AT160321B - Verfahren zur Wassergaserzeugung aus feuchtem Brennstaub. - Google Patents

Verfahren zur Wassergaserzeugung aus feuchtem Brennstaub.

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  Verfahren zur Wassergaserzeugung aus feuchtem   Brennstaub.   



   Bei der Wassergaserzeugung aus feuchtem Brennstaub nach dem sogenannten Wälzgasverfahren. bei dem die zur   Durchführung   der Wassergasreaktion erforderliche Wärme durch einen im Kreislauf geführten, hoch überhitzten Gasstrom dem Reaktionsraum zugeleitet wird, ist es vorteilhaft, den zu vergasenden S'aub in mögliehst hoch vorgewärmtem Zustande in den Reaktionsraum einzuführen, da in diesem Falle das für die Wassergaserzeugung ausnutzbare Wärmegefälle   grösser   ist. 



   Um eine solche Vorwärmung des Brennstaubes zu erreichen, ist schon vorgeschlagen worden, den   Brennstaub.   zusammen mit dem Wälzgas oder getrennt von diesem in einem Regenerator aufzuheizen, der gleichzeitig als Reaktionsraum dient (österr. Patentschrift Nr. 124725). Es hat sieh jedoch herausgestellt, dass dieser Vorschlag praktisch nicht zu verwirklichen ist, da der Staub mit der feuerfesten Auskleidung des Regenerators einen Schmelzfluss bildet. 



   Ferner ist zur Erreichung des gleichen Zweckes schon vorgeschlagen worden (österr. Patentschrift Nr. 127001), oberhalb des Reaktionsraumes einen Schwelraum vorzusehen, in dem die Versehwelung des Staubes mit Hilfe der fühlbaren Wärme des erzeugten Wassergases durchgeführt wird, wobei das Gut nach der Schwelung unmittelbar in den Gaserzeuger fällt. In diesem Falle kommt jedoch das- erzeugte Wassergas in unmittelbare Berührung mit dem zu schwelenden Gut. Wird daher von staubförmigem Gut ausgegangen, so ist nicht zu vermeiden, dass ein grosser Teil des Staubes von dem durchströmenden Gas mitgerissen wird und in diesem verbleibt. Dieser vom Wassergas mitgeführte Staub muss dann erst wieder ausgeschieden werden, wobei eine   Mehrbelas, ung   des Verfahrens entsteht. 



  Ausserdem wird auch der Schwelvorgang ungünstig beeinflusst, da das durch den   Schwelschaeht     strömende   Gas sich Kanäle bildet und infolgedessen ein wesentlicher Teil des Staubes mit dem Gas nicht in genügende Berührung kommt, um die für die Verschwelung erforderliche Wärme aufzunehmen. 



   Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile der bekannten Verfahren dadurch vermieden, dass der gegebenenfalls vorgetrocknet S : aub dem Gaserzeuger durch die einzelnen von aussen beheizten 
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 wird. Hiedurch wird eine äusserst schonende und   gleichmässige   Versehwelung des Staubes erzielt, ohne dass für den Fall der Beheizung des Röhrenbündels durch die fühlbare Wärme des erzeugten Wassergases die Möglichkeit besteht, dass aus dem   Schwelapparat   Staub in das Gas gelangt. 



   Zur Beheizung des zur   Durchführung   des Verfahrens nach der Erfindung dienenden Röhrenbündels wird gemäss einer Ausführungsform die fühlbare Wärme des den Reaktionsraum verlassenden Gases ausgenutzt, was eine besonders günstige Wärmebilanz für den Gesamtprozess ergibt. 



   Eine weitere Möglichkeit für die Beheizung des Röhrenbündels besteht darin, die zu diesem Zwecke erforderliche Wärme durch Verbrennung des unvergast gebliebenen Staubes zu gewinnen. Hiedurch erhält man neben dem Vorteil der Ausnutzung der Wärme des vorteilhaft in dem Gaserzeuger nachgeschalteten elektrischen Staubabseheidern abgesehiedenen feinen Staubes noch die besondere Wirkung, dass die Temperatur der zur Beheizung des Röhrenbündels dienenden Verbrennungsgase höher eingestellt werden kann, als dies bei Verwendung des erzeugten Wassergases für die Beheizung möglich ist. Infolgedessen kann auch die Vorwärmung des Staubes auf eine höhere Temperatur getrieben werden, was gleichbedeutend ist mit einer geringeren Abkühlung des Wälzgases und damit einer Verbesserung des Wirkungsgrades im Gaserzeuger. 



   Schliesslich besteht auch noch die Möglichkeit, die beiden vorerwähnten   Beheizungsarten   miteinander zu kuppeln, so dass einerseits die fühlbare Wärme des erzeugten Wassergases vorteilhaft 

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 ausgenutzt werden und anderseits die in Verbindung mit der Beheizung durch Verbrennung des unvergast gebliebenen Staubes erwähnte Erhöhung der Vorwärmetemperatur erzielt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Wassergaserzeugung aus feuchtem Brennstaub mit Hilfe eines durch den Reaktionsraum und einen Erhitzer kreisende Wälzgasstromes unter Vorwärmung des Brennstoffstaubes, dadurch gekennzeichnet, dass der gegebenenfalls vorgetrocknet Staub dem Gaserzeuger durch die einzelnen von aussen beheizten Rohre eines über dem Gaserzeuger angeordneten Röhrenbündels getrennt von dem    Wälzgas-zugeführt wird.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beheizung des Röhrenbündels in an sich bekannter Weise durch die fühlbare Wärme des den Reaktionsraum verlassenden Gases erfolgt.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Beheizung des Röhrenbündels erforderliche Wärme durch Verbrennung des unvergast gebliebenen Staubes gewonnen wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vorwärmung des Brennstaubes sowohl die fühlbare Wärme des den Reaktionsraum verlassenden Gases als auch die chemisch gebundene Wärme des unvergasten Staubes verwendet wird.
AT160321D Verfahren zur Wassergaserzeugung aus feuchtem Brennstaub. AT160321B (de)

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