 (6 + 72 + 324 = 402) eingestellt. 



   Die Einstellung der gewünschten Kapazitätswerte erfolgt bei Anwendung des Kondensatorsatzes auf Rundfunkempfänger an Hand einer Tabelle, die die für jeden Wert zu betätigenden Tasten   anfährt.   



  In den bisherigen Beispielen betätigte eine Taste immer höchstens zwei   Kondensatorenanschlüsse.   



  Es lässt sich indessen eine weitere Ersparnis an Kondensatoren erzielen, wenn deren mehr als zwei durch Schaltorgane zusammengeschaltet werden können. Im Beispiel 1 a wäre z. B. auch die Summenkapazität 5 a + 4 a + 3 a = 25 + 20   + 15   = 60 cm denkbar, die durch eine einzige Taste mit drei Schaltkontakten erzielt werden könnte. Die Verwendung solcher Tasten erweist sich freilich als nicht so vorteilhaft, wenngleich diese Ausführungsform   natürlich   auch in den Rahmen der Erfindung fällt. 



   Schliesslich ist es auch noch im Sinne der Erfindung gelegen, die Kondensatoren der Reihen nicht durch Vervielfachung der vorhandenen Grössen zu erreichen, wobei sich diese Grössen folgen, sondern es ist auch denkbar, einzelne dieser Glieder zu überspringen. Ein Beispiel hiefür zeigt die Fig. 1 c der Zeichnung. Es kann demnach der Erfindungsgedanke auch in seiner einfachsten Verwirklichung so ausgedrückt werden, dass man sagt :
Die-eine oder mehrere Reihen ergebenden-Einzelkondensatoren sollen bei gleichzeitiger Möglichkeit der Herstellung bestimmter Zusammenhaltungen untereinander (Herstellung von Gruppen), bei einer kleinsten Kapazitätsdifferenz a zwischen zwei Einzelkondensatoren folgende Grössen besitzen : a, ferner eine Reihe ganzzahliger Vielfache von a (l. Reihe), b, ferner eine Reihe ganzzahliger Vielfache von b (2.

   Reihe), e, ferner eine Reihe ganzzahliger Vielfache von   e   (3. Reihe) und, erforderlichenfalls, so fort, 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Die Schaltorgane ermöglichen die Herstellung folgender Verbindungen :
1. Die Einschaltung jedes Kondensators für sich, der einen oder mehreren vorhandenen Reihen,
2. Die Einschaltung jener Summenkapazitätswerte, die durch Addition der Kapazitätswerte zweier oder mehrerer Kondensatoren derselben Reihe erhalten werden. 



   Hiebei ist b gleich der Summe aus dem grössten einschaltbaren Summenkapazitätswert und dem kleinsten Einzelkondensatorwert der zweiten Reihe usf. 



   Eine insbesondere für Rundfunkempfänger praktische Anordnung der einzelnen Kondensatoren zeigt die Fig.   1 cl.   



   In dieser Figur sind   die "Zehnerkondensatoren" samt   den ihnen zugeordneten   Tastenschaltern   auf der linken Hälfte der   Zeichnung, die"Einerkondensatoren" und   ihre Tasten auf der rechten Seite angeordnet ; die jeweilige Grösse der Kondensatoren ist durch Angabe der Ziffernwerte angeführt. 



   Es ist ersichtlich, dass die einzelnen Kondensatoren in parallelen Reihen angeordnet sind und die Schalt organe 1-9 sowohl jeden Kondensator   für sich   allein als auch jene Summenwerte einzuschalten erlauben, die durch additive Zusammenschaltung mehrerer Einzelkondensatoren einer Reihe erhalten werden und dass die erzielte Kapazitätswertdifferenz innerhalb jeder Reihe konstant ist ; sie beträgt in der linken Reihe 50 cm, in der rechten Reihe 5 cm. So wird z. B. der Wert von 165 cru durch   Drücken   der linken Taste 3 und der rechten Taste. 3 eingestellt.

   Es ist weiters ersichtlich, dass der kleinste Kapazitätswert der linken   Reihe-50   cm-gleich ist der Summe des kleinsten Einzelwertes der rechten Reihe-5 cm-und dem durch Zusammenschalten zweier Einheiten erhaltenen grössten   Summenwert-45 cm-,   erhalten durch Niederdrücken der rechten Taste 9 (5 + 45 =   50).   



  Zweckmässigerweise werden die einzelnen Kondensatoren so bemessen und die Schaltelemente, wie beschrieben, so ausgeführt, dass die Einstellung jedes   Kapazitätswertes durch   Betätigung einer gleichbleibenden Zahl von Tasten erfolgt. Dadurch wird erreicht, dass Fehlbedienungen sehr unwahrscheinlich werden. 



   Die übrigen Zeichnungen zeigen einen erfindungsgemässen Kondensator, wie er z. B. für Rund-   funkempfänger   mit Vorteil ausgeführt werden kann. 



   In gewissen Fällen z. B., bei   Rundfunkempfängern,   wo man mehrere Kreise gleichzeitig abstimmt, werden Mehrfachkondensatoren verwendet. Die erfindungsgemässe Vorrichtung erlaubt in diesem Falle mit jeder Taste mehrere Serien von Kapazitäten zu betätigen, wobei jede Serie für einen be- sonders abgestimmten Kreis vorgesehen ist.

   Die Kontakte und Kondensatorelemente dieser Kreise sind dabei   zweckmässig   für jeden Kreis in einer besonderen Kammer   i   (Fig. 2,3) untergebracht, die durch Unterteilung des Gehäuses g mittels   metallischen Trennwänden j entstehen.   Dabei kann ein Belag der verschiedenen Kondensatorelemente   w   an isolierte Kontakte   k'führen,   während die als Blattfedern ausgebildeten Gegenkontakte k an den Trennwänden befestigt sind und zugleich durch ihre Federwirkung die Tastenstäbe in ihrer Ruhelage halten. 



   Im Ausführungsbeispiel sind drei solcher Kammern vorgesehen. Die Tastenstäbe b gehen durch alle drei Kammern hindurch und in jeder Kammer tragen sie einen Stift b2, der den Kontakt k,   k'   eines Kondensatorelementes m betätigt. Die verschiedenen, in den Kammern untergebrachten Kondensatorelemente   m   haben abgestufte Kapazitätswerte. Sie sind   zweckmässig   so ausgebildet, dass sie sich z. B. durch eine Schraube m'bei der Herstellung des Gerätes, genau auf den erforderlichen Wert einstellen lassen. 



   Im   Ausführungsbeispiel   sind in jeder Reihe 6 Kondensatoren angeordnet. Der sechste ist zur genauen Einstellung der   Anfangskapazität   vorgesehen. Ferner sind die   Nulltasten weggelassen,   da man den Nullwert dadurch erhalten kann, dass sämtliche Tasten in Ruhestellung bleiben. Die Einteilung verschiedener Wellenbereiche kann durch besondere Tasten erfolgen. 



   Bei Geräten mit selbsttätigem Schwundausgleich wirkt das Geräusch, das bei Übergang von einem Sender auf einen andern bis zur endgültigen Einstellung des letzteren auftritt, unter Umständen störend. Dieser Übelstand kann in einfacher Weise dadurch beseitigt werden, dass durch   Drücken   einer beliebigen Wählertaste, also im Augenblick, in dem der Hörer auf eine andere Station   übergeht,   durch eine besondere Einrichtung der Niederfrequenzteil oder der Lautsprecher allein ausser Betrieb gesetzt wird. Ein Beispiel für die zwangsläufige Ausserbetriebsetzung des Lautsprechers ist aus Fig. 2 ersichtlich. Die zur Feinabstimmung vorgesehene kleine Hilfskapazität d wird durch eine Welle n mit Drehknopf z betätigt.

   Beim   Niederdrücken   von z verschiebt sich n in axialer Richtung und unterbricht einen Kontakt o auf der   Rückseite   des Gehäuses g und wird durch eine Klinke p in dieser unterbrechenden Stellung gehalten. Hiedurch wird der Lautsprecher oder ein anderer geeigneter Stromkreis im Niederfrequenzteil wieder in Betrieb genommen, d. h. ein die Lautwiedergabe verhindernder Kurzschluss beseitigt. 



   Die Herstellung des Kurzschlusses erfolgt durch   Niederdrücken   einer Wählertaste, indem dadurch der Sperrschieber h,   h'der   zugehörigen Tastenreihe die Klinke p auslöst, wodurch die Achse n des Hilfskondensators   d   (z. B. durch eine Feder) in die den Kurzschluss von o und damit die Unterbrechung der Schallwiedergabe bewirkende Stellung gebracht wird. Durch Niederdrücken der für die Einstellung des gewünschten Senders sonst noch erforderlichen Tasten wird der Kurzschluss bei o nicht beseitigt, 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 dies erfolgt vielmehr erst nach Betätigen des Knopfes z in der beschriebenen Weise. Die Einstellung der Sender erfolgt demnach stumm, unter Zuhilfenahme eines Abs. timmungsanzeigers. 



   Der erfindungsgemässe Apparat lässt sich nun leicht mit einigen Zusatztasten versehen, von denen jede mit einem Sendernamen versehen ist-und die, wenn sie niedergedrückt werden, jeweils die für die Einstellung des auf ihr vermerken Senders erforderlichen Tasten betätigt. In diesem Fall   erfolgt die Einstellung einiger Sender jeweils nur durch Betätigen einer einzigen Taste. Hiebei   kann die Übertragung der Bewegung von der mit dem Sendernamen versehenen Taste auf die die Kapazitätswerteinstellung bewirkenden Tasten auf mechanischem oder elektrischem Wege vor sich gehen. Die Fig. 4 zeigt eine   Ausführungsform   der letzteren Art, u. zw. lediglich ein Schaltschema. 



   Grundsätzlich handelt es sich darum, die Tasten anstatt durch Fingerdruck, durch einen   Elektro-   magnet zu betätigen. Auf jedem Tastenschaft wird ein Anker aufgesetzt, der mit einem Solenoid zusammenwirkt. Alle diese Solenoide werden an einen Hilfsstromkreis angeschlossen. In Fig. 4 sind die Solenoide mit q bezeichnet ; die liegen mit einem Ende am positiven Pol des Hilfskreises. Die andern Enden liegen an Stromschienen u, die sich mit weiteren Stromschienen u'kreuzen, aber von den letzteren isoliert sind : I, II, III und   IV   bezeichnen Tasten, durch deren Niederdrücken die bevorzugten Sender eingeschaltet werden sollen.

   Zu diesem Zweck betätigen die Tasten   I-IV   so viele Kontakte, als das Tastenfeld der   erfindungsgemässen   Einstellapparatur Kondensatorreihen aufweist ; im gezeichneten Falle sind dies drei Reihen. Ein vierter Kontakt schaltet bei   Betätigen   der Tasten   I-IV   eine Lampe r ein, die z, B. in der Taste selbst untergebracht sein kann und das Schild mit dem Sendernamen von   rückwärts   erleuchtet und gleichzeitig als Kontrollampe dient. 



   An den Kreuzungsstellen der Stromschienen sind in diese Bohrungen eingebracht, in welche man Kontaktstifte, Stöpsel oder Schrauben einsetzen kann und die den Stromweg von den Schienen   u'   zu den Schienen u, d. h. vom negativen zum positiven Pol des Hilfskreises ermöglichen. Je nachdem wo nun diese, in der Zeichnung durch volle schwarze Punkte angedeuteten Stöpsel sitzen, wird durch   Niederdrücken   einer der Tasten   I-IV   eine unterschiedliche Gruppe von Solenoiden unter Spannung gesetzt, d. h. es werden ganz verschiedene Kondensatortasten verstellt oder mit andern Worten, ein ganz bestimmter Sender eingeschaltet. 



   Durch die leichte Versetzbarkeit der Kontaktstöpsel, die die leitende Verbindung zwischen den oberen und den darunterliegenden Stromschienen herstellen, ist es   möglich,   das Gerät je nach seinem Aufstellungsort oder den vorhandenen persönlichen   Wünschen   so einzustellen, dass immer jene Sender selbsttätig eingestellt werden, die gerade erwünscht sind. Ändert das Gerät seinen Aufstellungsort und liegen dort andere Empfangsverhältnisse vor, so braucht man nur die Stöpsel entsprechend versetzen und die Sendernamen auf den Tasten I-IV entsprechend ändern.

   Wenn also zuerst etwa die Taste I für die automatische   Einstellung   des Langwellensenders X mit einer Wellenlänge von 1400 m eingerichtet war und es soll in Hinkunft diese Taste die automatische Einstellung eines Mittelwellensenders Y mit 600   m   Wellenlänge bewirken, so verstellt man lediglich die Stöpsel, die die Verbindung der zu 1 gehörigen   U'-Sehienen mit   den Solenoiden bewerkstelligen derart, dass diese Stöpsel nunmehr die Verbindung mit jenen Solenoiden herstellen, die die der geänderten Wellenlänge entsprechenden Kondensatoren einschalten. 



   Es ist ferner aus der Fig. 4 ersichtlich, dass nur die Solenoide q räumlich mit dem   Tastenmechanis-   mus verbunden sein müssen, während man die Stromschienen samt Tasten   1-IV   getrennt vom Rundfunkapparat aufstellen kann, in welchem Falle die Verbindung mit den Solenoiden durch Kabel erfolgt. Zweckmässig ist es, die Tasten   1-IV   in einem kleinen Kästchen unterzubringen, während man die Stromschienen mit dem Abstimmkondensator gemäss der Erfindung zu einer Einheit verbindet. 



  Dieses   Schalt- bzw. Tastenkästchen   steht dann mit dem Rundfunkempfänger durch ein Kabel in Verbindung ; die Feinabstimmung des Gerätes erfolgt in einem solchen Falle zweckmässig selbsttätig. 



   An sich bekannte und daher nicht dargestellte Mittel erlauben ferner eine solche Ausbildung der beschriebenen Fernsteuereinrichtung, dass die Solenoide nur so lange unter Strom bleiben, als man auf die Sendertaste drückt, während die Kontrollampe so lange unter Strom bleibt, bis ein anderer Sender eingestellt wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kondensatorsatz zur Einstellung von Kapazitätswerten veränderlicher Grösse, insbesondere für Abstimmvorrichtungen von Rundfunkgeräten, bestehend aus Einzelkondensatoren unterschiedlicher Kapazität, die mittels Schaltorganen zu Gruppen mit verschiedenen Summenkapazitätswerten zusammengeschaltet werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelkondensatoren entsprechend ihrer Grössenordnung in parallelen Reihen (montiert) angeordnet sind und dass die Schaltorgane es ermöglichen, sowohl jeden Einzelkondensator für sieh allein, als auch mehrere Einzelkondensatoren innerhalb der Reihen elektrisch parallel zu schalten,
    wobei die erzielbare Kapazitätswertdifferenz innerhalb jeder Reihe konstant ist und der kleinste Kapazitätswert in einer grössenordnungsmässig höheren Reihe gleich ist dem kleinsten Einzelwert in der nächst niedrigeren Reihe EMI4.1 <Desc/Clms Page number 5> 2. Kondensatorsatz nach Patentanspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapazitätswerte der Kondensatoren einer Reihe jeweils ein ganzzahliges Vielfaches des kleinsten Kapazitätswertes dieser Reihe sind.
    3. Kondensatorsatz für Rundfunkempfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zusätzlicher, um den Betrag der kleinsten Kapazitätsdifferenz stetig veränderlicher Hilfskondensator vorgesehen ist.
    4. Kondensatorsatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstimmung des Hilfskondensators in an sich bekannter Weise selbsttätig und in Abhängigkeit von der Trägerwelle erfolgt, auf die der Kondensator als Bestandteil eines Schwingkreises abgestimmt werden soll.
    5. Kondensatorsatz nach den Ansprüchen 1 bis 4 für Rundfunkempfänger, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrheit von Kondensatorreihen und Schalt organen vorgesehen ist, die mittels gemeinsamer Tasten od. dgl. betätigt werden kann, um, wie bei Rundfunkempfängern nötig, eine Mehrheit von Schwingkreisen gleichzeitig abstimmen zu können.
    6. Kondensatorsatz nach den Ansprüchen 1 bis 5 für Rundfunkempfänger, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Kondensatorschaltorganen eine Lautsprecherausschaltvorrichtung in solcher Verbindung steht, dass bei Betätigung einer beliebigen Wählertaste, also während der Senderwahl, die Tonwiedergabe abgestellt ist.
    7. Kondensatorsatz nach den Ansprüchen 1 bis 6 für Rundfunkempfänger, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalttaste zum Wiedereinschalten des Lautsprechers gleichzeitig als Betätigungsorgan für den stetig veränderlichen Hilfskondensator ausgebildet ist.
    8. Kondensatorsatz nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der Einzelkondensatoren und eine solche Ausführung der Schaltorgane, dass die Einstellung jedes Kapazitätswertes durch Betätigen einer gleichbleibenden Zahl von Tasten erfolgt.
    9. Kondensatorsatz nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass für die Einstellung bevorzugter Kapazitätswerte besondere Einstellorgane, z. B. zusätzliche Tasten vorgesehen sind, wobei durch Betätigen je eines solchen zusätzlichen Einstellorganes sämtliche Schaltorgane betätigt werden, die dem gewünschten, bevorzugten Kapazitätswert zugeordnet sind.
    10. Kondensatorsatz nach den Ansprüchen 1 bis 9 für Rundfunkempfänger, bei dem die Schaltorgane durch Elektromagnete betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Speisung sämtlicher Magnete (q) über einen Verteiler (u, u') erfolgt, der von den Einstelltasten derart bedient wird, dass beim Niederdrücken der Taste eine gewisse Zahl von Magneten erregt wird, wodurch jene Kondensatoren eingeschaltet werden, die in ihrer Gesamtheit den der Taste zugeordneten Kapazitätswert ergeben (Fig. 4).
    11. Kondensatorsatz nach den Ansprüchen 1 bis 10 für Rundfunkempfänger, dadurch gekennzeichnet, dass zur elektromagnetischen Einstellung des gewünschten Kapazitätswertes zwei Systeme von sich kreuzenden untereinander nicht stromleitend verbundenen Stromschienen (u und u') vorgesehen sind, wobei die Schienenenden des einen Systems mit den Einstellorganen [Tasten (I-V verbunden sind und die Schienenenden des andern Systems mit den Steuermagneten (q), so dass es durch Herstellung von leitenden Verbindungen an den Kreuzungsstellen der Stromschienen möglich ist, jedem Einstellschalter (Taster) jeden beliebigen Steuermagnet oder auch deren mehrere zuzuordnen.
    12. Kondensator nach den Ansprüchen 10 und 11 für Rundfunkempfänger, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Steuermagnet nur so lange stromdurchflossen ist, als nötig ist, um die Einschaltung der Kondensatoren bzw. Zusammenschaltung derselben zu bewirken, wobei jeder Taste eine Signallampe (i) zugeordnet ist, die hingegen solange aufleuchtet, als die betreffende Taste eingeschaltet ist.
AT160803D 1935-12-12 Kondensatorsatz zur Einstellung von Kapazitätswerten veränderlicher Größe, insbesondere für Abstimmvorrichtungen von Rundfunkgeräten. AT160803B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR160803T 1935-12-12
DE160803T 1936-05-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT160803B true AT160803B (de) 1942-03-10

Family

ID=29421239

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT160803D AT160803B (de) 1935-12-12 Kondensatorsatz zur Einstellung von Kapazitätswerten veränderlicher Größe, insbesondere für Abstimmvorrichtungen von Rundfunkgeräten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT160803B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3850053T2 (de) Bandpassfilteranordnung.
DE1944067C3 (de) Kanalwähler
DE1275218B (de) Frequenzfilter, insbesondere fuer Zeitmultiplexsysteme
DE2927219A1 (de) Schaltmatrix fuer die durchschaltung von breitbandigen hf-signalen
AT160803B (de) Kondensatorsatz zur Einstellung von Kapazitätswerten veränderlicher Größe, insbesondere für Abstimmvorrichtungen von Rundfunkgeräten.
WO2020070115A1 (de) Einrichtung zur kontaktlosen induktiven energieübertragung, insbesondere für induktive ladevorgänge bei kraftfahrzeugen
DE2816262A1 (de) Schaltmatrix fuer die durchschaltung von wechselstromsignalen
DE960470C (de) Elektrische Nachrichtenuebertragungsanlage mit Quantelung und mehrdeutigen Signalkennzeichen
DE1027743B (de) Abstimmeinrichtung nach der Revolverbauart
DE2519982A1 (de) Abstimmungsspeicherschaltung fuer empfaenger mit elektronischer abstimmung
DE3419344C2 (de) Interferometerpeilantennenanordnung
DE2013917C3 (de) Elektromagnetisch steuerbare, kontaktlose Schaltvorrichtung
DE719952C (de) Empfaenger mit Motorabstimmung aus der Naehe oder Ferne und mit Bandbreiteregelung
DE610190C (de) Vorrichtung zur stufenweise erfolgenden Abstimmung von Geraeten der hochfrequenten Nachrichtenuebermittlung
DE704614C (de) Einrichtung zur Einstellung der Sender an Rundfunk- und Fernsehgeraeten
DE671797C (de) Elektrische Filterweiche mit mehreren Filtern untereinander gleichartigen Aufbaus
DE459212C (de) Kopplungseinrichtung fuer die aperiodische Kopplung und fuer die Rueckkopplung an Radioempfaengern
DE1487742C (de) System zur Informationsübertragung von einer Anzahl von Gebern zu einem zentra len Empfänger
CH553516A (de) Verfahren zur betriebsartumschaltung eines sendeempfaengers und sendeempfaenger zur ausfuehrung des verfahrens.
DE2803825C3 (de) Anordnung zum Verbinden von Sende-Empfängern einer ersten Gruppe mit denen einer zweiten Gruppe
DE627071C (de) Vorrichtung zum Anschalten von zwei oder mehr Lautsprechern
DE675517C (de) Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen
DE874161C (de) Schaltungsanordnung fuer Hochfrequenzuebertrager
DE1437383C (de) Schaltungsanordnung zur Verstärkung einer Reihe von Gleichspannungssignalen
DE577675C (de) Schaltungsanordnung zur Ferneinstellung von gruppenweise zusammengefassten Anzeigevorichtungen