AT160451B - Kippschaltung. - Google Patents

Kippschaltung.

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AT160451B
AT160451B AT160451DA AT160451B AT 160451 B AT160451 B AT 160451B AT 160451D A AT160451D A AT 160451DA AT 160451 B AT160451 B AT 160451B
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Fernseh Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kippschaltung. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in der Röhre ein Stromstoss entstehen, und es werden hiedurch die Gitter 3 und 4, die ja negativ sind, noch weiter negativ und der Sperrvorgang verstärkt sich noch. Die Kondensatoren 6 und 10 laden sich also hiedurch voll positiv bzw. negativ auf. Dies alles spielt sich in äusserst kurzer Zeit ab, und es ergibt sich hiedurch die sprunghafte Zustandsänderung. Durch den sprunghaften Vorgang ändern sich hierauf die Ladungen der Kondensatoren 6 und 10 in der in Fig. 2 dargestellten Weise. Die auf den Kondensatoren befindlichen Ladungen fliessen hierauf über die Widerstände 7 und 11 langsam ab, während der Anodenstrom stetig ansteigt. Durch geeignete Wahl der Zeitkonstanten der Kondensatoren und Widerstände 5, 6, 7, 10 und   11 lässt sich   ein absolut linearer Stromanstieg erzielen. 



   Die an den einzelnen Gittern und an der Anode auftretenden Spannungen wurden oszillographiseh ermittelt und sind in   Fig ; 2   in Abhängigkeit von der Zeit dargestellt. Die Kurve gl zeigt die Spannung am ersten Gitter, die Kurve      die Spannung am dritten und die Kurve   g4   die Spannung am vierten Gitter. Die Anodenspannung ist mit a bezeichnet. Die Spannung am Gitter   g2   ist konstant und nicht dargestellt. Der Anodenstrom hat den in Fig. 3 dargestellten Verlauf. Die Zeit des schnellen Absinkens des Anodenstroms beträgt etwa 2% der Gesamtzeit.

   Zur Erzielung einer Kippfrequenz von etwa 50 Perioden, wie sie für Bildkippgeräte beispielsweise in Frage kommt, wurden folgende Werte der Kondensatoren und Widerstände benutzt : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Widerstand <SEP> 5 <SEP> = <SEP> zirka <SEP> 5 <SEP> M <SEP> Ohm
<tb> Widerstand <SEP> 7 <SEP> = <SEP> 30 <SEP> K <SEP> Ohm
<tb> Widerstand <SEP> 11 <SEP> = <SEP> 0,5 <SEP> M <SEP> Ohm
<tb> Kondensator <SEP> 6 <SEP> = <SEP> 4000 <SEP> cm
<tb> Kondensator <SEP> 10 <SEP> = <SEP> 10.000 <SEP> cm
<tb> Anodenspannung <SEP> = <SEP> zirka <SEP> 200 <SEP> Volt
<tb> Spannung <SEP> am <SEP> Gitter <SEP> 2 <SEP> = <SEP> zirka <SEP> 140 <SEP> Volt.
<tb> 
 



   Die Schaltung kann in analoger Weise auch für Kippgeräte mit   Zeilenwechselfrequenz   und beliebigen andern Frequenzen benutzt werden. Eine Synchronisierung ist ohne weiteres möglich, wenn nur dafür gesorgt wird, dass z. B. am Gitter 4 über die Klemme 22 (entsprechend Fig. 4) ein negativer Impuls kurz vor dem Einsetzen der selbständigen Kippung erzeugt wird. Es kann auch ein positiver Impuls am Gitter 1 zur Synchronisierung verwendet werden. Die Kippschaltung kann auch, z. B. für die Registrierung einmaliger Vorgänge, so bemessen werden, dass nur beim Eintreffen eines Impulses eine Kippung eintritt. 



   In der Schaltung nach Fig. 1 lässt sich auch das Gitter 2 mit dem Gitter 3 vertauschen, ohne dass eine Änderung der Wirkungsweise eintritt. Eine Regelung der Kippfrequenz ist durch Verstellung des Widerstandes 5   möglich.   Eine Regelung der Kippamplitude lässt sich durch Regulierung des Widerstandes 12 erreichen, ohne dass dabei eine wesentliche Veränderung der Frequenz eintritt. 



   Die gleiche   Wirkungsweise lässt sich auch   mit Hilfe einer Dreigitterröhre z. B. nach Fig. 4 erzielen. Das an konstanter positiver Spannung liegende Gitter 2 ist hier fortgelassen. Der sägezahnförmige Strom im Anodenkreis dient direkt zur magnetischen Strahlablenkung. Ein gemeinsamer Widerstand, z. B. eine Drossel 20 in dem positive Spannung führenden Gitter-und Anodenkreis, ergibt eine gute Geradlinigkeit des Stromanstiegs bei grossen Amplituden.

   Man kann ferner nach Fig. 5 den Rückkopplungsweg, der nach Fig. 1 durch den Kondensator 10 zwischen dem als Hilfsanode wirkenden Gitter 3 und dem Verteilungsgitter 4 vorhanden ist, durch einen in die Kathodenleitung eingeschalteten Widerstand 14 (Fig. 5) ersetzen, so dass hiedurch eine   Rückkopplung   zwischen dem von der Kathode aus zweiten Gitter (Hilfsano'de) und dem dritten Gitter (Verteilungsgitter) gegeben ist. Es ist neben der Ausnutzung des   sägezahnförmigen   Stromes   möglich,   an dem Widerstand eine zur Anodenspannung gegenphasig verlaufende Sägezahnspannung zu erhalten, so dass man z.

   B. für Röhren mit elektrischer Ablenkung eine   Gegentaktsägezahnspannung   zur Verfügung hat, die entweder direkt zur Ablenkung benutzt oder über eine Gegentaktverstärkerstufe an die Röhre gelegt wird. Die Synchronisierimpulse werden hiebei an der Klemme 18 über einen Widerstand 19 dem   Rückkopplungsweg   zugeführt. 



   Eine weitere   Möglichkeit   zur Erzeugung einer Gegentaktspannung ist in Fig. 5 dargestellt. Zu dem im Anodenkreis liegenden kleinen Widerstand 15 liegt ein Transformator 16 parallel, dessen induktiver Widerstand gross ist gegenüber dem Widerstand 15. An dem Transformator entsteht eine sägezahnförmig Spannung, die auf der Sekundärseite durch eine Mittelanzapfung 17 geteilt wird. Man kann diesen Transformator auch durch eine Drossel mit einer Mittelanzapfung ersetzen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kippschaltung unter Verwendung einer Röhre mit drei oder mehr Gittern und kapazitiver Kopplung zwischen Anode und erstem Steuergitter, bei der sägezahnförmige Ströme erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass an den Steuergitter als Zeitkonstanteng1ieder wirkende KapazitätsWiderstandsglieder angeordnet sind und diese Zeitkonstantenglieder so bemessen sind, dass während der Entladung der Kondensatoren ein linear ansteigender Strom im Anodenkreis fliesst, demzufolge die Anodenspannung bis auf einen Wert absinkt, bei dem durch Wirkung des Stromverteilungsgitters der Strom zur Anode gesperrt wird. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Kippschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zwischen Anode und erstem Steuergitter liegende Gitter kapazitiv miteinander gekoppelt sind.
    3. Kippschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Mittelgitter als Schirmgitter geschaltet ist.
    4. Kippschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückkopplung zwischen der Anode und dem Stromverteilungsgitter über einen Widerstand im Kathodenkreis erfolgt.
    5. Kippschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Widerstand im Kathodenkreis eine gegenphasig zu der an der Anode auftretenden Spannung verlaufende Sägezahnspannung abgenommen wird.
    6. Kippschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkspule parallel zum Anodenwiderstand liegt. EMI3.1
AT160451D Kippschaltung. AT160451B (de)

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AT160451B true AT160451B (de) 1941-06-10

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