AT160719B - Ortsbewegliche Fernmeldeviererleitung. - Google Patents
Ortsbewegliche Fernmeldeviererleitung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Bei fliegenden Fernmeldeviererleitungen für relativ grosse Entfernungen müssen die Neben- sprechkopplungen K 1, K 2 und K 3 wie allgemein bei Fernmeldevierern relativ kleine Werte haben, damit kein Übersprechen bzw. bei Phantombetrieb kein Mitsprechen eintritt. Ein Ausgleich mehrerer in Reihe geschalteter Leitungslängen ist nicht möglich, da bei wiederholter Herstellung von Fernsprech- verbindungen nicht immer genau dieselben Leitungslängen hintereinander geschaltet werden können. Die verschiedenen Leitungs-bzw. Kabellängen müssen vielmehr willkürlieh miteinander verbunden werden können. Da es technisch schwer möglich ist, die Leitungen-dem Zweck entsprechend Gummischlauchleitungen-so herzustellen, dass K 1 bis K 3 klein genug ist, so wird zum Kondensatorausgleich der Einzellängen geschritten, wobei die Ausgleichskondensatoren in die Verbindungsstecker an den Enden der Kabel-bzw. Leitungslängen eingebaut werden müssen. Weil diese Verbindungs- stecker möglichst klein sein müssen, so war es bisher nur möglich, in jedem Stecker einen Ausgleichskondensator in der Mitte des Steckers unterzubringen, d. h. also für jede Länge konnten zwei Kondensatoren (an jedem Ende einer) eingebaut werden. Die Grösse des einzubauenden Kondensators war dabei nicht so ausschlaggebend, weil für diesen einen in den Stecker zentral einzubauenden runden Wickelkondensator genügend Platz vorhanden ist, während es unmöglich ist, z. B. zwei verschiedene Wickelkondensatoren in einem Stecker unterzubringen. Zum vollkommenen Abgleich eines Vierers sind nun aber bekanntlich drei Zusatzkapazitäten erforderlich, deren Grösse aus den Kopplungswerten K 1, K 2 und K 3 bestimmt wird. Die Folge war, dass, um einen bestimmten Durchschnittswert des Ausgleiches zu erzielen, verhältnismässig niedrige . !-. E-Werte zu fordern waren oder dass der Ausgleich nicht weit genug getrieben werden konnte. Eine Verbesserung des Ausgleiches ist nun erfindungsgemäss dadurch möglich, dass ausser Einfachkondensatoren auch Doppelkondensatoren mit einer gemeinsamen Belegung und mit zwei Teilbelegungen (als Wickelkondensatoren ausgeführt) zum Ausgleich in den Steckern benutzt werden. Diese Doppelkondensatoren werden nur-da sie ja eine gemeinsame Belegung, also drei Anschlusspunkte, besitzen-an zwei anliegende Seitenkapazitäten des Vierers gelegt. Ein solcher Doppelkondensator, der in der Regel zwei gleiche Kapazitätswerte beliebiger Grösse besitzt, reicht also zum vollkommenen Ausgleich eines beliebigen K 2- oder K 3-Wertes aus. In Verbindung mit einem Einfachkondensator oder mit einem andern Doppelkondensator, welcher am andern Kabelende zugeschaltet wird, ist nun aber eine wesentlich grössere Variation von praktisch nunmehr drei Zusatzkondensatoren gegeben, so dass bei gleicher Güte der Fabrikationlängen ein besserer Ausgleich erzielt werden kann, wie bisher mit den zwei zuschaltbaren Einfachkondensatoren. Bei gleicher Güte des Ausgleiches wird anderseits der Ausfall der Fabrikationslängen auf Grund der Erfindung erheblich vermindert. Ein vollkommener Ausgleich, wie er mit drei Einzelkondensatoren beliebiger Grösse erzielt werden kann ist natürlich nur dann möglich, wenn die Belegungen des Doppelkondensators entsprechend abgestimmt sind. Durch den Erfindungsgedanken ist also ein erheblicher Fortschritt erzielt. Das Schema eines Doppelkondensators, wie er erfindungsgemäss für den Ausgleich benutzt werden soll, ist in Fig. 1 und 2 dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 einen Doppelkondensator mit zwei gleichen Kapazitätswerten Cl'C2 und Fig. 2 einen solchen mit verschieden grossen Teilbelegungen und dement- <Desc/Clms Page number 2> sprechend mit verschiedenen Kapazitätswerten. Im allgemeinen wird man sich wegen der Lagerhaltung auf die Verwendung von Doppelkondensatoren mit zwei gleichen Teilkapazit ten, die nun in allen in Frage kommenden Grössen vorhanden sein müssen, beschränken.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Ortsbewegliche Fernmeldeviererleitung, bei welcher die Einzellängen für sich durch je einen zentral in den Steckern der Leitung untergebrachten Ausgleichskondensator gegen Nebensprechen abgeglichen sind, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ausgleich als Wiekelkondensatoren ausgebildete Doppelkondensatoren verwendet sind. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT160719T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT160719B true AT160719B (de) | 1941-12-10 |
Family
ID=3651029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT160719D AT160719B (de) | Ortsbewegliche Fernmeldeviererleitung. |
Country Status (1)
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- AT AT160719D patent/AT160719B/de active
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