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organen zu Gruppen mit verschiedenen Summenkapazitätswerten zusammengeschaltet werden können.
Dieser Kondensator soll insbesondere bei Abstimmvorrichtungen in Verbindung mit Rundfunkempfängern verwendet werden.
Es ist nicht neu, die Abstimmung von Funkempfängern mit Kondensatorsätzen dieser Art durchzuführen. Die Bemessung der Einzelkondensatoren erfolgt dabei nach verschiedenen Gesichtspunkten, z. B. nach dem Dekadenprinzip ; die Zusammenschaltung der Einzelkondensatoren geschah z. B. mittels Druckknopf-oder tastenbetätigten Schaltern.
Die Erfindung bezweckt einen Abstimmkondensatorsatz dieser Art zu schaffen, der sich durch einen sehr einfachen Aufbau auszeichnet und dessen Anwendung bei Rundfunkempfängern besondere Vorteile schaltungsteehnischer und baulicher Art bietet.
Auch die Erfindung geht von einer Mehrzahl von zusammenschaltbaren Einzelkondensatoren mit unterschiedlichen Kapazitätswerten aus. Es ist gefunden worden, dass man einen besonders vorteilhaften Aufbau derartiger Kondensatorsätze dadurch erhalten kann, dass erfindungsgemäss die Einzelkondensatoren in parallelen Reihen angeordnet sind und zwar so, dass jede Reihe mehrere Einzelkondensatoren einer bestimmten Grössenordnung enthält, wobei die Schaltorgane es ermöglichen, sowohl jeden Einzelkondensator für sich allein als auch mehrere Einzelkondensatoren innerhalb der Reihen elektrisch parallelzuschalten.
Die erzielbare Kapazitätswertdifferenz innerhalb jeder Reihe soll konstant sein und es soll weiters der kleinste Kapazitätswert einer grössenordnungsmässig höheren Reihe gleich sein der Summe des kleinsten Einzelwertes der nächstniedrigeren und dem durch Zusammenschalten vorzugsweise zweier Einheiten erhältlichen grössten Summenwert derselben Reihe.
Hiebei ist es zweckmässig, die Kapazitätswerte der Kondensatoren einer Reihe so zu bemessen, dass sie jeweils ein ganzzahliges Vielfaches des kleinsten Kapazitätswertes dieser Reihe sind. Bei Einhaltung dieser Regel kommt man zu überraschend günstigen Lösungen der Aufgabe, die sieh zur Anwendung auf Rundfunkempfänger vorzüglich eignen.
Dieser Grundgedanke sei zunächst an Hand der schematischen Fig. 1 ad erläutert, welche den grundsätzlichen Aufbau derartiger Schaltungen zeigt. Weitere Erfindungsmerkmale werden später an Hand der übrigen Figuren beschrieben, in denen weitere Erfindungsgedanken veranschaulicht sind.
In Fig. 1 a soll der kleinste einstellbare Kapazitätswert 5 cm, der grösste 500 cm betragen. Die kleinste einstellbare Kapazitätsdifferenz a zwischen zwei einstellbaren Werten betrage ebenfalls 5 cm.
Somit ergeben sich die nötigen Fixkondensatoren laut obiger Regel wie folgt :
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5a +2 a = 35 cm,
5 a +3 a = 40cm,
5 a + 4 a = 45 cm... grösster Summenkapazitätswert der Reihe a. Dieser, vermehrt um den kleinsten Einzelkapazitätswert der Reihe a, ergibt die Grösse b, die Basis der zweiten Reihe : 5 a +4a + a =50cm= b.
Somit besteht, laut obigen Regeln die Reihe b (2. Reihe) aus folgenden Kapazitäten :
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5 b + 2 b = 250 + 100 = 350 cm ;
5 =250+150 =400cm ;
5 b + 4 b = 250 + 200 = 450 cm ; d. h., dass durch Niederdrücken einer einzigen Taste bereits 450 cm eingeschaltet werden können. Durch Niederdrücken der den grössten Summenkapazitätswert darstellenden Taste der Reihe 1 ist es möglich, 45 cm einzuschalten ; durch Niederdrücken der den grössten Summenkapazitätswert darstellenden Taste der Reihe 2 lassen sich 450 cm einschalten ; werden also diese beiden Tasten gleichzeitig betätigt, so entspricht dies 450 + 45 = 495 cm.
Da nun gemäss einem weiteren Kennzeichen der Erfindung auch ein stetig veränderlicher Kondensator in der Grösse der kleinsten Kapazitätswertdifferenz vorgesehen sein kann, der im vorliegenden Beispiel ungefähr zwischen 0 und 5 cm einstellbar ist ; (wenn von der Anfangskapazität abgesehen wird) so heisst dies, dass man insgesamt 495+5 =500 cm einsehalten kann, also den Maximalwert der gemäss der eingangs getroffenen Annahme verlangt wird. Die Aufgabe ist somit durch Verwendung von nur 10 Kondensatoren und 18 Tasten gelöst, womit 500/5 = 100 verschiedene Kapazitätswerte eingestellt werden können, u. zw. durch Niederdrücken von höchstens zwei Tasten auf einmal. Es wird z.
B. der Wert 375 cm dadurch erreicht, dass einerseits die Taste 7 der Reihe b (350 cm), anderseits die Taste 5 der Reihe a (25 cm) betätigt wird : 350 + 25 = 375 cm.
Es ist ferner ersichtlich, dass ein bestimmter Kapazitätswert zwischen den Grenzen 5 und 500 cm immer nur durch zwei eindeutig bestimmte Tasten eingestellt werden kann ; würde man z. B. versuchen, den Wert 375 cm durch Niederdrücken der Taste 6 der Reihe a (30 cm) und einer Taste der Reihe b einzustellen, wobei die Taste der Reihe b den Restbetrag auf 375 zu liefern hätte, d. h. 375-30 = 345 cm, so zeigt sich, dass eine solche Taste gar nicht existiert, denn der Wert 345 besteht ja selbst aus 300 + 45 ; das Niederdrücken von zwei Tasten in einer Reihe (30 ; 45) ergibt aber nicht den Summenwert dieser beiden Tasten, weil ja eine Mehrfaehausnutzung bestimmter Kondensatoren auf diese Weise nicht erzielbar ist.
Fig. 1 b der Zeichnung zeigt ein Beispiel eines erfindungsgemässen Kondensatorsatzes, der von 3 bis 540 cm, bei einer kleinsten Kapazitätsdifferenz von 3 cm zwischen zwei Einstellungen mit nur 9 Fixkondensatoren und 15 Tasten (in drei Reihen) 280 verschiedene Werte einzustellen erlaubt.
Es ist mit nur 9 verschiedenen Kondensatoren eine mehr als 30mal so grosse Zahl von Kapazitätswerten einstellbar, die untereinander in vollkommener Weise abgestuft sind und wobei es nur nötig ist, höchstens drei Tasten für einen Wert zu drücken. Der Wert 402 cm wird beispielsweise durch Drücken der Tasten a 2, b 4, c 3 (6 + 72 + 324 = 402) eingestellt.
Die Einstellung der gewünschten Kapazitätswerte erfolgt bei Anwendung des Kondensatorsatzes auf Rundfunkempfänger an Hand einer Tabelle, die die für jeden Wert zu betätigenden Tasten anfährt.
In den bisherigen Beispielen betätigte eine Taste immer höchstens zwei Kondensatorenanschlüsse.
Es lässt sich indessen eine weitere Ersparnis an Kondensatoren erzielen, wenn deren mehr als zwei durch Schaltorgane zusammengeschaltet werden können. Im Beispiel 1 a wäre z. B. auch die Summenkapazität 5 a + 4 a + 3 a = 25 + 20 + 15 = 60 cm denkbar, die durch eine einzige Taste mit drei Schaltkontakten erzielt werden könnte. Die Verwendung solcher Tasten erweist sich freilich als nicht so vorteilhaft, wenngleich diese Ausführungsform natürlich auch in den Rahmen der Erfindung fällt.
Schliesslich ist es auch noch im Sinne der Erfindung gelegen, die Kondensatoren der Reihen nicht durch Vervielfachung der vorhandenen Grössen zu erreichen, wobei sich diese Grössen folgen, sondern es ist auch denkbar, einzelne dieser Glieder zu überspringen. Ein Beispiel hiefür zeigt die Fig. 1 c der Zeichnung. Es kann demnach der Erfindungsgedanke auch in seiner einfachsten Verwirklichung so ausgedrückt werden, dass man sagt :
Die-eine oder mehrere Reihen ergebenden-Einzelkondensatoren sollen bei gleichzeitiger Möglichkeit der Herstellung bestimmter Zusammenhaltungen untereinander (Herstellung von Gruppen), bei einer kleinsten Kapazitätsdifferenz a zwischen zwei Einzelkondensatoren folgende Grössen besitzen : a, ferner eine Reihe ganzzahliger Vielfache von a (l. Reihe), b, ferner eine Reihe ganzzahliger Vielfache von b (2.
Reihe), e, ferner eine Reihe ganzzahliger Vielfache von e (3. Reihe) und, erforderlichenfalls, so fort,
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Die Schaltorgane ermöglichen die Herstellung folgender Verbindungen :
1. Die Einschaltung jedes Kondensators für sich, der einen oder mehreren vorhandenen Reihen,
2. Die Einschaltung jener Summenkapazitätswerte, die durch Addition der Kapazitätswerte zweier oder mehrerer Kondensatoren derselben Reihe erhalten werden.
Hiebei ist b gleich der Summe aus dem grössten einschaltbaren Summenkapazitätswert und dem kleinsten Einzelkondensatorwert der zweiten Reihe usf.
Eine insbesondere für Rundfunkempfänger praktische Anordnung der einzelnen Kondensatoren zeigt die Fig. 1 cl.
In dieser Figur sind die "Zehnerkondensatoren" samt den ihnen zugeordneten Tastenschaltern auf der linken Hälfte der Zeichnung, die"Einerkondensatoren" und ihre Tasten auf der rechten Seite angeordnet ; die jeweilige Grösse der Kondensatoren ist durch Angabe der Ziffernwerte angeführt.
Es ist ersichtlich, dass die einzelnen Kondensatoren in parallelen Reihen angeordnet sind und die Schalt organe 1-9 sowohl jeden Kondensator für sich allein als auch jene Summenwerte einzuschalten erlauben, die durch additive Zusammenschaltung mehrerer Einzelkondensatoren einer Reihe erhalten werden und dass die erzielte Kapazitätswertdifferenz innerhalb jeder Reihe konstant ist ; sie beträgt in der linken Reihe 50 cm, in der rechten Reihe 5 cm. So wird z. B. der Wert von 165 cru durch Drücken der linken Taste 3 und der rechten Taste. 3 eingestellt.
Es ist weiters ersichtlich, dass der kleinste Kapazitätswert der linken Reihe-50 cm-gleich ist der Summe des kleinsten Einzelwertes der rechten Reihe-5 cm-und dem durch Zusammenschalten zweier Einheiten erhaltenen grössten Summenwert-45 cm-, erhalten durch Niederdrücken der rechten Taste 9 (5 + 45 = 50).
Zweckmässigerweise werden die einzelnen Kondensatoren so bemessen und die Schaltelemente, wie beschrieben, so ausgeführt, dass die Einstellung jedes Kapazitätswertes durch Betätigung einer gleichbleibenden Zahl von Tasten erfolgt. Dadurch wird erreicht, dass Fehlbedienungen sehr unwahrscheinlich werden.
Die übrigen Zeichnungen zeigen einen erfindungsgemässen Kondensator, wie er z. B. für Rund- funkempfänger mit Vorteil ausgeführt werden kann.
In gewissen Fällen z. B., bei Rundfunkempfängern, wo man mehrere Kreise gleichzeitig abstimmt, werden Mehrfachkondensatoren verwendet. Die erfindungsgemässe Vorrichtung erlaubt in diesem Falle mit jeder Taste mehrere Serien von Kapazitäten zu betätigen, wobei jede Serie für einen be- sonders abgestimmten Kreis vorgesehen ist.
Die Kontakte und Kondensatorelemente dieser Kreise sind dabei zweckmässig für jeden Kreis in einer besonderen Kammer i (Fig. 2,3) untergebracht, die durch Unterteilung des Gehäuses g mittels metallischen Trennwänden j entstehen. Dabei kann ein Belag der verschiedenen Kondensatorelemente w an isolierte Kontakte k'führen, während die als Blattfedern ausgebildeten Gegenkontakte k an den Trennwänden befestigt sind und zugleich durch ihre Federwirkung die Tastenstäbe in ihrer Ruhelage halten.
Im Ausführungsbeispiel sind drei solcher Kammern vorgesehen. Die Tastenstäbe b gehen durch alle drei Kammern hindurch und in jeder Kammer tragen sie einen Stift b2, der den Kontakt k, k' eines Kondensatorelementes m betätigt. Die verschiedenen, in den Kammern untergebrachten Kondensatorelemente m haben abgestufte Kapazitätswerte. Sie sind zweckmässig so ausgebildet, dass sie sich z. B. durch eine Schraube m'bei der Herstellung des Gerätes, genau auf den erforderlichen Wert einstellen lassen.
Im Ausführungsbeispiel sind in jeder Reihe 6 Kondensatoren angeordnet. Der sechste ist zur genauen Einstellung der Anfangskapazität vorgesehen. Ferner sind die Nulltasten weggelassen, da man den Nullwert dadurch erhalten kann, dass sämtliche Tasten in Ruhestellung bleiben. Die Einteilung verschiedener Wellenbereiche kann durch besondere Tasten erfolgen.
Bei Geräten mit selbsttätigem Schwundausgleich wirkt das Geräusch, das bei Übergang von einem Sender auf einen andern bis zur endgültigen Einstellung des letzteren auftritt, unter Umständen störend. Dieser Übelstand kann in einfacher Weise dadurch beseitigt werden, dass durch Drücken einer beliebigen Wählertaste, also im Augenblick, in dem der Hörer auf eine andere Station übergeht, durch eine besondere Einrichtung der Niederfrequenzteil oder der Lautsprecher allein ausser Betrieb gesetzt wird. Ein Beispiel für die zwangsläufige Ausserbetriebsetzung des Lautsprechers ist aus Fig. 2 ersichtlich. Die zur Feinabstimmung vorgesehene kleine Hilfskapazität d wird durch eine Welle n mit Drehknopf z betätigt.
Beim Niederdrücken von z verschiebt sich n in axialer Richtung und unterbricht einen Kontakt o auf der Rückseite des Gehäuses g und wird durch eine Klinke p in dieser unterbrechenden Stellung gehalten. Hiedurch wird der Lautsprecher oder ein anderer geeigneter Stromkreis im Niederfrequenzteil wieder in Betrieb genommen, d. h. ein die Lautwiedergabe verhindernder Kurzschluss beseitigt.
Die Herstellung des Kurzschlusses erfolgt durch Niederdrücken einer Wählertaste, indem dadurch der Sperrschieber h, h'der zugehörigen Tastenreihe die Klinke p auslöst, wodurch die Achse n des Hilfskondensators d (z. B. durch eine Feder) in die den Kurzschluss von o und damit die Unterbrechung der Schallwiedergabe bewirkende Stellung gebracht wird. Durch Niederdrücken der für die Einstellung des gewünschten Senders sonst noch erforderlichen Tasten wird der Kurzschluss bei o nicht beseitigt,
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dies erfolgt vielmehr erst nach Betätigen des Knopfes z in der beschriebenen Weise. Die Einstellung der Sender erfolgt demnach stumm, unter Zuhilfenahme eines Abs. timmungsanzeigers.
Der erfindungsgemässe Apparat lässt sich nun leicht mit einigen Zusatztasten versehen, von denen jede mit einem Sendernamen versehen ist-und die, wenn sie niedergedrückt werden, jeweils die für die Einstellung des auf ihr vermerken Senders erforderlichen Tasten betätigt. In diesem Fall erfolgt die Einstellung einiger Sender jeweils nur durch Betätigen einer einzigen Taste. Hiebei kann die Übertragung der Bewegung von der mit dem Sendernamen versehenen Taste auf die die Kapazitätswerteinstellung bewirkenden Tasten auf mechanischem oder elektrischem Wege vor sich gehen. Die Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der letzteren Art, u. zw. lediglich ein Schaltschema.
Grundsätzlich handelt es sich darum, die Tasten anstatt durch Fingerdruck, durch einen Elektro- magnet zu betätigen. Auf jedem Tastenschaft wird ein Anker aufgesetzt, der mit einem Solenoid zusammenwirkt. Alle diese Solenoide werden an einen Hilfsstromkreis angeschlossen. In Fig. 4 sind die Solenoide mit q bezeichnet ; die liegen mit einem Ende am positiven Pol des Hilfskreises. Die andern Enden liegen an Stromschienen u, die sich mit weiteren Stromschienen u'kreuzen, aber von den letzteren isoliert sind : I, II, III und IV bezeichnen Tasten, durch deren Niederdrücken die bevorzugten Sender eingeschaltet werden sollen.
Zu diesem Zweck betätigen die Tasten I-IV so viele Kontakte, als das Tastenfeld der erfindungsgemässen Einstellapparatur Kondensatorreihen aufweist ; im gezeichneten Falle sind dies drei Reihen. Ein vierter Kontakt schaltet bei Betätigen der Tasten I-IV eine Lampe r ein, die z, B. in der Taste selbst untergebracht sein kann und das Schild mit dem Sendernamen von rückwärts erleuchtet und gleichzeitig als Kontrollampe dient.
An den Kreuzungsstellen der Stromschienen sind in diese Bohrungen eingebracht, in welche man Kontaktstifte, Stöpsel oder Schrauben einsetzen kann und die den Stromweg von den Schienen u' zu den Schienen u, d. h. vom negativen zum positiven Pol des Hilfskreises ermöglichen. Je nachdem wo nun diese, in der Zeichnung durch volle schwarze Punkte angedeuteten Stöpsel sitzen, wird durch Niederdrücken einer der Tasten I-IV eine unterschiedliche Gruppe von Solenoiden unter Spannung gesetzt, d. h. es werden ganz verschiedene Kondensatortasten verstellt oder mit andern Worten, ein ganz bestimmter Sender eingeschaltet.
Durch die leichte Versetzbarkeit der Kontaktstöpsel, die die leitende Verbindung zwischen den oberen und den darunterliegenden Stromschienen herstellen, ist es möglich, das Gerät je nach seinem Aufstellungsort oder den vorhandenen persönlichen Wünschen so einzustellen, dass immer jene Sender selbsttätig eingestellt werden, die gerade erwünscht sind. Ändert das Gerät seinen Aufstellungsort und liegen dort andere Empfangsverhältnisse vor, so braucht man nur die Stöpsel entsprechend versetzen und die Sendernamen auf den Tasten I-IV entsprechend ändern.
Wenn also zuerst etwa die Taste I für die automatische Einstellung des Langwellensenders X mit einer Wellenlänge von 1400 m eingerichtet war und es soll in Hinkunft diese Taste die automatische Einstellung eines Mittelwellensenders Y mit 600 m Wellenlänge bewirken, so verstellt man lediglich die Stöpsel, die die Verbindung der zu 1 gehörigen U'-Sehienen mit den Solenoiden bewerkstelligen derart, dass diese Stöpsel nunmehr die Verbindung mit jenen Solenoiden herstellen, die die der geänderten Wellenlänge entsprechenden Kondensatoren einschalten.
Es ist ferner aus der Fig. 4 ersichtlich, dass nur die Solenoide q räumlich mit dem Tastenmechanis- mus verbunden sein müssen, während man die Stromschienen samt Tasten 1-IV getrennt vom Rundfunkapparat aufstellen kann, in welchem Falle die Verbindung mit den Solenoiden durch Kabel erfolgt. Zweckmässig ist es, die Tasten 1-IV in einem kleinen Kästchen unterzubringen, während man die Stromschienen mit dem Abstimmkondensator gemäss der Erfindung zu einer Einheit verbindet.
Dieses Schalt- bzw. Tastenkästchen steht dann mit dem Rundfunkempfänger durch ein Kabel in Verbindung ; die Feinabstimmung des Gerätes erfolgt in einem solchen Falle zweckmässig selbsttätig.
An sich bekannte und daher nicht dargestellte Mittel erlauben ferner eine solche Ausbildung der beschriebenen Fernsteuereinrichtung, dass die Solenoide nur so lange unter Strom bleiben, als man auf die Sendertaste drückt, während die Kontrollampe so lange unter Strom bleibt, bis ein anderer Sender eingestellt wird.
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