DE947559C - Fernsehgemeinschaftsanlage - Google Patents
FernsehgemeinschaftsanlageInfo
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- DE947559C DE947559C DEK7284A DEK0007284A DE947559C DE 947559 C DE947559 C DE 947559C DE K7284 A DEK7284 A DE K7284A DE K0007284 A DEK0007284 A DE K0007284A DE 947559 C DE947559 C DE 947559C
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- H04H—BROADCAST COMMUNICATION
- H04H20/00—Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
- H04H20/53—Arrangements specially adapted for specific applications, e.g. for traffic information or for mobile receivers
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- H04H20/63—Arrangements specially adapted for specific applications, e.g. for traffic information or for mobile receivers for local area broadcast, e.g. instore broadcast to plural spots in a confined site, e.g. MATV [Master Antenna Television]
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- H04N7/16—Analogue secrecy systems; Analogue subscription systems
- H04N7/173—Analogue secrecy systems; Analogue subscription systems with two-way working, e.g. subscriber sending a programme selection signal
- H04N7/17345—Control of the passage of the selected programme
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 16. AUGUST 1956
K/284 VIII a/2Ia1
ist als Erfinder genannt worden
Fernsehgemeinschaftsanlage
Die Erfindung betrifft eine Anlage für den Empfang und die Verteilung eines Fernsehprogramms
an eine Anzahl von Teilnehmerstationen. Die Anlage ist besonders geeignet für Wohnblocks, Hotels,
Krankenhäuser usw.
Ein Fernsehempfänger weist grundsätzlich einen Tonkanal für die Übertragung der zum Bild gehörenden
Tonsignale an einen Lautsprecher, einen Bildkanal für die Übertragung der Bildsignale an
die Bildwiedergaberöhre und ferner einen Synchronisiertrennkreis und eine Speisespannungsquelle
auf.
Eine Fernsehgemeinschaftsanlage muß grundsätzlich aus einer zentralen Empfangsausrüstung,
einer Verteileranlage für die Verteilung der Ausgangsspannungen an eine Anzahl Teilnehmer und
einer entsprechenden Anzahl von Wiedergabegeräten bestehen.
Dabei besteht die Aufgabe, eine zuverlässige Versorgung hoher Qualität bei verringerten Kosten
zu erzielen und ein Wiedergabegerät zu schaffen, das einfach zu warten und zu bedienen ist. Man
wird also bestrebt sein, möglichst alle Empfangsmaßnahmen zentral vorzunehmen und im Idealfalle
jedem Teilnehmer nur einen Lautsprecher und eine Bildwiedergaberöhre mit Ablenkvorrichtung zu
geben.
Danach besteht eine Anlage für den Empfang und die Verteilung eines Fernsehprogramms an
eine Anzahl verschiedener Teilnehmer aus Mitteln für den Empfang des Fernsehprogramms, die Auswahl
der Bildsignale, der Synchronisierungssignale
und der zugehörigen Tonsignale, für die Modulierung getrennter Unterträger mit den entsprechenden
Signalen und für deren Übertragung an die verschiedenen Verbraucher.
Während nun die Übertragung der Ton- und Bildsignale keine besonderen Schwierigkeiten bereitet, sind für die Trennung und Auswertung der Synchronisiersignale auf der Teilnehmerseite Mittel notwendig, die noch immer einen erhebliehen Aufwand erfordern.
Während nun die Übertragung der Ton- und Bildsignale keine besonderen Schwierigkeiten bereitet, sind für die Trennung und Auswertung der Synchronisiersignale auf der Teilnehmerseite Mittel notwendig, die noch immer einen erhebliehen Aufwand erfordern.
Da die Synchronisiersignale zunächst aus zwei verschiedenen Signalarten, nämlich den Zeilen-
und den Bildwechselimpulsen bestehen, muß jedes einzelne Wiedergabegerät eine besondere Impulstrennstufe
aufweisen. Ihr Aufbau richtet sich zwangläufig nach der Modulationsform des angelieferten
Synchronisiersignalgemisches, dessen Impulse sich bei den heute üblichen Fernsehnormen
bekanntlich in der Breite voneinander unterao scheiden. Diese unabdingbaren Maßnahmen sind es
aber, die den Aufwand bei den Teilnehmerstationen noch immer sehr hochhalten. Sie sind
auch die Ursache dafür, daß bei den bisher bekannten Anlagen fast ausschließlich auf die getrennte
Übertragung der Synchronisiersignale überhaupt verzichtet wurde.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die einzelnen Teilnehmerstationen
gerade in dieser Hinsicht weiter zu vereinfachen und zu diesem Zweck die eigentliche Trennung der
Synchronisierimpulse bereits in der zentralen Empfängsstelle vorzunehmen.
Es wäre nun denkbar, die beiden Synchronisie-rimpulsarten nach ihrer Trennung im zentralen
Empfänger getrennt, z. B. durch Aufmodulation auf je einem Unterträger zu den Teilnehmern zu
übertragen. Die Übertragung allein der Synchronisierimpulse würde dann aber nicht nur einen, sondern
zwei Unterträger erfordern. Dieser zusätzliehe Unterträger aber würde einen Aufwand bedeuten,
der jene Aufwandsverminderung wieder illusorisch machen würde, die durch die Einsparung
von Trennmitteln bei den Teilnehmerstationen erreicht wurde.
Die vorliegende Erfindung löst das Problem durch einen Kompromiß, der darin besteht, daß in
der Zentralstation die »eigentliche« Trennung vorgenommen wird und beide Arten von Synchronisierimpulsen
zwar mit einem einzigen Unterträger zu den Teilnehmerstationen übertragen werden, diesen
dabei aber so modulieren, daß die Trennung bei den Teilnehmerstationen mit extrem einfachen
Mitteln, durchgeführt werden kann.
Gemäß der Erfindung werden also bei einer Anlage für den Empfang und für die Verteilung eines
Fernsehprogramms an eine Anzahl verschiedener Teilnehmerstationen, bei der im Hauptempfänger
das Bildsignal, das Tonsignal und die Synchronisiersignale voneinander getrennt und je
einem Unterträger zur Übertragung an die Teilnehmerstationen aufmoduliert werden, darüber
hinaus auch die Zeilen- und Rasterimpulse im Hauptempfänger voneinander getrennt, mit einander
entgegengesetzter Polarität wieder gemischt und in dieser Form schließlich dem Unterträger
aufmoduliert.
Der bei der Erfindung gewählte Kompromiß zwischen dem Aufwand an Übertragungsmitteln
bei der zentralen Empfangsstelle und für die notwendigen Trennmittel auf der Teilnehmerseite beruht
also auf der Anwendung eines bestimmten Modulationsverfahrens, mit dessen Hilfe die gemeinsame
Übertragung beider Synchronisiersignale durchgeführt wird.
Der hierbei eingeschlagene Weg, die Synchronisiersignale mit einander entgegengesetzter Polarität
einem Träger aufzumodulieren, wurde in der Fernsehtechnik bereits früher beschriften, hat sich
aber für ein zusammengesetztes Fernsehsignal, das auch den Ton- und Bildinhalt enthalten muß, schon
aus übertragungstechnischen Gründen nicht durchsetzen können.
Überraschenderweise hat sich nun gerade für dieses Modulationsverfahren im Zusammenhang
mit einer Fernsehgemeinschaftsanlage eine neue Anwendungsmöglichkeit erschlossen, die eine besonders
zweckmäßige Lösung der gestellten Aufgabe, die Synchronisierzeichen getrennt zu übertragen,
gestattet. Obgleich diese Signale tatsächlich zunächst bei der zentralen Hauptstelle in eine abgewandelte
Form zu bringen und anschließend erneut zu modulieren sind, werden durch diese Maßnahme
die Kosten für die gesamte Anlage infolge einer Vereinfachung sämtlicher Unterstationen
wesentlich herabgesetzt.
'Die Erfindung wird nun auf Grund eines Ausführungsbeispieles
und an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. ι zeigt die allgemeine Anordnung der Anlage;
"'■■-■-
Fig. 2 zeigt die Einzelheiten der Impulsumsetzung in der zentralen Empfangsstelle.
In der folgenden Beschreibung handelt es sich um ein Fernsehsystem mit Zwischenzeilenabtastung
und positiver Modulation. Es ist jedoch klar, daß die Erfindung in gleicher Weise auch auf andere
Systeme angewendet werden kann.
Die das Fernsehprogramm bildenden Ton-, BiId- und Synchronisierungssignale werden von der
Antennenanordnung A empfangen. Das so empfangene Programm wird gleichzeitig an den entsprechenden
Tonempfänger T und den Bildempfänger B angelegt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht jeder der genannten Empfänger T
und B aus einer oder mehreren Hochfrequenzverstärkerstufen. Der Empfänger T ist so abgestimmt,
daß er den durch die Tonsignale modulierten Träger auswählt und verstärkt, und der
Empfänger B wählt in gleicher Weise den durch die Bild- und Synchronisiersignale modulierten iao
Träger aus und verstärkt ihn. Die Ausgangsspannung von T wird an einen Modulator oder
Mischer M1 angelegt und mit der Ausgangsspannung
eines örtlichen Oszillators gemischt. Die Ausgangsspannung des Modulators M1 wird verstärkt.
Sie stellt einen durch die Tonsignale modulierten
Unterträger dar und wird über ein Netzwerk, welches beispielsweise ein einfaches Bandpaßfilter sein
kann, an das Verteilerkabel K gelegt.
In gleicher Weise wird das Signal des BiId-Verstärkers
B nach Mischung in M2 auf einem Unterträger dem Kabel K zugeführt. Dieser Träger
ist von dem Träger für die Tonsignale unterschieden, vorzugsweise asymmetrisch moduliert,
wie später erläutert wird. Die Einheit Imp. enthält ίο eine Anordnung für die Trennung der Synchronisierimpulse
von den Bildsignalen. Die Synchronisierimpulse werden an die Einheit W angelegt,
welche die Impulssignale in ein neues Signal umwandelt, bei dem Zeilen- und Rasterimpulse
mit entgegengesetzter Polarität auftreten (Fig. 2). Diese speziellen Synchronisierimpulse
werden an einen Modulator M3 gelegt und nach Mischung als Modulation eines dritten Unterträgers
ebenfalls dem Kabel K zugeführt. Diese Unterträgerfrequenz unterscheidet sich ebenfalls
von den anderen Unterträgerfrequenzen. Das durch die Antenne A empfangene Fernsehprogramm wird
also in die einzelnen, das Programm bildenden Signale getrennt, und diese Signale werden verschiedenen
Unterträgern aufmoduliert. Die Einheiten M1 und M2 können die Form von Mischkreisen
wie in einem Superhetempfänger haben,
die entsprechenden Ausgangsfilter sind dann Zwischenfrequenzfilter für die durch die Ton- und
Bildsignale modulierten Zwischenfrequenzträger.
Das Verteilerkabel hat vorzugsweise einen Wellenwiderstand von etwa 70 Ohm und sollte die
Breitbandsignale ohne merkliche Dämpfung oder Verzerrung übertragen können. Zum Beispiel
wurde bei einer besonderen Anlage, welche 20 Stationen umfaßt, ein Kabel mit 70 Ohm
Wellenwiderstand verwendet, welches eine Länge 'von ungefähr 70 m hatte. Eine Dämpfung von
1,75 dB pro 33 m bei 16 MHz wurde als annehmbar befunden, wobei die Bildunterträgerfrequenz
ungefähr 12,5 MHz betrug und ein asymmetrisches Seitenband verwendet wurde, welches sich von 12
bis 15,5 MHz erstreckt, die Tonunterträgerfrequenz
bei 0,6 MHz und die Unterträgerfrequenz für die speziellen Synchronisierungssignale bei
5 MHz lag. Die Toneinheit T kann so aufgebaut sein, daß mindestens drei gewöhnliche Rundfunkkanäle
auf Unterträgern im Band 0,6 MHz bis ι MHz längs desselben Kabels mit hohem Wirkungsgrad
nach den Teilnehmer Stationen übertragen werden können.
Die Signale an den Eingangsklemmen des Hauptkabels werden an eine Anzahl gleicher Teilnehmerstationen
Tn verteilt, von denen eine mit der entsprechenden Kabelankopplung gezeigt ist.
Das Abzweigkabel K7n ist mit dem Hauptkabel über einen Brückentransformator Ü gekoppelt.
Dieser Transformator muß die erforderliche Bandpaßcharakteristik und eine vorbestimmte Übertragungsverlust-
und Verzerrungscharakteristik für die wirksame Übertragung der Signale vom
Hauptkabel K nach jedem Abzweigkabel K7n besitzen.
Der Brückentransformator ist bekannt und braucht nicht näher erläutert zu werden. Das Abzweigkabel
K7n speist an der Teilnehmerstation
drei Transformationsbandpaßfilter parallel. Die Filter entsprechen in ihren Eigenschaften den Ausgangsfiltern
der zentralen Empfangsstelle und sind so angeordnet, daß sie die Ton-, Bild- und Synchronisierunterträger
in ihre entsprechenden Kanäle verteilen, ohne ein Übersprechen oder Interferenzen zwischen den Kanälen hervorzurufen.
Für Ton- und Bildsignal steht wieder je ein Demodulator und Verstärker T' bzw. B' zur Verfügung.
Die Tonspannung gelangt an einen Laut-Sprecher, die Bildspannung wird an eine Kathodenstrahlröhre
für die Bildwiedergabe angelegt. Der durch die Spezialsynchronisiersignale modulierte
Unterträger wird durch sein zugeordnetes Filter ausgewählt und an zwei Dioden angelegt, die wie
gezeigt geschaltet sind, d. h. die Anode der einen und die Kathode der anderen Diode sind eingangsseitig
miteinander verbunden. Die horizontalem oder Zeilensynchronisierimpulse treten dann an der ausgangsseitigen
Kathode auf, während die vertikalen oder Rastersynchronisierimpulse an der entsprechenden
Anode abgenommen werden. Die Dioden arbeiten als Amplitudenfilter, und die von diesen
Dioden erhaltenen Impulse werden an die entsprechenden Zeitgrundkreise für die Zeilen- und
Rasterablenkkreise der Kathodenstrahl-Bildwiedergaberöhre angelegt. Die für die vorliegende Erfindung
verwendeten Ablenkgeneratoren sind vorzugsweise nicht selbstschwingend, sondern werden
direkt durch die entsprechenden Synchronisierimpulse ausgelöst. Die Hochspannung für den Betrieb
der Kathodenstrahlröhre wird in bekannter Weise aus der Zeilenablenkspannung gewonnen.
Auf diese Weise wird erreicht, daß beim Fehlen der speziellen Synchronisierungsimpulse die Ablenkgeneratoren
nicht arbeiten, so daß der Kathodenstrahllichtfleck den Schirm der Kathodenstrahlröhre
nicht ausbrennen kann.
Fig. 2 zeigt nähere Einzelheiten des Impulswandlers W der Fig. 1. Die Einheit Imp. liefert aus einer
Gleichrichterstufe G zur Gleichrichtung der BiId- und Synchronisiersignale und einem Amplitudenfilter
F in bekannter Weise die getrennten Synchronisiersignale, bestehend aus Zeilen- und Rastersynchronisierimpulsen,
an die Einheit W. Sie gelangen gleichzeitig über die Leitungen 1 und 2 an
die Einheiten 3 und 4. In den Leitungen 1 und 2 kann, wenn gewünscht, ein Puffer Stromkreis P1
und P2 vorgesehen werden, bestehend aus einer Verstärkerröhre mit starker Gegenkopplung, um
eine Verzerrung der Impulse zu verhindern. Die Einheiten 3 bzw. 4 enthalten Anordnungen für die
Trennung der Zeilen- bzw. Rastersynchronimpulse aus dem Synchronisiersignalgemisch. Die an den
Eingang der Einheit 3 angelegten Synchronisiersignale werden an einen Differentiationskreis D
angelegt, um die Zeilensynchronisierimpulse auszuwählen. Die Ausgangsspannung d ist graphisch
dargestellt und wird einem Begrenzer E zugeführt, an dessen Ausgang die gezeigten kurzen scharfen
Impulse e auftreten. Diese Impulse steuern einen
Impulsgenerator5 (z.B. einen Multivibrator), der eine Serie von speziellen Zeilensynchronisierimpulsen
6 auslöst.
Die Synchronisierungssignale am Eingang der Einheit 4 werden an einen Integrator / (oder einen
Verzögerungskreis, auf welchen eine Anordnung für die Addition der ursprünglichen und verzögerten
Wellen folgt) angelegt, der so aufgebaut ist, daß am Ausgang die Zeilensynchronisierimpulse
gemischt mit den Rastersynchronisierimpulsen auftrete^ wobei jedoch die Rastersynchronimpulse
etwa die doppelte Amplitude der Zeilensynchronimpulse erreichen, wie bei i gezeigt ist. Dieser Ausgangsspannung
werden durch ein Amplitudenfilter oder Begrenzer L nur die Rastersynchronisierimpulse
entnommen und an einen Impulsgenerator 7 angelegt, welcher eine Serie von Rastersynchronisierimpulsen
8 erzeugt. Die gewonnenen Zeilenimpulse werden dem Steuergitter, die Rasterimpulse
dem Bremsgitter der Röhre R1 zugeführt, welche die zwei Impulsserien so kombiniert, daß
die Ausgangsspannung die bei 9 gezeigte Form hat. Es ist ersichtlich, daß die Röhre so vorgespannt
ist, daß die Nullinie dort Hegt," wo der Anodenstrom 50% seines Maximalwertes besitzt,
wobei die Rasterimpulse den Anodenstrom von 50% seines Maximalwertes bis zum Strom Null
verändern, so daß die abgeleiteten Zeilensynchronisierimpulse entgegengesetzte Vorzeichen zu den
Rastersynchronisierimpulsen erhalten. Diese Spezialsignale werden durch die Röhre R2 verstärkt
und umgekehrt an den Modulator der Einheit M3
(Fig. 1) angelegt. Infolge der Wellenform der Spezialsynchronsignale,
die als Modulation eines getrennten Unterträgers auftreten, brauchen die Synchronimpulstrennkreise
an jeder Teilnehmerstation nur zwei Dioden mit entsprechenden Belastungskreisen zu enthalten. Weiterhin ist es nicht notwendig,
daß die abgeleiteten Impulse in irgend- =40 einem Amplitudenverhältnis zu den Bildsignalen
stehen. Eine »Schwarz«pegelsteuerung ist nicht gezeigt, da für diesen Zweck bekannte Anordnungen
verwendet werden können. Zum Beispiel kann ein Teil der Bildsignalumhüllenden der empfangenen
Wellenform im Ausgangskreis der Gleichrichterstufe G (Fig. 2) in der Einheit Imp. (Fig. 1) geprüft
werden und daraus eine »Schwarz«pegelspannung in der Form von Impulsen gewonnen
werden. Diese Spannung wird dann an die Modulatorverstärkerkette in der Einheit M2 angelegt,
so daß ein genau gesteuerter »Schwarz«pegel der
Fernsehsignale, die den Unterträger der Einheit M2
modulieren, erhalten wird.
In der obigen Beschreibung sind nur die Erfordernisse
für den Empfang und die Verteilung von Fernsehsignalen beschrieben worden. Da jedoch
Unterträger verwendet werden, um die Verteilung zu erleichtern, und da ein verlustloses Breitbandkabel
verwendet wird, kann auch eine Anzahl gewöhnlicher Rundfunkkanäle von weiteren zentralen
Rundfunkempfängern über das Kabel übertragen werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Anlage für den Empfang und für die Verteilung eines Fernsehprogramms an eine Anzahl verschiedener Teilnehmerstationen, bei der im Hauptempfänger das Bildsignal, das Tonsignal und die Synchronisiersignale voneinander getrennt und je einem Unterträger zur Über tr agung an die Teilnehmerstationen aufmoduliert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilen- und Rasterimpulse im Hauptempfänger voneinander getrennt, mit einander entgegengesetzter Polarität wieder gemischt und in dieser Form schließlich dem Unterträger aufmoduliert werden.
- 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Teilnehmerstation Filter für die Trennung der Unterträger, Gleichrichter für die Ton- und Bildsignale und zwei entgegengesetzt gepolte Gleichrichter, z. B. Dioden, aufweist, die parallel verbunden sind und an welche der Unterträger für die Synchronisiersignale angelegt ist, und daß die Ausgangsspannungen von den Gleichrichtern entsprechend an den Zeilenzeitgrundkreis und den Rasterzeitgrundkreis angelegt sind.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschrift Nr. 667 830; USA.-Patentschrift Nr. 2 241 586;Telefunken-Hausmitteilungen Nr. 81, Juli 1939, S. 25 bis 29;H. Pitsch : Lehrbuch der Funkempfangstechnik, Leipzig 1948, S. 94/95.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.609 f 83 8.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB671449A GB660694A (en) | 1949-03-11 | 1949-03-11 | Improvements in or relating to communal radio television and like receiving systems |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE947559C true DE947559C (de) | 1956-08-16 |
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ID=9819434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK7284A Expired DE947559C (de) | 1949-03-11 | 1950-10-01 | Fernsehgemeinschaftsanlage |
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| DE (1) | DE947559C (de) |
| FR (1) | FR1019212A (de) |
| GB (1) | GB660694A (de) |
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| BE516647A (de) * | 1952-01-01 |
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| US2241586A (en) * | 1938-03-12 | 1941-05-13 | Rca Corp | Central television receiving system |
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- BE BE494430D patent/BE494430A/xx unknown
- NL NL77192D patent/NL77192C/xx active
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1949
- 1949-03-11 GB GB671449A patent/GB660694A/en not_active Expired
-
1950
- 1950-03-09 FR FR1019212D patent/FR1019212A/fr not_active Expired
- 1950-10-01 DE DEK7284A patent/DE947559C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
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| US2241586A (en) * | 1938-03-12 | 1941-05-13 | Rca Corp | Central television receiving system |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1019212A (fr) | 1953-01-19 |
| BE494430A (de) | |
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| GB660694A (en) | 1951-11-14 |
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