AT160459B - Synchronisierschaltung. - Google Patents

Synchronisierschaltung.

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AT160459B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Synehronisierschaltung.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Fernsehsender, u. zw. auf solehe, die nach dem Zeilensprungverfahren mit einer ungeraden Zahl von Zeilen je Bild arbeiten, und beschreibt eine Schaltung zur 
 EMI1.1 
 das eine Mal in Phase mit dem Zeilenanfang und das andere Mal in der Mitte zwischen zwei Zeilenanfängen, also in einer Zeilenmitte. Werden die beiden Gruppen von Synchronzeichen für Zeile (kurze Stösse) und für Bild (lange   Stösse)   aus zwei verschiedenen Generatoren (Endröhren der Synehronisierimpulsverstärker) entnommen, so müssen sie vor Eintritt in den Sender auf eine gemeinschaftliche Leitung gegeben, d. h. miteinander gemischt werden. 



   Das nächstliegende Verfahren wäre es, die beiden Leitungen über Widerstände parallel zu schalten. Man bekommt dann eine Addition der beiden Zeichengruppen, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist. Die Zeilenzeichen 5 überlagern sich den Bildwechselzeichen 6. Das Resultat ist der Kurvenzug 7. 



  Derartige Zeichen eignen sich nicht für eine Sendung mit einfacher Amplitudensiebung. 



   Erfindungsgemäss werden die beiden getrennt erzeugten Zeichen in einer besonderen Röhre miteinander so gemischt, dass die im Anodenwiderstand entstehende Stromamplitude nie höher als bei einzelnen   Stössen   wird. Diese Mischröhre ist mit zwei hintereinander liegenden Gittern versehen, deren einem die Bildstösse und deren anderm die Zeilenstösse zugeführt werden. In Fig. 2 ist die Schaltung schematisch dargestellt. Der Bildweehselgenerator 1 gibt seine Zeichen auf die Leitung   2,   der Zeilenstossgenerator 3 auf die Leitung 4. 
 EMI1.2 
 liegt. Auch ein Fanggitter 12 kann vorhanden sein. Die Röhre 8 kann eine gewöhnliche Vierpol-oder Fünfpolröhre sein, die über einen Anodenwiderstand 13 an eine Anodenbatterie 14 geschaltet ist.

   Die Leitungen   4   und 2 sind über Bremswiderstände 9 a und 10 a an die beiden Steuergitter geführt, die über Ableitwiderstände 9 b und 10 b geerdet sind. Es fliesst infolgedessen ein konstanter Ruhestrom, der in seiner Stärke durch die Schirmgitterbatterie 11 a eingestellt werden kann. Durch die negativen   Synchronstösse   wird dieser Ruhestrom vollständig unterbrochen. Dadurch entstehen in der Leitung 22 positive Stösse in der konstanten Höhe des Spannungsabfalles am Anodenwiderstand,   gleichgültig,   ob die Unterbrechung des Anodenstroms durch das innere Gitter 9 oder durch das äussere Gitter 10 
 EMI1.3 
 der Bildwechselstoss bei Zeilenanfang und in Fig. 3 b der Bildwechselstoss in Zeilenmitte dargestellt. 



   Um einen völlig störungsfreien Bildsprung sicherzustellen, kann eine Vorverriegelung der   Zeilenstösse   vor dem Eintreffen des Bildstosses ausgeführt werden. Der erforderliche Phasenvorlauf wird leicht durch eine nichtwinkelfreie   C-R-Kopplung   erhalten. In Fig. 4, die sonst Fig. 2 entspricht, ist eine solche Kopplung mit   19-20   bezeichnet, wobei unter Annahme eines Bildstosses von 10-3 Sekunden Dauer der Kondensator 19 ungefähr 10.000 cm, der Widerstand 20 ungefähr 10.000 Ohm beträgt. Über den Kopplungswiderstand 21 wird der so erhaltene voreilende Stoss auf das innere Gitter 9 übertragen. 



  Die Zeilenstossmodulation setzt infolgedessen schon einige Zeit vor Eintreffen des Bildstosses aus. Dadurch ist eine störende Zusammenwirkung von Zeilen-und Bildwechseln völlig vermieden. 

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 EMI2.1 


AT160459D 1936-09-05 Synchronisierschaltung. AT160459B (de)

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