AT107700B - Gasdampferzeuger für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Brennkraftturbinen. - Google Patents

Gasdampferzeuger für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Brennkraftturbinen.

Info

Publication number
AT107700B
AT107700B AT107700DA AT107700B AT 107700 B AT107700 B AT 107700B AT 107700D A AT107700D A AT 107700DA AT 107700 B AT107700 B AT 107700B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
internal combustion
steam
chamber
gas
explosion
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Riess
Original Assignee
Hermann Riess
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Riess filed Critical Hermann Riess
Application granted granted Critical
Publication of AT107700B publication Critical patent/AT107700B/de

Links

Landscapes

  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft einen Gasdampferzeuger für Verbrennungsbraftmaschinen, insbesondere   Brennkraftturbinen,   bei dem der als Druckmittel dienende Gasdampf dadurch erzeugt wird, dass seine beiden Bestandteile durch die   Saugwirkung   der Explosionsgase auf den Dampf in einer   Strahlpumpe   innig miteinander gemischt werden. 



   Die bisher bekannten Gasdampferzeuger dieser Art haben den Nachteil, dass der   zur Mischung   mit den   Explosionsgasen   bestimmte Wasserdampf entweder in einer besonderen Anlage erzeugt werden   muss   oder aber, falls er etwa in einem die Explosionskammer umgebenden Wassermantel erzeugt wird. 
 EMI1.2 
 ist die Kraftmaschine   hereits ausserordentlich stark erhitzt worden.   In beiden Fallen ist es also ausgeschlossen, Gasdampf-Brennkraftmaschinen, beispielsweise Gasdampfturbinen. etwa zum Antriebe von Kraftwagen oder gar Fluzeugen zu verwenden, obgleich gerade Gasturbinen wegen ihrer hohen   Fmlaufzahl   und ihres hohes Wirkungsgrades hiezu ganz besonders geeignet erscheinen. 



   Durch die Erfindung ist die Möglichkeit gegeben, schon beim ersten Explosionsstoss Wasserdampf in ausreichender Menge in der Maschine selbst zu erzeugen und damit die Temperatur des Betriebsmittels von Anfang an derart gering zu erhalten, dass die Verwendung derartiger Explosionskraftmaschinen auch bei Kraftwagen. Flugzeugen usw. ohne weiteres möglich ist. 



   Dieser Zweck wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass die Strahlpumpe in einer besonderen   Kammer   untergebracht ist. und dass auf die Düsen dieser Strahlpumpe Rohre schraubenförmig aufgewickelt sind, die innerhalb einer   Verdampfungspfanne   in einen mit   Austrittsöffnungen versehenen   Ring   münden   und mit Frisehwasser oder dem Kondensat der Maschine gespeist werden. Das durch diese Rohre   durchfliessende   Frischwasser oder Kondensat wird schon beim ersten Explosionsstoss derart stark erhitzt, dass es spätestens auf der gleichfalls stark erhitzten   Verdampfungspfanne   in Dampf verwandelt wird. der durch die Saugwirkung der Explosionsgase sofort mit diesem gemischt wird. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Gasdampferzeugers schematisch im Schnitt. 



   Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer   Explosionskammer   1 zur Erzeugung eines 
 EMI1.3 
 rohre bilden eine   Strahlpumpe.   Die   Dampfkammer   kann zwar von einer beliebigen Dampfquelle gespeist werden, doch wird. wie im Ausführungsbeispiel, der Kühlwassermantel 11 der   Explosionskammer   als 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ausserdem sind auf die Düsen 9 und 10 Rohre 20 und 21 aus gut wärmeleitendem Stoff, z. B. 



    Kupfer schraubenförmig aufgewickelt, die mittels einer Pumpe durch eine gemeinsame Leitung 22 mit Wasser oder dem Kondensat der Maschine gespeist werden und in einen Ring 2) mit Austrittsöffnungen 24   innerhalb der Verdampfungspfanne 18 einmünden. Diese Einrichtung dient insbesondere zur raschen   Dampierzeugung   schon vom ersten Explosionsstoss an. 



   An die   1\Iischdüse   10 schliesst sich eine Leitung 25 an, die in eine Vorrats-und Druckausgleichskammer 26 einmündet, und in die ein   Rückschlagventil   27 eingebaut ist. An die Kammer 26 ist die Speiseleitung zum Betriebe der Kraftmaschine angeschlossen. 



   Die Einrichtung wirkt in folgender Weise : Der Explosionskammer 1 wird durch das   Ventil. 3   mittels einer Ladepumpe ein zündfähiges Gas-Luftgemisch zugeführt und dieses durch die Kerze 4 gezündet. Die dabei auftretende Drucksteigerung bewirkt das Öffnen des Ventils 6. Die Explosionsgase treten schussartig durch die Strahldüse 9 in die Saugdüse 10 der Dampfkammer 2 und führen hiebei eine sofortige hochgradige Erhitzung sowohl der beiden Düsen 9 und 10 als auch der sie dicht umgebenden' Rohrschlangen 20 und 21 herbei.

   Das diese Rohrschlangen   durchströmende   Frischwasser oder Kondensat wird infolgedessen augenblicklich in Dampf verwandelt, der durch die Austrittsöffnungen 24 des   Ringes : ? 8   ausströmt und auf die Verdampferpfanne 18 auftrifft, die inzwischen gleichfalls stark erhitzt worden ist. und somit den Verdampfungsprozess, falls überhaupt erforderlich, wirksam zu Ende führt. 



   Der auf diese Weise erzeugte Dampf füllt sofort die Dampfkammer 2 an, wird aber durch die Saugwirkung des die Düsen 9 und 10   durchströmenden   Explosionsgases alsbald mitgerissen, wobei sich ein homogenes Gemisch von Dampf und Gas bildet und vollständiger Temperaturausgleich zwischen beiden Medien stattfindet. Es wird also auf die eben geschilderte Weise schon während des ersten Explosionsstosses eine ausreichende Menge Dampf erzeugt, die sich sofort den Explosionsgasen beimischt. 



   Das Ventil 6 bleibt solange geöffnet, bis die Explosionsgase auf den Ladedruck expandiert sind. 



  Sobald das Ventil geschlossen ist, wird das Auspuffventil 5 geöffnet, um die Kammer von den Restgasen zu befreien und für die Aufnahme einer neuen Ladung frei zu machen. 



   Der eben beschriebene Vorgang wiederholt sich nun von neuem. u. zw. solange, bis der die Explosionskammer 1 umgebende Wassermantel 11 genügend stark erhitzt ist, um in kontinuierlichem Betriebe selbst die zur Erzeugung des Gasdampfes erforderliche Dampfmenge zuliefern. Durch die hohe Temperatur der Explosionsgase wird der in den Rohrschlangen 20 und 21 bzw. dem   Wassermantel 11   erzeugte Dampf überhitzt und gleichzeitig die Temperatur des Gemisches so stark erniedrigt, dass es eine zerstörende Wirkung auf die Kraftmaschine nicht mehr ausüben kann. Die in der Dampfkammer 2   auftretendes   Drucksteigerung kann sieh wegen der Einschaltung des Rückschlagventils 14 nicht auf die   Dampfhaube 1 !   übertragen. 



   Das erzeugte Gemisch von Explosionsgasen und Dampf tritt durch die Leitung 25 in die Sammelkammer 26, in der die Druckschwankungen des   Treibgemisches   derart ausgeglichen werden, dass das Treibgemisch mit annähernd gleichem Druck und gleicher Geschwindigkeit zu der Kraftmaschine abströmt. 



   An Stelle eines selbsttätigen Ventils 6 kann auch ein gesteuertes Ventil verwendet werden. Das gesteuerte Ventil hat den Vorteil, dass die Expansion der verbrannten Gase tiefer getrieben werden kann, so dass eine grössere Energieausbeute des   Gasluftgemisches   erreicht wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 dem der als Druckmittel dienende Gasdampf dadurch erzeugt wird. dass seine beiden Bestandteile durch die Saugwirkung der Explosionsgase auf den Dampf in einer Strahlpumpe innig miteinander gemischt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlpumpe (9, 10) in einer besonderen Dampfkammer   (2)   untergebracht ist, die zwischen der Explosionskammer   (1)   und der Kraftmaschine eingeschaltet und durch eine mit einem Rückschlagventil   (14)   versehene Leitung   7J   an eine Dampfhaube (12) des die Explosionskammer   (1)   umgebenden an sich bekannten Kühlwassermantels (11) angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Gasdampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Düsen (9, 10) der Strahlpumpe Rohre (20, 21) schraubenförmig aufgewickelt sind, die innerhalb einer Verdampfungpfanne (18) in einen mit Austrittsöffnungen versehenen Ring (23) münden und mit Frischwasser oder dem Kondensat der Maschine gespeist werden.
    3. Gasdampferzeuger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der Dampfhaube (12) in die Dampfkammer (2) führende Leitung (18) innerhalb der Dampfkammer in einen über der Verdampfungspfanne (18) angeordneten Ring (16) mündet, der mit gegen die Verdampfungspfanne (18) gerichteten Austrittsstutzen (17) versehen ist.
AT107700D 1925-10-20 1926-10-11 Gasdampferzeuger für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Brennkraftturbinen. AT107700B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE107700X 1925-10-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT107700B true AT107700B (de) 1927-10-25

Family

ID=5651087

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT107700D AT107700B (de) 1925-10-20 1926-10-11 Gasdampferzeuger für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Brennkraftturbinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT107700B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1476903A1 (de) Verfahren zum gemischten Gas- und Dampfbetrieb einer Gasturbinenanlage sowie Anlage zur Ausuebung des Verfahrens
DE2630456A1 (de) Brennkraftmaschine
AT107700B (de) Gasdampferzeuger für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Brennkraftturbinen.
DE2426872A1 (de) Generator zur erzeugung eines heissen, gespannten arbeitsgases
DE444448C (de) Gasdampferzeuger fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere Brennkraftturbinen
DE557597C (de) Dampferzeuger mit Druckfeuerung
CH123573A (de) Gasdampferzeuger für Brennkraftmaschinen, insbesondere Brennkraftturbinen.
AT242444B (de) Wärmekraftanlage
AT134160B (de) Betriebsverfahren für Gasturbinen sowie Gasturbine und mit dieser in Verbindung stehende Wärmekraftanlage.
DE916913C (de) Dampf-Brennkraftanlage
AT137588B (de) Gasturbinenaggregat mit mehrstufiger Verbrennung.
DE546779C (de) Betriebsverfahren fuer Brennkraftturbinenanlagen
DE804149C (de) Arbeitsverfahren fuer Waermekraftanlagen und Waermekraftanlage
AT92253B (de) Verfahren zum Betriebe von Einspritzverbrennungskraftmaschinen und für dieses Verfahren geeignete Maschine.
AT130650B (de) Verfahren zur Erzeugung von Generatorgas und Einrichtung hiefür.
DE661843C (de) Verfahren zur Zwischen- oder Rueckueberhitzung von Gasen oder Daempfen mittels der Ausstroemgase von Verpuffungskammern
AT68328B (de) Kessel zur Erzeugung von Dampf oder zum Eindampfen von Lösungen.
DE572582C (de) Gasdampfturbine
DE2129019C3 (de) Gaserzeuger
AT83002B (de) Verfahren zum Betriebe von Verbrennungskraftmaschine und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens.
DE843114C (de) Elektrische Stromerzeugungsanlage mit einer Luft- und einer Dampfturbine
AT111454B (de) Gasdampferzeuger für Kraftmaschinen.
DE615159C (de) Verfahren zum Betriebe von Gaskraftmaschinen und hiermit thermisch gekuppelten Dampfkraftanlagen
DE595215C (de) Verfahren zum Betriebe von Verpuffungskammern, insbesondere fuer Brennkraftturbinen
AT60343B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Einführung von Zündbrennstoff in Einspritzverbrennungskraftmaschinen.